BAM15, Produktfoto

Laborbericht

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Geprüft
Probe
BAM15 50mg × 60 Kapseln
Labor
Analiza Białek
Datum
Oktober 2026
Ergebnis
46,41 mg pro Kapsel (Label 50 mg)
Bestell-Nr.
Passwort

Unabhängig getestet, mit Passwort direkt beim Labor prüfbar.

Cutting

BAM15

Mitochondrialer Entkoppler der neueren Generation, bisher nur in Zell- und Tierversuchen untersucht. In Mäusen weniger Fettmasse ohne Anstieg der Körpertemperatur.

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Auf einen Blick

BAM15 in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Mitochondrialer Entkoppler

Protonophor

Halbwertszeit
In Mäusen rund 1

7 Stunden, beim Menschen nicht untersucht

Anwendung
Oral

1 Kapsel pro Tag

Größen
50 mg

1 Größe im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

Wissen

Alles zu BAM15

Beschreibung

BAM15 (ein Oxadiazolopyrazin mit zwei 2-Fluorphenyl-Gruppen) ist ein mitochondrialer Entkoppler vom Typ Protonophor, der in den 2010er Jahren als präklinischer Wirkstoff zur Untersuchung von Adipositas und metabolischen Erkrankungen entwickelt wurde. Mechanistisch wirkt BAM15 wie das ältere DNP: er macht die innere Mitochondrien-Membran durchlässig für Protonen und entkoppelt damit die Atmungskette von der ATP-Synthese.

Laut Studien bedeutet das: die Energie aus der Nahrungsoxidation wird als Wärme freigesetzt statt in ATP umgesetzt. Der Körper muss mehr Substrat oxidieren, um den ATP-Bedarf zu decken - was direkt zu erhöhter Lipolyse und Fettsäure-Oxidation führt. In Maus-Studien (Alexopoulos et al 2020, Nature Communications) reduzierte BAM15 die Fettmasse signifikant ohne Verlust an Muskelmasse oder Körpertemperatur-Anstieg.

Im direkten Zellversuch mit Leberzellen der Maus steigerte BAM15 die Zellatmung schon bei etwa siebenfach niedrigerer Konzentration als DNP und hielt sie über einen breiten Konzentrationsbereich hoch, während DNP oberhalb von 30 µM die Atmung hemmte (Alexopoulos 2020). Anders als DNP depolarisiert BAM15 die Plasmamembran der Zelle nicht (Kenwood 2014). Ob sich daraus beim Menschen ein breiteres Sicherheits-Fenster ergibt, ist nicht untersucht.

Eine zweite wichtige Eigenschaft: BAM15 aktiviert AMPK über die ATP-Depletion. Damit kommen zusätzliche Mechanismen ins Spiel - Glucose-Aufnahme, Fettsäure-Oxidation, Insulinsensitivität. In den Maus-Studien verbesserte BAM15 das gesamte metabolische Syndrom-Profil.

In Mäusen ist BAM15 oral verfügbar (67 Prozent), die Halbwertszeit lag dort bei 1,7 Stunden (Alexopoulos 2020). Humanstudien sind nicht veröffentlicht, BAM15 ist ein präklinischer Wirkstoff.

Du erhältst BAM15 als orale Kapseln in einer Dose mit 50mg pro Kapsel.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

BAM15 liegt im mittleren Bereich der Risiko-Skala. In Tierstudien veränderte BAM15 weder die Körpertemperatur noch Blutwerte, die auf eine Schädigung hinweisen. Daten am Menschen gibt es aber keine. Der Grundmechanismus ist derselbe wie bei DNP.

In Studien und der Literatur dokumentiert:

  • Erhöhte metabolische Rate: der Entkopplungs-Mechanismus setzt Energie als Wärme frei und steigert den Substrat-Bedarf - thermogene Aktivität ist Teil des Wirkprinzips.
  • Sicherheits-Fenster nur präklinisch belegt: im Zellversuch hielt BAM15 die Atmung über einen breiten Konzentrationsbereich hoch, in dem DNP sie bereits hemmte. Mäuse zeigten keinen Anstieg der Körpertemperatur. Ob das beim Menschen gilt, ist nicht untersucht.
  • Hydratation und Elektrolyte: ein höherer Energieumsatz bedeutet mehr Wärme und Schwitzen, ausreichend Flüssigkeit gehört deshalb dazu.
  • Keine Humandaten: Studien am Menschen sind nicht veröffentlicht, BAM15 bleibt ein präklinischer Wirkstoff.

Eine Begleitung durch Bluttests wird empfohlen. Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

Dosierung

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FAQ

Häufige Fragen

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Ist BAM15 zugelassen oder am Menschen untersucht?

Nein. Es gibt keine Zulassung und am 25. Oktober 2026 steht im Register ClinicalTrials.gov keine Studie mit BAM15. Alle Daten stammen aus Zellversuchen und Mausmodellen.

Was unterscheidet BAM15 von DNP?

Beide sind Protonophore, sie lassen Protonen an der ATP-Synthase vorbei in die Mitochondrien zurückfließen. DNP depolarisiert zusätzlich die äußere Zellmembran, BAM15 tat das in der ersten Studie nicht. In Leberzellen der Maus wirkte BAM15 bei rund siebenfach niedrigerer Konzentration und hielt die Zellatmung über einen breiten Bereich hoch. DNP bremste die Atmung bei höheren Konzentrationen wieder.

Was zeigen die Mausstudien zum Gewicht?

Mäuse mit Übergewicht durch fettreiches Futter bekamen 5 Wochen lang BAM15 im Futter. Sie fraßen gleich viel, wogen am Ende aber 15 Prozent weniger, fast nur durch weniger Fett. Die Muskelmasse blieb gleich, die Leber verfettete weniger und die Insulinwirkung wurde besser. Eine zweite Gruppe sah ebenfalls Schutz vor Gewichtszunahme und bessere Blutzuckerwerte. In ihren Zellversuchen aktivierte BAM15 anhaltend das Energie-Enzym AMPK.

Steigt mit BAM15 die Körpertemperatur?

In Mäusen nicht. Auch hohe Einzelgaben veränderten die Kerntemperatur über 4 Stunden nicht. Als Entkoppler setzt BAM15 aber Energie als Wärme frei. Ob das beim Menschen genauso ruhig bleibt, ist nicht untersucht.

Wie lange wirkt BAM15 und kommt es über den Mund an?

In Mäusen kamen 67 Prozent einer Gabe über den Mund im Blut an, die Halbwertszeit lag bei 1,7 Stunden. Der Sauerstoffverbrauch war nach einer Einzelgabe rund 3 Stunden erhöht. Für Langzeitversuche mischten die Forschenden BAM15 deshalb ins Futter. Daten zum Menschen gibt es nicht.

Welche weiteren Befunde gibt es?

Bei alten Mäusen mit Übergewicht sanken in 10 Wochen das Gewicht, Muskelanteil und Griffkraft stiegen. In Sepsis-Modellen überlebten mehr Mäuse, die Niere nahm weniger Schaden. Schon die erste Arbeit sah Schutz vor akutem Nierenschaden. Im direkten Vergleich an Mäusen mit schwerer Stoffwechselstörung senkten BAM15 und Kalorienreduktion Gewicht und Leberfett stärker als Semaglutid.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Belastbare Daten gibt es nicht, weil BAM15 nie am Menschen geprüft wurde. In Mäusen blieben Leber- und Nierenwerte, Blutbild und Körpertemperatur unauffällig. Mitochondriale Entkoppler haben historisch ein enges Sicherheitsfenster, das lässt sich aus Mausdaten nicht ausschließen.

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