Tirzepatide, Produktfoto

3 Laborberichte

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99%
Reinheit
Probe
Tirzepatide 20mg
Labor
Analiza Białek
Datum
Oktober 2026
Ergebnis
99% Reinheit (21,80 mg gemessen)
Endotoxine
6,21 EU/Vial
Bestell-Nr.
Passwort

Unabhängig getestet, mit Passwort direkt beim Labor prüfbar.

GLP-1

Tirzepatide

Dual-Agonist auf GLP-1 und GIP. Die Forschungssubstanz, die das Feld der metabolischen Regulation neu definiert hat.

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Auch gesucht als: Tirzepatid · Tirze · LY3298176

Auf einen Blick

Tirzepatide in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon. Zieh den Punkt über die Kurve und sieh, wie viel nach einer Gabe rechnerisch noch da ist.

Ganzer Lexikon-Eintrag

Wie lange bleibt es im Körper?

Anteil nach einer Gabe, gerechnet mit ~5 Tagen Halbwertszeit

Halbwertszeit ~5 Tage
Nach 10 Tagen noch 25 %
Tag 5 · 50 %Tag 7, nächste Gabe · 38 %Tag 10 · 25 %Tag 15 · 12,5 %Tag 25 · 3,1 %

Vereinfachtes Modell ohne Aufnahmephase, Halbwertszeit aus dem TPD-Lexikon.

Klasse
Dualer GIP / GLP-1-Agonist
Halbwertszeit
~5 Tage
Frequenz
1x pro Woche

subkutan

Form
Lyophilisat

Pulver, mit BAC-Wasser rekonstituiert

Größen
5 bis 120 mg

10 Größen im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

Wissen

Alles zu Tirzepatide

Beschreibung

Tirzepatide ist ein synthetisches Peptid mit 39 Aminosäuren und der erste seiner Klasse: ein dualer Agonist, der gleichzeitig den GLP-1- und den GIP-Rezeptor aktiviert. Während klassische GLP-1-Mimetika nur einen Rezeptor adressieren, kombiniert Tirzepatide beide Mechanismen in einem einzigen Molekül. In Studienmodellen wird der duale Wirkansatz mit deutlich ausgeprägteren Effekten auf Glukose-Homöostase, Sättigungs-Signaling und Lipid-Metabolismus assoziiert als bei Mono-Agonisten.

Laut Studien wird Tirzepatide aktuell intensiv untersucht. Die SURMOUNT-Studienreihe gehört zu den umfangreichsten Phase-3-Datensätzen der letzten Jahre und liefert über mehrjährige Beobachtungszeiträume Daten zu Körpergewichts-Veränderungen, kardiovaskulären Risikomarkern und metabolischer Adaptation.

Die Halbwertszeit liegt bei rund fünf Tagen, was eine wöchentliche Dosierung in Protokollen ermöglicht. Das Molekül wird typischerweise in lyophilisierter Form geliefert und vor Verwendung mit bakteriostatischem Wasser rekonstituiert. Stabilität und Bioverfügbarkeit gehören zu den am besten dokumentierten Eigenschaften innerhalb der GLP-1/GIP-Klasse.

Du erhältst Tirzepatide in 10er-Packs in mehreren Größen von 5mg bis 120mg pro Vial. Die Wahl der Größe richtet sich nach der geplanten Dauer und Intensität deines Protokolls. Höhere Vial-Größen reduzieren den Preis pro Milligramm signifikant.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Tirzepatide gilt laut Studien als grundsätzlich gut verträglich, das dokumentierte Profil wird jedoch von gastrointestinalen Effekten dominiert. In den SURMOUNT-Datensätzen treten die meisten Beobachtungen zu Beginn der Anwendung und in der Aufdosierungs-Phase auf.

In Studien und Anwender-Berichten beobachtet:

  • Gastrointestinale Effekte: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Verstopfung sind die häufigsten dokumentierten Beobachtungen, vor allem bei zu schneller Dosis-Steigerung. Eine langsame Titration reduziert die Inzidenz deutlich.
  • Appetit und Flüssigkeit: der stark reduzierte Appetit kann zu verminderter Nahrungs- und Flüssigkeits-Aufnahme führen, in der Literatur wird ein erhöhtes Dehydrations-Risiko beschrieben.
  • Muskelmasse: wie bei anderen GLP-1/GIP-Agonisten geht der Gewichtsverlust in Studien neben Fettmasse auch mit einem Anteil an Muskelmasse einher.
  • Gallenblase und Injektions-Stelle: Gallenblasen-Beschwerden bei raschem Gewichtsverlust sowie leichte Reizungen an der Einstich-Stelle sind dokumentiert.
  • Langzeitdaten: über die mehrjährigen Studien hinaus fehlen belastbare Daten zur sehr langfristigen Anwendung.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

Quellen zu jeder Antwort: Lexikon-Eintrag

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Ist Tirzepatide zugelassen?

