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Fettabbau

Adipotide

Pro-apoptotisches Targeting-Peptid. Wirkstoff für vaskuläre Adipozyten-Studien.

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Auch gesucht als: Adipotid · FTPP

Auf einen Blick

Adipotide in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Peptidomimetikum

Prohibitin-gerichtet

Halbwertszeit
kurz
Anwendung
Subkutan

in mg

Größen
2 bis 10 mg

3 Größen im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu Adipotide

Beschreibung

Adipotide (auch Prohibitin-TP01 oder FTPP, Fat-Targeted Pro-apoptotic Peptide) ist ein synthetisches Peptid-Konjugat das aus zwei funktionalen Domänen besteht: einem Targeting-Motiv mit spezifischer Bindung an Prohibitin in der vaskulären Auskleidung weißer Adipozyten und einem pro-apoptotischen Sequenz-Motiv das in den Zielzellen Apoptose induziert. Strukturell ist es ein 21-Aminosäuren-Peptid mit definierter Faltung.

Der Mechanismus ist ungewöhnlich präzise: Adipotide adressiert nicht das Adipozyten-Volumen oder den Lipid-Stoffwechsel, sondern die mikrovaskuläre Versorgung des Fettgewebes. In präklinischen Studien (vor allem aus dem Arap- und Pasqualini-Labor am MD Anderson Cancer Center) wurde gezeigt dass Adipotide die endotheliale Auskleidung der Fettgewebs-Mikrovaskulatur selektiv adressiert und damit die metabolische Versorgung des Gewebes reduziert.

In Tiermodellen wurden mit Adipotide Effekte auf das Adipozyten-Volumen über mehrere Wochen dokumentiert. Die Compound-Datenlage ist für ein experimentelles Werkzeug substantiell, allerdings haben frühere Untersuchungen auch Sicherheits-Bedenken bei höheren Dosierungen aufgezeigt, die in der Forschung berücksichtigt werden müssen.

Im Setup ist Adipotide einer der mechanistisch differenziertesten Compounds in der Adipositas-Forschung, mit einem Wirkprinzip das sich klar von GLP-1- oder mitochondrialen Pfaden unterscheidet.

Du erhältst Adipotide in 10mg-Vials im 10er-Pack.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Adipotide ist ein experimentelles Werkzeug mit einem ungewöhnlich spezifischen, vaskulär-wirkenden Mechanismus. Anders als die gut verträglichen lipotropen Mischungen haben frühere Untersuchungen für Adipotide ausdrücklich Sicherheits-Bedenken bei höheren Dosierungen dokumentiert.

In Studien und Anwender-Berichten beobachtet:

  • Nieren-Beobachtungen: in den Primaten-Studien wurden bei höheren Dosierungen reversible Effekte auf die Nierenfunktion dokumentiert, was Adipotide deutlich von den milden Fat-Loss-Compounds abhebt.
  • Dosis-Abhängigkeit: das Sicherheits-Profil verschlechtert sich in der Literatur mit steigender Dosierung, weshalb die Datenlage zu engen Dosis-Fenstern rät.
  • Injektions-Stelle: leichte Rötung, Druckgefühl oder vorübergehende Reizung an der Einstich-Stelle sind dokumentiert.
  • Langzeitdaten fehlen: belastbare Humanstudien existieren nicht, die Einordnung stützt sich auf Nager- und Primaten-Modelle, in denen Sicherheits-Signale auftraten.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

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Wurde Adipotide am Menschen untersucht?

Kaum. Unter dem Namen Adipotide steht keine Studie im Register. Dieselbe Klinik wie die Affenstudie hat eine Phase-1-Studie mit dem Wirkstoff Prohibitin-TP01 eingetragen. Sie endete mit 4 Teilnehmenden auf Wunsch der Studienleitung, Ergebnisse sind nicht veröffentlicht.

Wie wirkt Adipotide?

Der Zielteil CKGGRAKDC wurde gefunden, weil er sich in Mäusen an die Gefäße von weißem Fett heftet. Er bindet dort an Prohibitin. Der angehängte Teil löst in diesen Gefäßzellen den programmierten Zelltod aus. Ohne Blutversorgung bildet sich das Fett zurück.

Was zeigte die Studie an Affen?

In der Hauptstudie bekamen 10 übergewichtige Rhesusaffen 28 Tage lang Adipotide, 5 bekamen Kochsalzlösung. Das Gewicht der behandelten Tiere sank um 7,4 bis 14,7 Prozent. Das Körperfett fiel bis Studienende um 38,7 Prozent gegenüber 14,8 Prozent, der Insulin-Index um 48,5 Prozent. Die Tiere fraßen in dieser Zeit weniger.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Bei Affen schädigte Adipotide abhängig von der Dosis die Nierenkanälchen: Zucker und Eiweiß im Urin, leicht erhöhtes Kreatinin, bei der höchsten Dosis Zeichen von Austrocknung. Die meisten Werte normalisierten sich innerhalb von 28 Tagen nach dem Absetzen, bei einem Tier je Studie blieb ein Rest. Daten am Menschen gibt es nicht.

Nahmen auch schlanke Tiere ab?

Nein. Schlanke Rhesusaffen verloren mit Adipotide kein Gewicht. Die Autoren vermuten deshalb, dass die Wirkung bei Primaten an Übergewicht gebunden ist.

Was zeigen die Versuche an Mäusen?

Bei übergewichtigen Mäusen bildete sich weißes Fett zurück und der Stoffwechsel normalisierte sich. Ein Peptid nach demselben Prinzip verbesserte bei Mäusen auf fettreicher Kost die Glukosetoleranz schon nach zwei bis drei Tagen, unabhängig vom Gewicht und von der Futtermenge.

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