Cardiogen, Produktfoto
Bioregulatoren

Cardiogen

Khavinson-Bioregulator für das kardiovaskuläre System. Tetrapeptid mit gewebespezifischer Wirkung auf Herzmuskelzellen.

  • Versand aus Deutschland

Bestellen

Stückpreis -
  • DHL mit Tracking
  • Diskrete Verpackung
Auf einen Blick

Cardiogen in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Kurzes Bioregulator-Peptid

Khavinson-Cytogen

Anwendung
Subkutan

in mg

Größen
20 mg

1 Größe im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

Für Cardiogen gibt es noch keine Laboranalyse. Im Voting dafür stimmenAlle Laboranalysen

Wissen

Alles zu Cardiogen

Beschreibung

Cardiogen (Ala-Glu-Asp-Arg) ist ein synthetisches Tetrapeptid aus der Klasse der Khavinson-Bioregulatoren mit gewebespezifischer Wirkung auf das kardiovaskuläre System. Die Substanz wurde am St. Petersburger Institut für Bioregulation und Gerontologie entwickelt zur Untersuchung der altersbedingten kardialen Genexpressions-Veränderung.

Laut Studien aktiviert Cardiogen den epigenetischen Wirk-Pfad der Khavinson-Klasse: kurze Peptide binden an DNA-Regulator-Regionen und modulieren Genaktivität im Herzmuskelgewebe. Präklinische Studien beschreiben Effekte auf Proteinsynthese in Kardiomyozyten und Normalisierung altersbedingter kardialer Marker.

Die russische wissenschaftliche Literatur dokumentiert über Jahre angesammelte Daten zu Cardiogen aus Tier-Studien und limitierten Humanstudien. Internationale Replikation aus westeuropäischen oder US-amerikanischen Laboren bleibt sehr begrenzt - die Datenlage ist primär auf das Khavinson-Institut zentriert.

Die typische Anwendung ist in 10-20-Tage-Kuren zwei- bis dreimal pro Jahr. Subkutane oder intramuskuläre Injektion.

Du erhältst Cardiogen als lyophilisiertes Peptid in 10er-Packs mit 20mg pro Vial.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Cardiogen wird in der verfügbaren Literatur als sehr mild eingeordnet und zählt zu den verträglichsten Compounds der Khavinson-Klasse. In der vorliegenden präklinischen und limitierten humanen Forschung sind keine relevanten toxischen Effekte dokumentiert.

In Forschung und Berichten beobachtet:

  • Injektions-Stelle: leichte Rötung oder vorübergehende Reizung bei subkutaner oder intramuskulärer Anwendung ist die häufigste Beobachtung. Das Tetrapeptid selbst gilt als reaktionsarm.
  • Sehr dünne Humandatenlage: die Datenbasis ist primär auf das Khavinson-Institut zentriert und besteht aus kleinen, überwiegend russischsprachigen Studien. Internationale peer-reviewed-Replikation fehlt weitgehend, belastbare Langzeit-Daten zum kardiovaskulären Sicherheitsprofil existieren nicht.
  • Kur-basiertes Muster: die in der Literatur beschriebene Anwendung erfolgt in kurzen 10-20-Tage-Kuren. Zum Sicherheitsprofil einer kontinuierlichen Gabe liegen keine Daten vor.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

Gleich mitbestellen

Was du dazu brauchst

Bakteriostatisches Wasser legt der Warenkorb automatisch dazu. Spritzen und Tupfer mit einem Klick.

automatisch

Bakteriostatisches Wasser

Passend zu deiner Menge, Preis im Warenkorb.

Insulinspritzen

10 Stück · 5,50 €

Alkoholtupfer

50 Stück · 10 €

Wie viel Wasser?

Einheiten auf der Spritze für deine Vial-Größe.

Zum Rechner →

FAQ

Häufige Fragen

Quellen zu jeder Antwort: Lexikon-Eintrag

Noch eine Frage?

Schreib uns, unser Team hilft dir weiter.

Ist Cardiogen zugelassen oder am Menschen untersucht?

Im Register ClinicalTrials.gov steht am 26. Oktober 2026 keine Studie mit dem Peptid Cardiogen. Die Treffer zum Wort Cardiogen betreffen anderes, etwa ein Gerät für die Bildgebung am Herzen. Alle Daten hier stammen aus Zellkulturen und Ratten.

Woraus besteht Cardiogen?

Aus vier Aminosäuren: Alanin, Glutaminsäure, Asparaginsäure und Arginin, kurz AEDR. Laut der Khavinson-Gruppe wurde dieses Tetrapeptid in einem Eiweiß-Gemisch aus Herzgewebe gefunden und dann synthetisch nachgebaut.

Was ist zum Herzinfarkt-Modell bekannt?

Eine Übersicht der Khavinson-Gruppe schreibt, dass Ratten nach einem künstlich ausgelösten Herzinfarkt mit AEDR rund dreimal seltener starben, weniger Gewebe abstarb und der Herzmuskel mehr Glykogen behielt. Als Quelle nennt sie ein Patent. Eine begutachtete Studie mit diesen Zahlen haben wir nicht gefunden.

Was zeigte die Zellkultur?

In Bindegewebszellen aus Mäuse-Embryonen stiegen mit AEDR die Gerüst-Eiweiße Aktin, Tubulin und Vimentin um das 2- bis 5-Fache und die Kernhüllen-Eiweiße Lamin A und C um das 2- bis 3-Fache. Die Autoren sehen darin eine Erklärung für den Herzschutz, den die Gruppe früher beschrieben hat.

Was hat Cardiogen mit Tumoren zu tun?

Eine Arbeit an alten Ratten mit einem verpflanzten Sarkom fand, dass Cardiogen das Wachstum je nach Menge bremste und mehr Tumorzellen abstarben. Die Messwerte zur Zellteilung sprachen gegen eine direkte Hemmung der Tumorzellen, die Autoren vermuten deshalb eine Wirkung über das Gefäßnetz des Tumors. Am Menschen ist das nicht untersucht.

Wie soll so ein kurzes Peptid wirken?

Die Khavinson-Gruppe vermutet, dass kurze Peptide in den Zellkern gelangen und dort Gene beeinflussen. Im Reagenzglas band AEDR an Histone, die Eiweiße, um die die DNA gewickelt ist. Am Computer passt es in die Transporter PepT1 und LAT1 der Zellwand. Ob das im Körper so abläuft, ist nicht gezeigt.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Belastbare Daten gibt es nicht, weil Cardiogen nie in einer registrierten Studie am Menschen geprüft wurde. Aussagen zur guten Verträglichkeit stammen aus der Forschungsgruppe selbst.

Passend dazu

Verwandte Produkte