MOTS-C, Produktfoto

Laborbericht

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99%
Reinheit
Probe
MOTS-C 10mg
Labor
Analiza Białek
Datum
Juli 2026
Ergebnis
99% Reinheit (10,15 mg gemessen)
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Fettabbau

MOTS-C

Mitochondrien-kodiertes Peptid. Adressiert AMPK-Signaling und metabolische Homöostase.

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Auf einen Blick

MOTS-C in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Mitochondrial-derived Peptid

MDP

Frequenz
2-3x pro Woche

in Kuren

Form
Lyophilisat

Pulver, mit BAC-Wasser rekonstituiert

Größen
5 bis 40 mg

4 Größen im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

Wissen

Alles zu MOTS-C

Beschreibung

MOTS-C (Mitochondrial Open Reading Frame of the 12S rRNA-c) ist ein 16-Aminosäuren-Peptid, das von der mitochondrialen DNA kodiert wird und damit zu einer kleinen Klasse mitochondrial-kodierter Peptide gehört. Entdeckt wurde MOTS-C von Lee et al. 2015 im Labor von Pinchas Cohen an der USC. Seither ist es zu einem der meistuntersuchten Compounds in der mitochondrialen Forschung geworden.

Der zentrale Mechanismus liegt im AMPK-Signaling. In Studienmodellen aktiviert MOTS-C die AMPK-Achse über das Folat-Methionin-One-Carbon-Pathway-System. AMPK ist der zentrale Energie-Sensor der Zelle und reguliert in aktivierter Form Glukose-Aufnahme, Fettsäure-Oxidation und mitochondriale Biogenese. Das macht MOTS-C zu einem Werkzeug für Studien zu Insulinsensibilität, Stoffwechsel-Flexibilität und altersbedingten Stoffwechsel-Veränderungen.

In präklinischen Studien wurden MOTS-C-Spiegel in mehreren Geweben mit Alterung, körperlicher Aktivität und Stoffwechsel-Status assoziiert. Die Hypothese: MOTS-C fungiert als endokrines Signal-Molekül zwischen Mitochondrien und Kern, das den zellulären Energie-Status kommuniziert. Damit ist MOTS-C eines der ersten gut charakterisierten Mitokine.

Im Setup wird MOTS-C typischerweise in Zell-Kulturen oder Tiermodellen mit definierten Konzentrationen über mehrere Wochen eingesetzt, um chronische Effekte auf den Stoffwechsel zu beobachten.

Du erhältst MOTS-C in 10mg-Vials im 10er-Pack.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

MOTS-C gilt laut Studien als gut verträglich. Als körpereigenes, mitochondrial-kodiertes Peptid wird in den vorliegenden präklinischen Studien kein ausgeprägtes Toxizitäts-Profil beschrieben.

In Studien und Anwender-Berichten beobachtet:

  • Injektions-Stelle: leichte Rötung, Druckgefühl oder vorübergehende Reizung an der Einstich-Stelle sind die häufigste Beobachtung bei subkutaner Anwendung.
  • Kreislauf: vereinzelt werden kurzzeitiges Wärmegefühl, leichter Schwindel oder Müdigkeit kurz nach der Anwendung berichtet.
  • AMPK-Wirkung auf den Stoffwechsel: über die AMPK-Achse moduliert MOTS-C Glukose-Aufnahme und Energie-Stoffwechsel, mögliche Effekte auf den Blutzucker werden in der Literatur diskutiert.
  • Langzeitdaten fehlen: belastbare Humanstudien existieren kaum, der Großteil der Datenlage stammt aus Zell-Kulturen und Tiermodellen.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

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Ist MOTS-c zugelassen?

Nein. Stand 26. Oktober 2026 steht im Register ClinicalTrials.gov keine Studie, in der Menschen MOTS-c selbst bekommen. Es gab nur eine Phase-1-Studie mit einer abgewandelten Form (Analogon) bei Gesunden und Menschen mit Fettleber, deren Ergebnisse nicht in PubMed stehen. Phase 2 oder 3 gibt es nicht.

Was macht MOTS-c in der Zelle?

Es bremst den Folatzyklus und die daran gekoppelte Bildung von Purinen. In Zellen mit viel MOTS-c stieg körpereigenes AICAR auf mehr als das 20-Fache, AICAR schaltet den Energiesensor AMPK an. Unter Stress wie Glukosemangel wandert MOTS-c in den Zellkern und reguliert dort Gene, unter anderem zusammen mit NRF2.

Was zeigen die Tierstudien?

In Mäusen verhinderte MOTS-c altersbedingte und ernährungsbedingte Insulinresistenz und ernährungsbedingtes Übergewicht. Im Clamp-Test stieg die Insulinwirkung um rund 30 Prozent. Alte Mäuse liefen nach zwei Wochen doppelt so lange, 17 Prozent erreichten die schnellste Stufe, ohne MOTS-c keine. Die Lebensdauer zeigte nur einen Trend (Median plus 6,4 Prozent), größere Studien fehlen.

Was weiß man vom Menschen?

Nur Messungen des körpereigenen MOTS-c. Bei 10 jungen Männern stieg es nach dem Radfahren im Muskel auf das 11,9-Fache, im Blut während des Radfahrens auf das 1,6-Fache. Im Blut älterer Männer lag es 21 Prozent niedriger als bei jungen. Menschen mit Adipositas hatten im Mittel höhere Blutwerte (273 gegen 223 pg/ml), nach einer Adipositas-Operation blieben sie gleich. Eine asienspezifische Genvariante ging bei Männern mit mehr Typ-2-Diabetes einher (27.527 Menschen).

Wie verträglich ist MOTS-c?

Das ist offen. Ergebnisse kontrollierter Studien mit gespritztem MOTS-c am Menschen sind nicht veröffentlicht, eine Übersichtsarbeit von 2026 nennt belastbare Sicherheitsdaten knapp.

Was hat MOTS-c mit Training zu tun?

Training lässt körpereigenes MOTS-c ansteigen, im Muskel deutlich, im Blut weniger. Nach Ausdauertraining fand eine schwedische Studie im Blut nur einen Trend. Eine systematische Übersicht von 2026 mit neun Studien sah meist einen Trend zu höheren Werten mitochondrialer Peptide, nennt die Datenlage am Menschen aber begrenzt.

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