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Bioregulatoren

Ovagen

Khavinson-Bioregulator für weibliche Reproduktions-Funktion. Tripeptid mit Anwendung in Ovar-Aging-Modellen.

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Auf einen Blick

Ovagen in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Kurzes Bioregulator-Peptid

Khavinson-Cytogen

Anwendung
Subkutan

in mg

Größen
20 mg

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Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu Ovagen

Beschreibung

Ovagen (Glu-Asp-Leu) ist ein synthetisches Tripeptid aus der Khavinson-Bioregulator-Klasse mit gewebespezifischer Wirkung auf das weibliche Reproduktionssystem, insbesondere die Ovarial-Funktion. Die Substanz wurde am St. Petersburger Institut zur Untersuchung altersbedingter Ovar-Funktions-Veränderung entwickelt.

Laut Studien moduliert Ovagen die Genexpression in Granulosa-Zellen und Theka-Zellen des Ovars über den Khavinson-epigenetischen Mechanismus. Präklinische Studien beschreiben Effekte auf Steroidgenese, Follikel-Reifung und altersbedingte Ovar-Reserve-Marker.

In der russischen wissenschaftliche Literatur wird Ovagen in perimenopausalen und postmenopausalen Aging-Modellen beschrieben, mit subjektiven Verbesserungen in Energie und Wohlbefinden. Die internationale Replikation ist sehr begrenzt.

Die typische Anwendung ist subkutan in 10-20-Tage-Kuren zwei- bis dreimal pro Jahr.

Du erhältst Ovagen als lyophilisiertes Peptid in 10er-Packs mit 20mg pro Vial.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Ovagen wird in der verfügbaren Literatur als sehr mild eingeordnet und gehört zu den verträglichsten Compounds der Khavinson-Bioregulator-Klasse. In den vorliegenden präklinischen und limitierten humanen Studien sind keine relevanten toxischen Effekte dokumentiert.

In Forschung und Berichten beobachtet:

  • Injektions-Stelle: leichte Rötung oder vorübergehende Reizung bei subkutaner Anwendung ist die häufigste Beobachtung. Das Tripeptid selbst gilt als reaktionsarm.
  • Sehr dünne Humandatenlage: die Datenbasis besteht fast ausschließlich aus kleinen, russischsprachigen Studien aus dem Khavinson-Umfeld. Die internationale Replikation ist sehr begrenzt, belastbare Langzeit-Sicherheitsdaten zur reproduktiven Anwendung existieren nicht.
  • Kur-basiertes Muster: die beschriebene Anwendung erfolgt in kurzen 10-20-Tage-Kuren. Zum Sicherheitsprofil einer kontinuierlichen Gabe liegen keine Daten vor.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

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Was ist Ovagen?

Laut einer Übersicht der Khavinson-Gruppe das Tripeptid Glu-Asp-Leu (EDL). Die Gruppe führt es als Schutz-Peptid für Niere und Leber. Unter dem Namen Ovagen findet sich in PubMed keine Studie, die Arbeiten nennen es EDL oder T-35.

Was zeigen die Studien zu EDL?

Bei Ratten mit Nierenschäden durch das Antibiotikum Gentamicin oder durch Unterbrechung der Durchblutung verhinderte EDL einen Rückgang der Urinmenge und einen Rückstau harnpflichtiger Stoffe. Eiweiß und Natrium im Urin sanken, antioxidative Enzyme fielen nicht kritisch ab. Prozentwerte nennt der Abstract nicht.

Wie gut ist die Wirkung auf die Leber belegt?

Schwach. Die Übersicht nennt für die Leber ein Patent der Gruppe als Beleg, eine veröffentlichte Studie mit EDL an der Leber fand sich nicht. Das verwandte Kurzpeptid Livagen regte in Gewebekultur das Wachstum von Leber-Gewebestücken an.

Wie soll Ovagen wirken?

Die Khavinson-Gruppe vermutet, dass kurze Peptide in den Zellkern gelangen und an DNA binden. Am Computer modelliert band EDL dieselbe DNA-Folge wie Bronchogen und könnte über den Transporter LAT1 in Zellen kommen. In Nierenzellkulturen war das Enzym MMP-14 das Ziel. Belegt ist das nur in Modellen und Zellkulturen.

Ist Ovagen am Menschen untersucht?

Nein. Im Register ClinicalTrials.gov steht keine Studie mit Ovagen oder EDL (Stand 26.10.2026). Die Übersicht von 2002 beschreibt klinische Einsätze von Gewebeextrakten wie Epithalamin und Thymalin, nicht von Ovagen.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Belastbare Daten gibt es nicht, weil Ovagen nie in einer registrierten Studie am Menschen geprüft wurde. Fehlende Berichte sind kein Beleg für Sicherheit.

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