Telmisartan, Produktfoto

Laborbericht

PDF
Geprüft
Probe
Telmisartan 40mg × 100 Tabletten
Labor
Analiza Białek
Datum
Oktober 2026
Ergebnis
39,80 mg pro Tablette (Label 40 mg)
Bestell-Nr.
Passwort

Unabhängig getestet, mit Passwort direkt beim Labor prüfbar.

Medikament

Telmisartan

Telmisartan - AT1-Rezeptor-Blocker mit zusätzlicher PPAR-gamma-Aktivierung. Hypertonie-Compound mit Stoffwechsel-Bonus.

Bestellen

Stückpreis -
  • DHL mit Tracking
  • Diskrete Verpackung
Auf einen Blick

Telmisartan in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon. Zieh den Punkt über die Kurve und sieh, wie viel nach einer Gabe rechnerisch noch da ist.

Ganzer Lexikon-Eintrag

Wie lange bleibt es im Körper?

Anteil nach einer Gabe, gerechnet mit ~24 Stunden Halbwertszeit

Halbwertszeit ~24 Stunden
Nach 48 Stunden noch 25 %
Stunde 24 · 50 %Stunde 48 · 25 %Stunde 72 · 12,5 %Stunde 120 · 3,1 %

Vereinfachtes Modell ohne Aufnahmephase, Halbwertszeit aus dem TPD-Lexikon.

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

Wissen

Alles zu Telmisartan

Beschreibung

Telmisartan (Micardis) ist ein Angiotensin-II-Rezeptor-Typ-1 (AT1)-Antagonist aus der Sartan-Klasse, klinisch zur Behandlung von Hypertonie zugelassen. Was Telmisartan von anderen Sartans unterscheidet: zusätzliche partielle PPAR-gamma-Agonisten-Wirkung, die metabolische Effekte vermittelt.

Laut Studien blockiert Telmisartan den AT1-Rezeptor und senkt damit den Blutdruck via Vasodilatation und Aldosteron-Hemmung. Die zusätzliche PPAR-gamma-Aktivierung wirkt insulinsensitivitäts-fördernd und verbessert das Lipid-Profil - ein wertvoller Effekt in der Community wo Anabolika-induzierte Blutdruck- und Lipid-Veränderungen relevant sind.

Pharmakokinetisch oral verfügbar mit Halbwertszeit von etwa 24 Stunden - die längste der Sartan-Klasse. Damit reicht eine einmal tägliche Dosis für stabilen 24-Stunden-Blutdruck-Effekt.

In der Recreational-Praxis wird Telmisartan oft als Begleit-Compound in Anabolika-Cycles eingesetzt um den anabolika-bedingten Blutdruck-Anstieg zu kontrollieren. Die zusätzlichen PPAR-gamma-Effekte sind ein Bonus.

Bekannte Effekte in Studien: orthostatische Hypotonie (besonders beim Start), Hyperkaliämie (selten), gelegentlich Schwindel. Tendenziell sehr gut verträglich im Vergleich zu anderen Antihypertensiva.

Du erhältst Telmisartan als orale Tabletten mit 40 mg pro Tablette in einer Dose mit 100 Tabletten oder mit 80 mg pro Tablette im Blister zu 15 Tabletten.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Telmisartan ist ein zugelassener AT1-Rezeptor-Blocker und gilt im Vergleich zu anderen Antihypertensiva als sehr gut verträglich, hat aber ein klar dokumentiertes Effekt-Profil, das vor allem den Kreislauf betrifft.

In klinischen Studien dokumentiert:

  • Orthostatische Hypotonie: Blutdruck-Abfall beim Lagewechsel, besonders zu Beginn der Anwendung, ist der häufigste dokumentierte Effekt und folgt direkt aus dem blutdrucksenkenden Mechanismus.
  • Schwindel: gelegentlicher Schwindel ist in der Literatur beschrieben und steht meist im Zusammenhang mit dem Blutdruck-Effekt.
  • Kalium-Anstieg: eine Hyperkaliämie ist selten dokumentiert, gehört aber zum bekannten Profil der Sartan-Klasse.
  • Lange Halbwertszeit: mit etwa 24 Stunden ist die Wirkdauer lang. Der Blutdruck-Effekt baut sich über mehrere Tage stabil auf, was in den ersten 1-2 Wochen relevant ist.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

Dosierung

Die Dosierung wird geladen …

Mehr dazu im Lexikon

FAQ

Häufige Fragen

Quellen zu jeder Antwort: Lexikon-Eintrag

Noch eine Frage?

Schreib uns, unser Team hilft dir weiter.

Ist Telmisartan zugelassen?

Ja. ChEMBL führt Telmisartan mit höchster Phase 4 und erster Zulassung 1998. Im Register ClinicalTrials.gov stehen 349 Studien mit Telmisartan, Stand 26. Oktober 2026.

Was hat ONTARGET gezeigt?

25.620 Patienten mit Gefäßerkrankung oder Diabetes mit hohem Risiko bekamen Ramipril, Telmisartan oder beides. Nach rund 56 Monaten lag das Hauptereignis bei 16,5, 16,7 und 16,3 Prozent. Telmisartan war gleichwertig, die Kombination brachte keinen Nutzen, aber mehr Nebenwirkungen.

Und wenn man keinen ACE-Hemmer verträgt?

Das prüfte TRANSCEND mit 5.926 Patienten gegen Placebo. Das Hauptereignis war mit 15,7 gegen 17,0 Prozent nicht signifikant seltener. Herztod, Infarkt oder Schlaganfall kamen bei 13,0 gegen 14,8 Prozent vor, nach Korrektur ebenfalls nicht signifikant.

Warum seltener Husten als bei ACE-Hemmern?

Telmisartan blockiert laut ChEMBL den AT1-Rezeptor und nicht das Enzym ACE. In ONTARGET hatten 1,1 Prozent mit Telmisartan Husten, mit Ramipril 4,2 Prozent. Ein Angioödem kam bei 0,1 gegen 0,3 Prozent vor.

Was ist bei Herzschwäche mit schwachen Nieren gemessen worden?

In einer kleinen offenen Studie mit 107 Patienten verschlechterte sich die Nierenfunktion nach 3 Monaten seltener als mit Enalapril (6,4 gegen 22,9 Prozent). Klinikaufnahmen wegen Herzschwäche waren seltener (34,1 gegen 55,3 Prozent), Todesfälle gab es je 5.

Was zeigen die Studien zu Insulin und Kombinationen?

Bei 70 Patienten mit Diabetes und Bluthochdruck sank HOMA-IR nach 12 Wochen auf 1,79 statt 3,45 mit anderen Blutdrucksenkern. Eine Meta-Analyse aus 3 Studien fand mit Amlodipin eine stärkere Blutdrucksenkung und mit Rosuvastatin bessere LDL-Werte, die Verträglichkeit war ähnlich.

Passend dazu

Verwandte Produkte