Tamoxifen (Nolvadex), Produktfoto

Laborbericht

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Geprüft
Probe
Tamoxifen (Nolvadex) 20mg × 100 Tabletten
Labor
Analiza Białek
Datum
Oktober 2026
Ergebnis
20,34 mg pro Tablette (Label 20 mg)
Bestell-Nr.
Passwort

Unabhängig getestet, mit Passwort direkt beim Labor prüfbar.

PCT & AI

Tamoxifen (Nolvadex)

Der SERM-Klassiker aus der Brustkrebs-Forschung. Antagonist am Estrogen-Rezeptor in Brustgewebe und Hypothalamus, Agonist an Knochen und Leber.

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Auf einen Blick

Tamoxifen (Nolvadex) in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
SERM

Estrogen-Rezeptor-Modulator

Halbwertszeit
lang

mehrere Tage

Anwendung
Oral

täglich

Größen
10 bis 20 mg

2 Größen im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

Wissen

Alles zu Tamoxifen (Nolvadex)

Beschreibung

Tamoxifen (Tamoxifencitrat, Nolvadex) ist ein selektiver Estrogen-Rezeptor-Modulator und einer der best-erforschten Wirkstoffe der Onkologie überhaupt. Die Substanz ist seit den 1970er Jahren als Brustkrebs-Therapeutikum etabliert und steht auf der WHO-Liste essentieller Medikamente.

Laut Studien bindet Tamoxifen kompetitiv an Estrogen-Rezeptoren mit gewebespezifischer Wirkung: antagonistisch in Brustgewebe und Hypothalamus, agonistisch in Knochen, Leber und Uterus. Diese Gewebsspezifität ergibt das klassische SERM-Profil. Im Hypothalamus blockiert Tamoxifen das negative Estradiol-Feedback und steigert dadurch GnRH-, LH- und FSH-Pulse - der Mechanismus der Tamoxifen in der PCT-Forschung relevant macht.

In der Anabolika-Community wird Tamoxifen aus zwei Gründen eingesetzt: Erstens als PCT-Compound zur Stimulation der HPG-Achse nach Cycle. Zweitens zur Behandlung von Gynäkomastie-Forschung während laufender Cycles - hier blockiert Tamoxifen die Estrogen-Wirkung direkt am Brustgewebe ohne die Estradiol-Spiegel zu senken (im Gegensatz zu Aromatase-Inhibitoren).

Pharmakokinetisch ist Tamoxifen oral verfügbar mit guter Bioverfügbarkeit. Die Halbwertszeit ist mit etwa 5-7 Tagen lang, der aktive Hauptmetabolit Endoxifen hat eine noch längere Halbwertszeit (etwa 14 Tage). Steady-State stellt sich nach 3-4 Wochen ein.

Bekannte Effekte in Studien: Hot-Flushes, in längerer Anwendung erhöhtes Thromboembolie-Risiko. Die hepatischen Effekte sind moderat und in der typischen 4-6-Wochen-PCT-Dauer selten klinisch relevant.

Du erhältst Tamoxifen als orale Tabletten in einer Dose mit 20mg pro Tablette.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Tamoxifen liegt im mittleren Bereich der Risiko-Skala. Als einer der best-erforschten Wirkstoffe der Onkologie ist das Sicherheits-Datenpaket umfangreich, das relevanteste Risiko ist in der Literatur klar benannt.

In Studien und der Literatur dokumentiert:

  • Thromboembolie-Risiko: in längerer Anwendung ist ein erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse dokumentiert - der ernsteste der bekannten Effekte.
  • Hitzewallungen: Hot-Flushes sind in den Studien ein konsistent dokumentierter Begleiteffekt.
  • Hepatische Effekte: moderate Effekte auf die Leber sind beschrieben, in der typischen 4-6-Wochen-PCT-Dauer aber selten klinisch relevant.
  • Lange Halbwertszeit: der aktive Metabolit Endoxifen akkumuliert über Wochen, was die Wirkung nach Absetzen lange nachlaufen lässt.

Eine Begleitung durch Bluttests wird empfohlen. Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

Dosierung

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FAQ

Häufige Fragen

Quellen zu jeder Antwort: Lexikon-Eintrag

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Ist Tamoxifen zugelassen?

Ja. ChEMBL führt Tamoxifen mit höchster Phase 4 und erster Zulassung 1977. Im Register ClinicalTrials.gov stehen 685 Studien mit Tamoxifen, fast alle zu Brustkrebs, Stand 26. Oktober 2026.

Wie gut beugte Tamoxifen in der Studie einer Gynäkomastie vor?

114 Männer bekamen 48 Wochen lang das Antiandrogen Bicalutamid, dazu Placebo, Tamoxifen oder Anastrozol. Eine Gynäkomastie entwickelten 73 Prozent mit Placebo, 10 Prozent mit Tamoxifen und 51 Prozent mit Anastrozol. Brustschmerzen hatten 39, 6 und 27 Prozent.

Warum war Anastrozol schwächer?

Anastrozol senkt die Bildung von Estrogen, Tamoxifen blockiert die Wirkung direkt am Rezeptor der Brustdrüse. In der Studie verringerte Anastrozol die Gynäkomastie nicht signifikant. Eine Meta-Analyse aus 9 Studien fand für Anastrozol ebenfalls keinen signifikanten Nutzen.

Was zeigt die Meta-Analyse?

Neun randomisierte Studien bei Männern unter Bicalutamid flossen ein. Tamoxifen senkte das Risiko für Gynäkomastie und Brustschmerzen um 82 Prozent (relatives Risiko 0,18). Eine Bestrahlung der Brust senkte das Risiko für Gynäkomastie um 52 Prozent.

Gibt es Daten zu Gynäkomastie ohne erkennbare Ursache?

Eine Brustklinik verfolgte über 10 Jahre 81 Männer, die Tamoxifen bekamen. Bei 90,1 Prozent bildete sich die Gynäkomastie vollständig zurück. Eine Vergleichsgruppe gab es nicht, die Aussagekraft ist daher begrenzt.

Was passierte mit den Hormonen?

In allen Gruppen stieg das Testosteron. Mit Tamoxifen blieb das freie Testosteron gleich, weil das Bindungseiweiß SHBG anstieg. Unerwünschte Ereignisse waren mit Tamoxifen nicht häufiger als ohne (35 gegen 37 Prozent).

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