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Heilung

GHK Basic

GHK Basic - das Tripeptid Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin ohne Kupfer-Komplex. Reine Peptid-Form für spezifische Setups.

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Auf einen Blick

GHK Basic in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
GHK-Peptid

Basis-Form

Anwendung
Subkutan

in mcg/mg

Größen
50 mg

1 Größe im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu GHK Basic

Beschreibung

GHK Basic ist das Tripeptid Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin in der reinen Peptid-Form ohne den Kupfer-Komplex (Cu++). Im Gegensatz zum klassischen GHK-Cu, bei dem das Peptid mit zweiwertigem Kupfer ein hochaffines Bindungs-Komplex bildet, ist GHK Basic die unkomplexierte Form.

Laut Studien bindet das natürliche GHK-Peptid im Körper an Kupfer-Ionen mit hoher Affinität (Kd ~10^-16 M). Diese Bindung ist die Basis der GHK-Cu-Forschung. Die separate Verabreichung von GHK Basic und Kupfer-Quellen erlaubt feinere Steuerung des Verhältnisses in spezialisierten Setups.

Präklinische Studien dokumentieren GHK-Effekte auf Kollagen-Synthese, Glycosaminoglycan-Produktion, Wundheilung, Hautregeneration und Genexpression in über 4.000 Genen. Die zentralen Mechanismen werden mit dem Kupfer-Komplex assoziiert - GHK Basic ohne Kupfer-Supplementierung hat dementsprechend reduzierte Wirkung.

In der Praxis wird GHK Basic primär in Setups verwendet wo Kupfer-Verfügbarkeit limitiert oder unerwünscht ist, oder wo das GHK-Peptid ohne Kupfer-spezifische Effekte untersucht werden soll.

Die typische Anwendung ist subkutan oder topisch in 6-10-Wochen-Kuren.

Du erhältst GHK Basic als lyophilisiertes Peptid in 10er-Packs mit 50mg pro Vial.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

GHK Basic gilt laut Studien als gut verträglich. Als unkomplexierte Peptid-Form ohne Kupfer-Komplex zeigt der Compound ein mildes Profil, das in Teilen sogar reizärmer ausfällt als das kupferhaltige GHK-Cu.

In Forschung und Anwender-Berichten beobachtet:

  • Injektions-Stelle: leichte Rötung, Druckgefühl oder vorübergehende Reizung an der Einstich-Stelle bei subkutaner Anwendung. Ohne Kupfer-Komplex fällt die lokale Reizung tendenziell geringer aus als bei GHK-Cu.
  • Kreislauf: vereinzelt werden kurzzeitige Müdigkeit oder ein Wärmegefühl kurz nach der Anwendung berichtet.
  • Reduzierte Wirkung ohne Kupfer: GHK Basic ohne Kupfer-Supplementierung hat eine deutlich reduzierte Wirkung, da die zentralen Mechanismen mit dem Kupfer-Komplex assoziiert sind - dies ist primär eine Wirksamkeits-, keine Sicherheits-Frage.
  • Langzeitdaten fehlen: belastbare Humanstudien über lange Zeiträume existieren nicht. Das Sicherheitsprofil wird primär aus der GHK-Cu-Forschung abgeleitet.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

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Was ist der Unterschied zu GHK-Cu?

GHK Basic ist dasselbe Tripeptid, aber ohne fest gebundenes Kupfer. Schon 1980 zeigte sich: GHK bildet bereitwillig einen Komplex mit Kupfer und bringt das Metall in Zellen. Eine Übersicht von 2015 geht davon aus, dass GHK im Körper vor allem als Kupfer-Komplex wirkt.

Ist GHK zugelassen oder am Menschen untersucht?

Zugelassen ist es nicht. Am 26. Oktober 2026 steht im Register ClinicalTrials.gov keine Studie mit kupferfreiem GHK, veröffentlicht ist eine kleine Studie mit einem Kopfhaut-Spray aus GHK und 5-Aminolävulinsäure. Mit GHK-Cu steht dort nur eine frühe Studie mit einem Hautserum aus mehreren Peptiden. Kontrollierte Studien an gealterter Haut gab es laut einer Übersicht mit GHK-Cu als Pflegeprodukt.

Was zeigen die Gen-Daten?

Eine Gruppe aus Boston fand 127 Gene, deren Aktivität mit der Schwere eines Lungenemphysems zusammenhing. In einer Gen-Datenbank kehrte GHK dieses Muster um. Bindegewebszellen aus COPD-Lungen bauten mit GHK Kollagen wieder so um wie Zellen ohne COPD. Laut einer Übersicht beeinflusst GHK mindestens 4.000 menschliche Gene.

Warum ist vom Alter die Rede?

Weil der GHK-Spiegel im Blut sinkt: Mit 20 Jahren liegt er bei rund 200 ng/ml, mit 60 Jahren bei rund 80 ng/ml. Ob zusätzlich zugeführtes GHK die Folgen davon ausgleicht, ist am Menschen nicht untersucht.

Was ist zur Haut bekannt?

Laut Übersichten regt GHK die Bildung von Kollagen, Dermatansulfat, Chondroitinsulfat und Decorin an und lockt Reparaturzellen an. Die meisten Daten dazu stammen aber aus Versuchen mit dem Kupfer-Komplex, oft als Creme oder Gel.

Kann man GHK auf die Haut auftragen?

Ja, so wurde es am Menschen untersucht. In einer kleinen placebokontrollierten Studie sprühten Männer mit erblichem Haarausfall sechs Monate lang eine Lösung aus GHK und 5-Aminolävulinsäure auf die Kopfhaut. Die Zahl der Haare stieg stärker als unter Placebo, Nebenwirkungen traten nicht auf. Weil zwei Wirkstoffe kombiniert waren, lässt sich der Effekt nicht allein GHK zuschreiben.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Belastbare Daten zur Injektion von GHK ohne Kupfer gibt es nicht, weil keine Studie am Menschen dazu registriert ist. Die Befunde stammen aus Zellversuchen, Gen-Daten und Tiermodellen.

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