Ja. Die erste Zulassung kam im Mai 2022 in den USA für Typ-2-Diabetes, die europäische Arzneimittelbehörde gab kurz danach eine positive Empfehlung. ChEMBL führt heute Typ-2-Diabetes, Adipositas und Übergewicht als zugelassene Anwendungsgebiete. Die Angaben hier beschreiben den Forschungsstand und sind keine Anwendungsempfehlung.

Was unterscheidet Tirzepatide von Semaglutide und Retatrutide?

Die Zahl der Rezeptoren. Semaglutide wirkt nur am GLP-1-Rezeptor, Tirzepatide an GIP und GLP-1, Retatrutide zusätzlich am Glukagon-Rezeptor. Im direkten Vergleich mit Semaglutide (SURMOUNT-5) sank das Gewicht nach 72 Wochen um 20,2 gegen 13,7 Prozent. Ein Vergleich mit Retatrutide läuft noch (TRIUMPH-5, geplantes Ende November 2026).

Was haben die Phase-3-Studien gezeigt?

In SURMOUNT-1 (Adipositas ohne Diabetes) sank das Gewicht nach 72 Wochen in der höchsten Studiendosis im Mittel um 20,9 Prozent, unter Placebo um 3,1 Prozent. In SURMOUNT-2 (mit Typ-2-Diabetes) waren es 14,7 gegen 3,2 Prozent. In SURPASS-1 sank der Langzeitblutzucker HbA1c in 40 Wochen um bis zu 2,07 Prozentpunkte, unter Placebo stieg er leicht.

Wie lange bleibt Tirzepatide im Körper?

Die Halbwertszeit lag in der ersten Studie am Menschen bei rund fünf Tagen (im Mittel 116,7 Stunden). Möglich macht das eine angehängte Fettsäure, über die das Molekül an das Bluteiweiß Albumin bindet. Das passt zu einer Gabe einmal pro Woche, so wird es in den Studien gegeben.

Was passiert nach dem Absetzen?

Das hat SURMOUNT-4 geprüft. Nach 36 Wochen Tirzepatide hatten alle im Mittel 20,9 Prozent abgenommen. Wer danach Placebo bekam, nahm bis Woche 88 im Mittel um 14,0 Prozent wieder zu. Wer weitermachte, nahm um weitere 5,5 Prozent ab. Über die ganze Zeit waren es 25,3 gegen 9,9 Prozent.

Welche Nebenwirkungen wurden beobachtet?

Am häufigsten Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall und Erbrechen, meist leicht bis mittel und vor allem während der Steigerung der Dosis. In SURMOUNT-1 brachen je nach Dosis 4,3 bis 7,1 Prozent wegen Nebenwirkungen ab, unter Placebo 2,6 Prozent. Eine Phase-2-Studie zeigte: Ein niedrigerer Start und kleinere Schritte gingen mit weniger Beschwerden einher.

Was ist zu Herz, Leber und Schlafapnoe bekannt?

In SUMMIT (Herzschwäche mit erhaltener Pumpfunktion und Adipositas) kam es bei 9,9 Prozent zu Tod aus Herz-Kreislauf-Ursache oder einer Verschlechterung der Herzschwäche, unter Placebo bei 15,3 Prozent. In SURPASS-CVOT war Tirzepatide bei Herz-Kreislauf-Ereignissen nicht schlechter als Dulaglutide. In SYNERGY-NASH bildete sich die MASH in der höchsten Studiendosis bei 62 Prozent zurück, unter Placebo bei 10 Prozent. Bei Schlafapnoe sank die Zahl der Atemaussetzer pro Stunde in einer der beiden Studien um 25,3, unter Placebo um 5,3.

Welche Studien laufen noch?

Sechs der gelisteten Phase-3-Studien sind noch nicht abgeschlossen. Die größte ist SURMOUNT-MMO zu Krankheit und Sterblichkeit bei Adipositas mit 15.374 Teilnehmenden (geplantes Ende Oktober 2027). Dazu kommen Studien zu Typ-1-Diabetes, zu Jugendlichen und zu Kindern von 6 bis 11 Jahren.

Im Vergleich

Wie es sich unterscheidet

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