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Bioregulatoren

Pancragen

Khavinson-Bioregulator für das Pankreas. Tetrapeptid mit Anwendung im Glucose-Stoffwechsel und Pankreas-Aging.

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Auf einen Blick

Pancragen in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Kurzes Bioregulator-Peptid

Khavinson-Cytogen

Anwendung
Subkutan

in mg

Größen
20 mg

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Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu Pancragen

Beschreibung

Pancragen (Lys-Glu-Asp-Trp) ist ein synthetisches Tetrapeptid aus der Khavinson-Bioregulator-Klasse mit gewebespezifischer Wirkung auf das Pankreas, insbesondere die endokrine Inselzell-Funktion. Die Substanz wurde am St. Petersburger Institut zur Untersuchung altersbedingter Pankreas-Funktions-Veränderung entwickelt.

Laut Studien moduliert Pancragen die Genexpression in beta-Zellen und alpha-Zellen des Pankreas über den Khavinson-epigenetischen Mechanismus. Präklinische Studien beschreiben Effekte auf Insulin-Sekretions-Kinetik, Inselzell-Regeneration und Glucose-Stoffwechsel-Marker in Aging-Modellen.

In der russischen wissenschaftliche Literatur wird Pancragen in Pre-Diabetes- und Type-2-Diabetes-Setups eingesetzt, mit dokumentierten Verbesserungen in Nüchtern-Glucose und HbA1c in Älteren-Populationen.

Die typische Anwendung ist subkutan in 10-20-Tage-Kuren zwei- bis dreimal pro Jahr.

Du erhältst Pancragen als lyophilisiertes Peptid in 10er-Packs mit 20mg pro Vial.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Pancragen wird in der verfügbaren Literatur als sehr mild eingeordnet und gehört zu den verträglichsten Compounds der Khavinson-Bioregulator-Klasse. In den vorliegenden präklinischen und limitierten humanen Studien sind keine relevanten toxischen Effekte dokumentiert.

In Forschung und Berichten beobachtet:

  • Injektions-Stelle: leichte Rötung oder vorübergehende Reizung bei subkutaner Anwendung ist die häufigste Beobachtung. Das Tetrapeptid selbst gilt als reaktionsarm.
  • Sehr dünne Humandatenlage: die Datenbasis besteht fast ausschließlich aus kleinen, russischsprachigen Studien aus dem Khavinson-Umfeld. Unabhängige peer-reviewed-Replikation und belastbare Langzeit-Daten zur Anwendung im Glucose-Stoffwechsel fehlen.
  • Kur-basiertes Muster: die beschriebene Anwendung erfolgt in kurzen 10-20-Tage-Kuren. Zum Sicherheitsprofil einer kontinuierlichen Gabe liegen keine Daten vor.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

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Ist Pancragen zugelassen oder am Menschen untersucht?

Im Register ClinicalTrials.gov steht am 26. Oktober 2026 keine Studie mit Pancragen. Es gibt eine kleine, nicht registrierte Beobachtung an älteren Menschen mit Typ-2-Diabetes aus Kiew, an der die Khavinson-Gruppe beteiligt war. Eine Zulassung als Arzneimittel ist nicht bekannt.

Woraus besteht Pancragen?

Aus vier Aminosäuren: Lysin, Glutaminsäure, Asparaginsäure und Tryptophan, kurz KEDW. Das Ende trägt eine Amid-Gruppe (KEDW-NH2). Die Gruppe beschreibt die Folge als körpereigenes Tetrapeptid.

Was zeigten die Zellkulturen?

In Kulturen aus jungen und gealterten Zellen der Bauchspeicheldrüse steigerte Pancragen Reifungsfaktoren der Drüsenzellen (Pdx1, Ptf1a) und der Langerhans-Inseln (Pdx1, Pax6, Pax4, Foxa2, Nkx2.2). Eine weitere Arbeit fand mehr Marker für Zellteilung wie Ki67 und PCNA und weniger des Zelltod-Eiweißes p53.

Was zeigten Ratten und Affen?

Ratten mit künstlich ausgelöstem Diabetes hatten unter Pancragen niedrigeren Blutzucker, die Haftung an der Wand kleiner Gefäße normalisierte sich. Bei alten Rhesusaffen verschwand Zucker nach einer Belastung schneller aus dem Blut, Insulin und C-Peptid verliefen wieder wie bei jungen Tieren. Ein Teil der Wirkung hielt drei Wochen nach dem Absetzen an. Im Vergleich senkte ein gängiges Diabetes-Mittel den Zucker stärker.

Was zeigte die Beobachtung an Menschen?

Untersucht wurden 30 gesunde ältere Menschen und 33 mit Typ-2-Diabetes. Bei Diabetes war die nächtliche Melatonin-Bildung um 70 Prozent geringer. Unter Pancragen sanken Nüchternzucker, Insulin und der Index für Insulinresistenz, ohne Pancragen blieb alles gleich. Die Arbeit ist klein, nicht registriert und das Abstract nennt weder Verblindung noch Zufallszuteilung.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Belastbare Daten gibt es nicht, weil Pancragen nie in einer registrierten Studie am Menschen geprüft wurde. Aussagen zur guten Verträglichkeit stammen aus der Forschungsgruppe selbst.

Wer forscht an Pancragen?

Fast ausschließlich die Gruppe um Vladimir Khavinson am St. Petersburger Institut für Bioregulation und Gerontologie und ihre Partner, etwa in Kiew. Eine unabhängige Bestätigung durch andere Labore fehlt bisher.

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