PE 22-28, Produktfoto
Kognition

PE 22-28

TREK-1-Inhibitor Spadin-Derivat. Wirkstoff für Depressions- und neuronale Plastizitäts-Pfade.

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Auf einen Blick

PE 22-28 in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Spadin-Analog

TREK-1-Blocker

Halbwertszeit
kurz
Anwendung
Subkutan

in mcg

Größen
10 mg

1 Größe im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu PE 22-28

Beschreibung

PE-22-28 ist ein synthetisches Heptapeptid, das aus dem Spadin-Molekül abgeleitet ist (einem Sortilin-abgeleiteten Peptid). Strukturell ist es ein C-terminales Fragment von Spadin und fungiert in Studienmodellen als selektiver Inhibitor des TREK-1-Kaliumkanals. TREK-1 ist ein Two-Pore-Domain-Kaliumkanal, der in der wissenschaftliche Literatur als zentrales Element in der Pathophysiologie depressiver Zustände charakterisiert wurde.

Der Mechanismus liegt im TREK-1-Pfad. In präklinischen Studien wurde gezeigt dass TREK-1-Knockout-Mäuse depressionsresistente Phänotypen zeigen, was den Kanal zu einem interessanten Target machte. PE-22-28 inhibiert TREK-1 selektiv und produziert in Tiermodellen ähnliche Verhaltens-Endpunkte wie der genetische Knockout. Die Effekte werden in der wissenschaftliche Literatur mit erhöhter serotonerger Neurotransmission, gesteigerter BDNF-Expression und neuronaler Plastizität in Verbindung gebracht.

Die Compound-Datenlage ist relativ jung (publiziert ab 2014) und konzentriert sich primär auf präklinische Tiermodelle. Eine Besonderheit: in einigen Studien wurde PE-22-28 mit schnelleren Wirkungs-Eintritten assoziiert als klassische serotonerge Wirkstoffe, was den TREK-1-Pfad zu einem mechanistisch distinkten Target macht.

Im Setup wird PE-22-28 typischerweise intranasal in präklinischen Modellen eingesetzt, ähnlich wie Selank und Semax.

Du erhältst PE-22-28 in 5mg-Vials im 10er-Pack.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

PE-22-28 wird laut Studien als gut verträglich beschrieben. Die Datenlage ist allerdings jung und beschränkt sich nahezu vollständig auf präklinische Tiermodelle.

In Forschung und Anwender-Berichten beobachtet:

  • Intranasale Reizung: da PE-22-28 in Setups typischerweise intranasal eingesetzt wird, sind leichtes Brennen oder Reizung der Nasenschleimhaut die häufigste Beobachtung.
  • Neuronale Modulation: der Compound inhibiert selektiv den TREK-1-Kaliumkanal und greift damit in serotonerge und stimmungsbezogene Pfade ein, weshalb Effekte auf Antrieb und Stimmung erwartbar sind.
  • Dünne Datenbasis: PE-22-28 ist erst seit 2014 publiziert, das Sicherheitsprofil stützt sich fast ausschließlich auf Tiermodelle.
  • Humandaten fehlen: belastbare Humanstudien und Langzeitdaten existieren nicht.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

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Ist PE 22-28 zugelassen oder am Menschen untersucht?

Nein. Es gibt keine Zulassung und am 26. Oktober 2026 steht im Register ClinicalTrials.gov keine Studie mit PE 22-28 oder Spadin. Alle Daten stammen aus Zellversuchen und Mäusen.

Woher kommt PE 22-28?

Aus Spadin, einem Peptid aus 17 Aminosäuren, das bei der Reifung des Eiweißes Sortilin entsteht. Bei Mäusen war die Wirkung von Spadin nach 7 Stunden vorbei. Aus seinen Abbaustücken entwarf die Gruppe das kürzere PE 22-28 mit sieben Aminosäuren.

Was hat TREK-1 mit Stimmung zu tun?

TREK-1 ist ein Kaliumkanal, der Nervenzellen bremst und von Serotonin mitgesteuert wird. Mäuse ohne TREK-1 zeigten in fünf Modellen ein Verhalten wie unter Antidepressiva, eine stärkere Serotonin-Übertragung und bei Stress weniger Corticosteron. Darauf beruht die Idee, den Kanal mit einem Peptid zu blockieren.

Was zeigten die Mausversuche?

Mit PE 22-28 waren Mäuse im Schwimmtest kürzer reglos, ein übliches Maß für antidepressive Wirkung. Nach vier Tagen Gabe trauten sie sich schneller ans Futter in fremder Umgebung. Es entstanden neue Nervenzellen. An Nervenzellen in Kultur stieg das Synapsen-Eiweiß PSD-95.

Ist ein kürzeres Spadin auch nach einem Schlaganfall untersucht?

Ja, an Mäusen. Ein verkürztes Spadin-Analogon (Mini-Spadin) schützte nach einem künstlich ausgelösten Schlaganfall vor Gewichtsverlust, Nervenzell-Verlust und Zeichen einer Depression. In niedriger Menge aktivierte es TREK-1, in höherer hemmte es den Kanal.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Für PE 22-28 gibt es keine Daten am Menschen. Für die Ausgangsform Spadin fand die Gruppe bei Mäusen keine Wirkung auf Herz, Blutdruck, Schmerzempfinden, Krampfneigung oder Blutzucker. Das lässt sich nicht auf Menschen übertragen. Ein Eingriff in die Stimmung ist nie harmlos.

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