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Bioregulatoren

Vilon

Khavinson-Bioregulator-Dipeptid. Eines der einfachsten Khavinson-Peptide mit Anwendung in Immun- und Aging-Modellen.

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Auf einen Blick

Vilon in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Kurzes Bioregulator-Peptid

Khavinson-Cytogen

Anwendung
Subkutan

in mg

Größen
20 mg

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Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu Vilon

Beschreibung

Vilon (Lys-Glu) ist ein synthetisches Dipeptid aus der Khavinson-Bioregulator-Klasse - eines der kürzesten und einfachsten Peptide der Klasse. Die Substanz wurde am St. Petersburger Institut entwickelt mit Schwerpunkt auf altersbedingte Aging-Marker und Immun-Funktion.

Laut Studien moduliert Vilon die Genexpression in mehreren Geweben über den Khavinson-epigenetischen Mechanismus. Präklinische Studien beschreiben Effekte auf Lymphozyten-Funktion, allgemeine Aging-Marker und Lebensverlängerungs-Indikatoren in Tier-Modellen.

In den Langzeit-Aging-Studien von Khavinson wurde Vilon zusammen mit Epitalon als einer der primären Lebensverlängerungs-Kandidaten beschrieben - in Maus-Studien wurde dokumentierte Verlängerung der mittleren Lebensspanne berichtet. Internationale Replikation bleibt limitiert.

Die typische Anwendung ist subkutan in 10-20-Tage-Kuren zwei- bis dreimal pro Jahr.

Du erhältst Vilon als lyophilisiertes Peptid in 10er-Packs mit 20mg pro Vial.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Vilon wird in der verfügbaren Literatur als sehr mild eingeordnet und gehört zu den verträglichsten Compounds der Khavinson-Bioregulator-Klasse. In den vorliegenden präklinischen und limitierten humanen Studien sind keine relevanten toxischen Effekte dokumentiert.

In Forschung und Berichten beobachtet:

  • Injektions-Stelle: leichte Rötung oder vorübergehende Reizung bei subkutaner Anwendung ist die häufigste Beobachtung. Das Dipeptid ist eines der einfachsten der Klasse und gilt als reaktionsarm.
  • Sehr dünne Humandatenlage: die Datenbasis besteht fast ausschließlich aus kleinen, russischsprachigen Studien aus dem Khavinson-Umfeld. Internationale Replikation bleibt limitiert, belastbare Langzeit-Sicherheitsdaten am Menschen existieren nicht.
  • Kur-basiertes Muster: die beschriebene Anwendung erfolgt in kurzen 10-20-Tage-Kuren. Zum Sicherheitsprofil einer kontinuierlichen Gabe liegen keine Daten vor.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

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Ist Vilon zugelassen oder am Menschen untersucht?

Nicht zugelassen. Im Register ClinicalTrials.gov steht am 26. Oktober 2026 keine Studie mit Vilon. PubMed führt kleine russische Berichte an Patienten, etwa bei Diabetes, ohne Register und ohne Zahlen im Abstract. Die übrigen Daten stammen aus Zellkulturen, Mäusen und Ratten.

Woraus besteht Vilon?

Aus nur zwei Aminosäuren, Lysin und Glutaminsäure, kurz KE. Nach dem Khavinson-Konzept soll es auf das Immunsystem wirken. Im Computermodell band KE schwächer an den Transporter LAT1 als die meisten anderen Kurzpeptide der Gruppe.

Was zeigen die Mausstudien zur Lebensdauer?

In einer Arbeit von 2000 lebten Mäuse, die ab dem sechsten Lebensmonat Vilon bekamen, länger und bekamen seltener spontane Tumoren. In einer zweiten Studie derselben Gruppe mit Vilon und Epitalon steigerte Vilon die Aktivität und senkte Lungenadenome, das Überleben verlängerte dort nur Epitalon.

Was ist zu Krebs bekannt?

Bei Ratten, denen ein Schadstoff gezielt Blasenkrebs auslöste, hatten 56 Prozent mit Vilon und 75,5 Prozent ohne einen Tumor, Vorstufen traten halb so oft auf. Das ist ein Tiermodell. Aussagen zu Krebs beim Menschen lassen sich daraus nicht ableiten.

Was passiert in Zellversuchen?

In jungen menschlichen Stammzellen stieg die Aktivität des Gens SIRT1 auf das Sechsfache, die Eiweißmenge auf das 8,2-Fache. In Monozyten nach einem Entzündungsreiz senkte Vilon wie vier andere Khavinson-Peptide die Botenstoffe TNF und IL-6.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Belastbare Daten am Menschen gibt es nicht, weil Vilon nie in einer registrierten Studie geprüft wurde. Bei Mäusen beschreibt die Gruppe keine ungünstigen Folgen einer langen Gabe für die Entwicklung, das erlaubt keine Aussage zur Sicherheit am Menschen.

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