DSIP, Produktfoto

Laborbericht

PDF
99%
Reinheit
Probe
DSIP 10mg
Labor
Analiza Białek
Datum
Oktober 2026
Ergebnis
99% Reinheit (9,68 mg gemessen)
Endotoxine
5,97 EU/Vial
Bestell-Nr.
Passwort

Unabhängig getestet, mit Passwort direkt beim Labor prüfbar.

Schlaf

DSIP

Delta Sleep Inducing Peptide. Wirkstoff für Schlaf-Architektur und neuropeptiderge Modulation.

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Auf einen Blick

DSIP in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Neuropeptid

Schlaf

Halbwertszeit
kurz
Anwendung
Subkutan

in mcg

Größen
2 bis 15 mg

4 Größen im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

Wissen

Alles zu DSIP

Beschreibung

DSIP (Delta Sleep Inducing Peptide) ist ein Nonapeptid mit der Sequenz Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu, das ursprünglich 1977 aus dem Hirnvenen-Blut von Kaninchen während Schlafphasen isoliert wurde. Die Geschichte von DSIP ist damit eine der ältesten in der Schlaf-Peptid-Literatur. Der Name leitet sich von der ursprünglichen Beobachtung ab, dass das Peptid in Tiermodellen mit gesteigerter Delta-Wellen-Aktivität im EEG assoziiert war.

Trotz des Namens ist DSIP in der heutigen wissenschaftliche Literatur als pleiotropes Neuropeptid charakterisiert, das nicht nur Schlaf-Architektur sondern eine breite Palette neuroendokriner Pfade moduliert. In präklinischen Studien wurde DSIP mit Effekten auf Stress-Resilience, Schmerz-Modulation, Hormon-Sekretions-Muster und circadiane Rhythmik assoziiert. Die ursprüngliche Schlaf-Hypothese ist in der modernen Datenlage eine von vielen Wirkungs-Achsen, nicht der dominante Mechanismus.

Mechanistisch ist DSIP ungewöhnlich: trotz jahrzehntelanger Forschung ist kein eindeutiger primärer Rezeptor identifiziert. Die Wirkungs-Hypothesen umfassen indirekte Modulation der GABA-, Glutamat- und Endorphin-Systeme. In einigen Studien wurde DSIP-Bindung an Albumin charakterisiert, was die Pharmakokinetik beeinflusst.

Im Setup wird DSIP typischerweise abends in präklinischen Modellen eingesetzt, mit Endpunkten wie EEG-Mustern, Hormon-Sekretions-Profilen und Verhaltens-Markern.

Du erhältst DSIP in 5mg-Vials im 10er-Pack.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

DSIP wird laut Studien als gut verträglich beschrieben und gehört zu den am längsten untersuchten Schlaf-Peptiden überhaupt.

In Forschung und Anwender-Berichten beobachtet:

  • Injektions-Stelle: leichte Rötung oder Druckgefühl an der Einstich-Stelle sind die häufigste lokale Beobachtung.
  • Grogginess: gelegentlich werden Müdigkeit, ein benommenes Gefühl oder verlängerte Schläfrigkeit am Folgetag beschrieben, da der Compound abends in Schlaf-Setups eingesetzt wird.
  • Unklarer Mechanismus: trotz jahrzehntelanger Forschung ist kein eindeutiger primärer Rezeptor identifiziert, was die mechanistische Bewertung der Effekte erschwert.
  • Pleiotrope Wirkung: DSIP moduliert in Studien neben der Schlaf-Architektur auch Stress-, Schmerz- und Hormon-Pfade, die Effekte sind also nicht auf den Schlaf beschränkt.
  • Langzeitdaten fehlen: belastbare Humanstudien über lange Zeiträume existieren nicht.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

Quellen zu jeder Antwort: Lexikon-Eintrag

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Ist DSIP zugelassen?

Nein. Es gibt keine Zulassung und am 26. Oktober 2026 keine Studie mit DSIP im Register ClinicalTrials.gov. Die Studien am Menschen stammen aus den 1980er- und 1990er-Jahren und wurden nicht registriert. ChEMBL führt DSIP als Emideltide mit höchster Phase 2.

Woher kommt DSIP?

Eine Basler Gruppe gewann es 1977 aus dem Hirnvenenblut von Kaninchen und bestimmte die Abfolge Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu. Unter neun geprüften synthetischen Peptiden verstärkte bei 58 Kaninchen nur DSIP selbst die Tiefschlaf- und Spindel-Wellen im EEG.

Was zeigen die Studien zum Schlaf?

Die Entdecker berichteten aus fünf doppelblinden Studien mit Gabe in die Vene von Schlaf nach rund einer Stunde und bei Schlaflosen von einer Normalisierung nach vier Gaben. Eine weitere Studie desselben Erstautors mit 14 Schlaflosen fand besseren Schlaf und wachere Tage. Eine unabhängige Studie aus Amsterdam mit 16 Schlaflosen sah nur schwache Effekte und hielt einen großen Nutzen für unwahrscheinlich.

Warum ist die Datenlage so gemischt?

Ein Gen, ein Vorläufer-Eiweiß oder ein Rezeptor für DSIP wurde nie gefunden. Eine Übersicht von 2006 nennt die Rolle als Schlaffaktor deshalb sehr schwach belegt. Dazu kommt der schnelle Abbau: im Blut von Hund, Affe und Ratte war die Hälfte nach 2 bis 4 Minuten verschwunden.

Wirkt DSIP auf Hormone?

Frühe Arbeiten beschrieben Effekte auf Hormone und Stressachse. Spätere Studien an Gesunden fanden das nicht: Bei Männern änderte DSIP in die Vene ACTH und Cortisol nicht, bei Frauen weder Wachstumshormon noch Prolaktin.

Was passierte in der Narkose-Studie?

Bei 24 Frauen sollte DSIP als Zusatz die Narkose vertiefen. Es kam umgekehrt: Der Herzschlag stieg, die Tiefschlaf-Wellen im EEG nahmen ab und die Narkose wurde laut Messung eher flacher.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Die frühen Studien nennen die Verträglichkeit gut, Häufigkeiten stehen in den Abstracts nicht. Der Eintrag nennt vor allem lokale Reaktionen an der Einstichstelle, gelegentlich Kopfschmerzen und Schwindel. Die Studien gaben DSIP in die Vene, Daten zur Gabe unter die Haut fehlen.

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