Beschreibung
CJC-1295 mit DAC ist die langwirksame Variante des CJC-1295-Moleküls. Der Drug Affinity Complex (DAC) ist eine Maleimid-Gruppe, die kovalent an Albumin im Plasma bindet und die Halbwertszeit der Substanz von Stunden auf mehrere Tage verlängert. Damit unterscheidet sich CJC-1295 mit DAC fundamental von der DAC-freien Variante (Mod GRF 1-29), die eine wesentlich kürzere Wirkdauer aufweist.
Pharmakologisch ist CJC-1295 ein modifiziertes Analog des natürlichen Wachstumshormon-Releasing-Hormons (GHRH 1-29). Es bindet an GHRH-Rezeptoren der vorderen Hypophyse und stimuliert die GH-Ausschüttung. Durch die DAC-Modifikation und Albumin-Bindung bleibt die Substanz im Plasma über mehrere Tage aktiv. In Studien wurden GH- und IGF-1-Erhöhungen über bis zu sechs Tage nach einmaliger Dosierung beobachtet.
In Studienmodellen führt CJC-1295 mit DAC zu einer kontinuierlichen Hebung des GH-Plasma-Niveaus, statt der pulsatilen Ausschüttung wie bei der DAC-freien Variante. Das macht den Compound interessant für Setups, in denen eine konstante GH-Achsen-Aktivierung untersucht werden soll. Gleichzeitig bedeutet das einen Verlust der natürlichen Pulsatilität, was als Trade-off in der Diskussion gegen die DAC-freie Variante abgewogen wird.
Die typische Anwendungs-Frequenz in Protokollen liegt bei einer ein- bis zweimaligen subkutanen Applikation pro Woche.
Du erhältst CJC-1295 mit DAC in 10er-Packs in 2mg und 5mg pro Vial.
Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.
Risiken & Sicherheit
CJC-1295 mit DAC gilt laut Studien als gut verträglich. Als GHRH-Analog stimuliert der Compound die körpereigene GH-Sekretion - die DAC-Modifikation führt allerdings zu einer kontinuierlichen statt pulsatilen GH-Hebung über mehrere Tage.
In Forschung und Anwender-Berichten beobachtet:
- Injektions-Stelle: leichte Rötung, Druckgefühl oder vorübergehende Reizung an der Einstich-Stelle sind die häufigste Beobachtung bei subkutaner Anwendung.
- GH-typische Effekte: wie bei GH-Sekretagogen üblich werden in der Literatur vorübergehende Wasser-Einlagerung sowie Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Händen (Karpaltunnel-artige Symptome) beschrieben. Durch die langanhaltende, konstante GH-Hebung können diese Beobachtungen ausgeprägter sein als bei kurzwirksamen GHRH-Analoga.
- Glukose-Stoffwechsel: anhaltend erhöhte GH-Spiegel können in Studien den Nüchtern-Blutzucker anheben und die Insulin-Sensitivität reduzieren.
- Verlust der Pulsatilität: die konstante statt pulsatile Stimulation wird in der wissenschaftliche Literatur als Trade-off gegenüber der natürlichen GH-Rhythmik diskutiert.
- Langzeitdaten fehlen: belastbare Humanstudien über lange Zeiträume existieren für die Anwendung nicht. Das Profil stützt sich primär auf kurzfristige Studien und Erfahrungswerte.
Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.
Studien
- Prolonged Stimulation of GH and IGF-I by CJC-1295 - Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 2006: Pharmakokinetik und Wirk-Profil über bis zu 49 Tage.
- Human GHRF-albumin bioconjugates - identification of CJC-1295 - Endocrinology 2005: Mechanismus der Albumin-Bindung und GHRH-Rezeptor-Aktivierung.
- Long-acting GHRH analog effects in healthy adults - JCEM 2006: Klinische Daten zu IGF-1-Erhöhungen.




