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Bioregulatoren

Cortagen

Khavinson-Bioregulator für die Hirnrinde. Tetrapeptid mit dokumentierter Wirkung auf zentralnervöse Genexpression.

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Auf einen Blick

Cortagen in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Kurzes Bioregulator-Peptid

Khavinson-Cytogen

Anwendung
Subkutan

in mg

Größen
20 mg

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Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu Cortagen

Beschreibung

Cortagen (Ala-Glu-Asp-Pro) ist ein synthetisches Tetrapeptid aus der Khavinson-Bioregulator-Klasse mit gewebespezifischer Wirkung auf den zerebralen Cortex. Die Substanz wurde am St. Petersburger Institut für Bioregulation und Gerontologie zur Untersuchung kognitiver Aging-Modelle entwickelt.

Laut Studien modifiziert Cortagen die Genexpression in kortikalen Neuronen über den epigenetischen Khavinson-Mechanismus. Präklinische Studien beschreiben Effekte auf transkriptionelle Regulation, Chromatin-Organisation und Entzündungs-Balance im ZNS. In Tier-Studien wurde Cortagen mit verbesserter kognitiver Leistung in gealterten Modellen und post-stroke Rehabilitations-Settings assoziiert.

Die Datenlage stammt überwiegend aus dem Khavinson-Institut und assoziierten russischen Laboren. Mehrjährige humane Studien an älteren Erwachsenen werden in der russischen Literatur berichtet, mit subjektiven kognitiven Verbesserungen und Verbesserung neurologischer Marker.

Die typische Anwendung ist subkutan oder intramuskulär in 10-20-Tage-Kuren zwei- bis dreimal pro Jahr.

Du erhältst Cortagen als lyophilisiertes Peptid in 10er-Packs mit 20mg pro Vial.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Cortagen wird in der verfügbaren Literatur als sehr mild eingeordnet und gehört zu den verträglichsten Compounds der Khavinson-Bioregulator-Klasse. In den vorliegenden präklinischen und limitierten humanen Studien sind keine relevanten toxischen Effekte dokumentiert.

In Forschung und Berichten beobachtet:

  • Injektions-Stelle: leichte Rötung oder vorübergehende Reizung bei subkutaner oder intramuskulärer Anwendung ist die häufigste Beobachtung. Das Tetrapeptid selbst gilt als reaktionsarm.
  • Sehr dünne Humandatenlage: die Datenbasis stammt überwiegend aus dem Khavinson-Institut und assoziierten russischen Laboren, in Form kleiner, meist russischsprachiger Studien. Unabhängige peer-reviewed-Replikation und belastbare Langzeit-Daten zur ZNS-Anwendung fehlen.
  • Kur-basiertes Muster: die beschriebene Anwendung erfolgt in kurzen 10-20-Tage-Kuren. Zum Sicherheitsprofil einer kontinuierlichen Gabe liegen keine Daten vor.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

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Ist Cortagen zugelassen oder am Menschen untersucht?

Nein. Es gibt keine Zulassung und am 26. Oktober 2026 keine Studie mit Cortagen im Register ClinicalTrials.gov. Die veröffentlichten Arbeiten sind Zell- und Tierversuche, fast alle aus einer Forschungsrichtung in St. Petersburg.

Woher kommt Cortagen?

Aus dem Programm der gewebespezifischen Bioregulatoren von Wladimir Khavinson. Zuerst entstanden Peptid-Extrakte aus tierischem Gewebe, für die Hirnrinde Cortexin. Aus deren Aminosäure-Zusammensetzung wurde das synthetische Tetrapeptid Ala-Glu-Asp-Pro entworfen.

Was heißt gewebespezifisch?

In Gewebekulturen von Ratten regte jedes dieser Kurzpeptide vor allem das Gewebe an, aus dessen Extrakt es abgeleitet wurde. Cortagen förderte das Wachstum von Hirnrinden-Gewebe, Epitalon das der Hirnstrukturen darunter, Livagen das der Leber, Vilon das des Thymus.

Was zeigen die Tierversuche?

Bei Ratten mit durchtrenntem und genähtem Ischiasnerv wuchsen die Fasern unter Cortagen 27 Prozent schneller nach und leiteten 40 Prozent schneller. Bei Ratten mit chronischer Durchblutungsstörung im Gehirn erholte sich das Verhalten schneller, die Oxidation von Fetten im Gehirn stieg weniger stark an. Eine weitere Arbeit fand weniger Produkte dieser Oxidation in Blut und Hirnrinde.

Was ist über die Wirkung auf Gene bekannt?

Nach fünf Tagen Cortagen änderten im Herzen von Mäusen 234 von 15.247 untersuchten Genabschnitten ihre Aktivität (1,53 Prozent), zugeordnet zu 110 bekannten Genen. In Blutzellen von 75- bis 88-Jährigen lockerte es dicht gepacktes Erbgut auf. Ob daraus eine Wirkung im Körper folgt, ist nicht geprüft.

Wie soll so ein kurzes Peptid in die Zelle gelangen?

Das ist ungeklärt. Eine Computer-Analyse derselben Forschungsgruppe vermutet Transporter wie LAT1 und die Peptid-Transporter der POT-Familie. Für Cortagen fiel die errechnete Bindung an LAT1 schwächer aus als für die natürlichen Partner des Transporters.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Belastbare Daten gibt es nicht, weil Cortagen nie in einer registrierten Studie am Menschen geprüft wurde. Der Eintrag nennt vor allem lokale Reaktionen an der Einstichstelle, unabhängige Sicherheitsdaten fehlen.

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