Epitalon Nasal, Produktfoto
Anti-Aging

Epitalon Nasal

Synthetisches Tetrapeptid aus dem Khavinson-Programm. Star der Telomerase-Aktivierung und Pinealdrüsen-Bioregulation. Hier als gebrauchsfertiges Nasenspray.

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Auch gesucht als: Epitalon Nasenspray

Auf einen Blick

Epitalon Nasal in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Pineal-Tetrapeptid Ala-Glu-Asp-Gly

AEDG, Bioregulator

Halbwertszeit
Nicht belastbar bestimmt

kurze Peptide werden im Körper rasch abgebaut

Frequenz
Als Kur über 10 bis 20 Tage

abends, 1-2x pro Jahr

Form
Fertige Lösung, 10 mg in 5,4 ml

5 ml isotone Kochsalzlösung plus 0,4 ml Bac-Wasser, 1,85 mg/ml, rund 50 Sprühstöße

Größen
10 mg

1 Größe im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu Epitalon Nasal

Beschreibung

Epitalon ist ein synthetisches Tetrapeptid mit der Sequenz Ala-Glu-Asp-Gly (AEDG), entwickelt von Professor Vladimir Khavinson am St. Petersburger Institut für Bioregulation und Gerontologie. Strukturell basiert es auf der Aminosäure-Zusammensetzung von Epithalamin, einem Extrakt aus der Pinealdrüse (Zirbeldrüse). Seit der ersten Synthese 2000 hat sich Epitalon als einer der am intensivsten untersuchten Peptide im Bereich der Longevity-Forschung etabliert.

Der zentrale Mechanismus liegt in der Aktivierung der Telomerase. In Studien an humanen Fibroblasten wurde gezeigt, dass Epitalon-behandelte Zellen die Hayflick-Grenze überschreiten können: Während Kontroll-Zellen nach Passage 34 die Mitose-Fähigkeit verloren, teilten sich Epitalon-behandelte Zellen auch nach Passage 44 weiter und erhielten ihre Telomer-Länge. Dies macht Epitalon zu einem der wenigen Compounds, für die in der Forschung eine Telomerase-Aktivierung in somatischen menschlichen Zellen dokumentiert wurde.

Sekundär wirkt Epitalon auf die Pinealdrüsen-Funktion. In Tiermodellen werden eine Wiederherstellung des physiologischen Melatonin-Profils, Normalisierung der zirkadianen Rhythmik und neuroprotektive Effekte beobachtet. Weitere dokumentierte Effekte umfassen Modulation der Interleukin-2-mRNA, Beeinflussung von AChE und BuChE sowie geroprotektive Eigenschaften in mehreren Tiermodell-Systemen.

In Setups wird Epitalon typischerweise in Zyklen verwendet (z.B. 10 Tage), nicht kontinuierlich. Als Pulver wird Epitalon subkutan oder intramuskulär gespritzt. Für die nasale Gabe gibt es nur Tierdaten an Ratten, wie viel von einem Sprühstoß beim Menschen ankommt, ist nicht gemessen.

Diese Variante ist ein gebrauchsfertiges Nasenspray: 10mg Epitalon sind in 5 ml NaCl-Lösung und 0,4 ml bakteriostatischem Wasser gelöst (zusammen 5,4 ml), selbst anmischen musst du nichts. Ein Sprühstoß (0,1 ml) enthält rund 185 mcg, eine Flasche reicht für rund 50 Sprühstöße. Das Nasenspray wird nach deiner Bestellung frisch gemacht und als Express verschickt. Als Pulver zum Auflösen gibt es Epitalon weiterhin in Vials.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Epitalon gilt laut Studien als gut verträglich. In den vorliegenden Studien aus dem Khavinson-Programm wurden über mehrere Jahrzehnte keine signifikanten toxischen Effekte dokumentiert.

In Forschung und Anwender-Berichten beobachtet:

  • Nasenschleimhaut: beim Spray kommen lokale Effekte dazu: kurzes Brennen oder Kribbeln, Niesreiz, laufende Nase und ein bitterer Geschmack im Rachen, wenn Lösung nach hinten läuft. Bei häufiger Nutzung sind trockene Schleimhaut oder leichtes Nasenbluten möglich.
  • Kreislauf: vereinzelt werden kurzzeitige Müdigkeit oder ein leichtes Wärmegefühl kurz nach der Anwendung berichtet.
  • Datenlage konzentriert: ein großer Teil der Forschung stammt aus dem Khavinson-Institut und ist international wenig unabhängig repliziert. Die Telomerase-aktivierende Wirkung wirft zudem mechanistische Fragen auf, die in der Literatur noch nicht abschließend geklärt sind.
  • Langzeitdaten fehlen: belastbare Humanstudien über lange Zeiträume existieren nicht. Das günstige Profil stützt sich primär auf Tiermodelle und kurzfristige Erfahrungswerte.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

Dosierung

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FAQ

Häufige Fragen

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Ist Epitalon zugelassen oder am Menschen untersucht?

Zugelassen ist es nicht. Im Register ClinicalTrials.gov steht am 26. Oktober 2026 nur eine frühe Studie, in der Epitalon einer von mehreren Peptiden in einem Hautserum ist. Eine Übersicht von 2026 fasst zusammen: Am Menschen gibt es nur kleine Studien zu Messwerten und eine ältere Studie zu einer Netzhauterkrankung, keine ausreichend große randomisierte Studie.

Was ist der Unterschied zu Epithalamin?

Epithalamin ist ein Extrakt aus Rinder-Zirbeldrüsen mit vielen Peptiden. Epitalon wurde nach dessen Aminosäure-Zusammensetzung als einzelnes, chemisch hergestelltes Tetrapeptid gebaut. Später fand man dieselbe Abfolge auch im Peptid-Gemisch der Zirbeldrüse. Studien mit Epithalamin lassen sich deshalb nicht einfach auf Epitalon übertragen.

Verlängert Epitalon die Telomere?

In Zellkulturen ja. 2003 aktivierte Epitalon in fetalen menschlichen Fibroblasten die Telomerase und verlängerte die Telomere. 2025 bestätigte eine unabhängige Gruppe aus London das in normalen menschlichen Zellen: Die Telomerase war in Fibroblasten 4-fach und in Epithelzellen 26-fach aktiver. Ob das im Körper passiert, ist nicht untersucht.

Was zeigen die Tierversuche zur Lebensdauer?

Bei 54 Mäusen mit lebenslanger Gabe blieb die mittlere Lebensdauer gleich. Die letzten 10 Prozent der Tiere lebten 13,3 Prozent länger, die höchste Lebensdauer stieg um 12,3 Prozent. Chromosomenschäden im Knochenmark sanken um 17,1 Prozent, Leukämie trat seltener auf. Die Studie stammt aus der Arbeitsgruppe, die Epitalon entwickelt hat.

Was hat Epitalon mit Melatonin zu tun?

In Zellkulturen aus der Zirbeldrüse von Ratten bildeten die Zellen mit Epitalon mehr vom Enzym AANAT und vom Signal-Eiweiß pCREB. Im Nährmedium fand sich mehr Melatonin. Am Menschen ist das nicht belegt.

Wie sicher ist Epitalon?

Belastbare Langzeitdaten am Menschen fehlen. Eine Übersicht von 2026 nennt offene Fragen zu Wirkung im Körper, Dosis, Krebsrisiko und Produktqualität. In der Zellstudie von 2025 verlängerten auch Krebszellen ihre Telomere, allerdings über einen anderen Weg. Ein belgisches Prüfinstitut fand Epitalon zudem in zwei illegal verkauften Präparaten.

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