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Hormonell

HMG

Humanes Menopausales Gonadotropin. Kombinations-Compound mit FSH- und LH-Aktivität.

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Auch gesucht als: HMG · Humanes Menopausengonadotropin

Auf einen Blick

HMG in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Menotropin

LH + FSH

Halbwertszeit
Stunden
Anwendung
Subkutan

in IU

Größen
75 IU

1 Größe im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu HMG

Beschreibung

HMG (Humanes Menopausales Gonadotropin, auch Menotropin) ist ein Wirkstoff, der traditionell aus dem Urin postmenopausaler Frauen extrahiert wurde. In modernen Setups liegt er in synthetischer oder rekombinanter Form vor. Im Gegensatz zu HCG (das primär LH-Aktivität zeigt) enthält HMG sowohl FSH- als auch LH-Aktivität in einem definierten Verhältnis (typischerweise 1:1 in 75iu pro Vial).

Im Kontext der HPG-Achse (Hypothalamus-Hypophyse-Gonaden) ist HMG ein zentrales Werkzeug für Studien die beide Gonadotropin-Pfade simultan adressieren wollen. FSH-Aktivität stimuliert in präklinischen Modellen die Follikel-Entwicklung in Ovarien und die Sertoli-Zell-Funktion in Testes. LH-Aktivität adressiert Theka- und Leydig-Zell-Steroidogenese. Diese duale Aktivität macht HMG zu einem distinkten Werkzeug.

Die Kombination ist mechanistisch sinnvoll weil sowohl Gameto-Genese als auch Steroid-Hormon-Sekretion in der reproduktiven Achse von beiden Gonadotropinen abhängen. Studien die nur eine Komponente adressieren (z.B. nur HCG) liefern unvollständige Datenlagen für umfassende HPG-Forschung.

Im Setup wird HMG typischerweise in präklinischen Modellen subkutan oder intramuskulär eingesetzt. Die Halbwertszeit liegt im Bereich mehrerer Stunden, was tägliche bis zweitägliche Anwendungs-Intervalle ermöglicht.

Du erhältst HMG in 75iu-Vials im 10er-Pack.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

HMG ist als Gonadotropin in der wissenschaftliche Literatur etabliert, greift mit seiner dualen FSH- und LH-Aktivität aber breit in die reproduktive Hormon-Achse ein.

In Forschung und Anwender-Berichten beobachtet:

  • Hormon-Achsen-Eingriff: die kombinierte FSH- und LH-Stimulation adressiert sowohl Gameto-Genese als auch Steroidogenese. In präklinischen Modellen kann das die endogene Regulation der HPG-Achse verschieben.
  • Östrogene Effekte: wie bei anderen Gonadotropinen kann die gesteigerte Steroid-Synthese zu vermehrtem Östradiol und damit zu östrogen-vermittelten Effekten wie Wasser-Einlagerung führen.
  • Injektions-Stelle: Rötung, Druckgefühl oder vorübergehende Reizung an der Einstich-Stelle gehören zu den häufigsten Beobachtungen, vor allem bei subkutaner Anwendung.
  • Langzeitdaten fehlen: belastbare Humanstudien zu längerfristiger nicht-klinischer Anwendung existieren nicht. Das Profil stützt sich auf klinische Fertilitäts-Daten und Tiermodelle.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

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Was unterscheidet HMG von HCG?

HCG wirkt nur am LH-Rezeptor und ersetzt damit das Signal für die Testosteron-Bildung. HMG (Menotropin) wirkt laut ChEMBL am LH- und am FSH-Rezeptor. Der FSH-Anteil ist das Signal, das für die Reifung der Spermien wichtig ist.

Was zeigt die Studie zu HCG plus HMG?

28 Männer mit angeborenem Gonadotropin-Mangel und ohne Spermien bekamen entweder HCG plus HMG im Wechsel oder eine Gonadorelin-Pumpe. Nach 24 Monaten hatten 83,3 Prozent der HCG-plus-HMG-Gruppe und 90 Prozent der Pumpen-Gruppe Spermien. Der Unterschied war nicht signifikant, mit der Pumpe ging es aber schneller.

Wie lange dauert es bis zur Spermienbildung?

Lange. Mit HCG plus HMG im Median 14 Monate. In einer zweiten Auswertung mit 75 Männern unter Gonadotropin-Therapie waren es im Median 7,1 Monate bis zu den ersten Spermien und 28,2 Monate bis zur Schwangerschaft. Eine frühere Behandlung mit HCG oder Testosteron beeinflusste das Tempo.

Ist HMG zugelassen?

Ja, als Arzneimittel seit 1975, unter anderem bei Unfruchtbarkeit und Hypogonadismus. Die meisten Studien im Register betreffen Kinderwunsch-Behandlungen bei Frauen. Für den Einsatz neben Anabolika ist es nicht zugelassen.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Häufigkeiten nennen die zitierten Studien nicht. In der Studie mit HCG plus HMG lag das Testosteron eher hoch, dazu traten eher Akne und Brustspannen auf. Laut Eintrag kann wie bei HCG das Östrogen steigen.

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