Beschreibung
P21 ist ein synthetisches Peptid, das aus dem Ciliary Neurotrophic Factor (CNTF) abgeleitet wurde. Die Substanz aktiviert CNTF-Rezeptor-Pfade im zentralen Nervensystem und zeigt in präklinischen Studien neurogene und neuroprotektive Wirkungen.
Laut Studien stimuliert P21 die Neurogenese im Hippocampus und im subventrikulären Zonen-Bereich. In Maus-Studien wurde dokumentierte Steigerung der Stammzell-Proliferation und Differenzierung zu reifen Neuronen beobachtet. Die Effekte werden mit verbesserter Lern- und Gedächtnis-Leistung in Aging- und Alzheimer-Modellen assoziiert.
Im Vergleich zu klassischem CNTF hat P21 den Vorteil dass es als kurzes Peptid stabil und syntheseähnlich ist - die Vollvariante CNTF musste in Kühlkette transportiert werden und war als rekombinantes Protein teurer.
In der Community ist P21 ein junger Nootropic-Compound mit Anwendung in länger-fristigen kognitiven Aging-Setups.
Pharmakokinetisch limitierte Daten - die orale Bioverfügbarkeit ist niedrig, subkutane oder intranasale Anwendung üblich.
Du erhältst P21 als lyophilisiertes Peptid in 10er-Packs mit 10mg pro Vial.
Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.
Risiken & Sicherheit
P21 wird laut Studien als gut verträglich beschrieben. Die Substanz ist ein junger Nootropic-Compound, dessen Datenlage sich nahezu vollständig auf präklinische Tiermodelle stützt.
In Forschung und Anwender-Berichten beobachtet:
- Injektions-Stelle: da die orale Bioverfügbarkeit niedrig ist und subkutan oder intranasal dosiert wird, sind leichte Rötung oder Reizung an der Applikations-Stelle die häufigste Beobachtung.
- Neurogene Wirkung: P21 aktiviert CNTF-Rezeptor-Pfade und stimuliert in Tiermodellen die Neurogenese, was es als biologisch aktiven Eingriff in zentrale Plastizitäts-Pfade einordnet.
- Junge Substanz: P21 ist weniger gut charakterisiert als etablierte Nootropika, die spezifische Datenlage ist limitiert.
- Humandaten fehlen: belastbare Humanstudien und Langzeitdaten existieren nicht.
Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.
Studien
- Neurotrophic peptides incorporating adamantane improve learning and memory, promote neurogenesis and synaptic plasticity in mice - FEBS Letters 2010, Li et al: Erstcharakterisierung von P021 (Ac-DGGLAG-NH2) als CNTF-Mimetic mit Neurogenese- und Gedächtnis-Effekten in Mäusen.
- Disease modifying effect of chronic oral treatment with a neurotrophic peptidergic compound in a triple transgenic mouse model of Alzheimer’s disease - Neurobiology of Disease 2014, Kazim et al: chronische orale P021-Gabe im 3xTg-AD-Modell reduziert Tau-Hyperphosphorylierung und verbessert Kognition.
- Early neurotrophic pharmacotherapy rescues developmental delay and Alzheimer’s-like memory deficits in the Ts65Dn mouse model of Down syndrome - Scientific Reports 2017, Kazim et al: P021 in Ts65Dn-Down-Syndrom-Modell rettet Entwicklungs- und Gedächtnisdefizite über BDNF und CREB.
- Prevention of dendritic and synaptic deficits and cognitive impairment with a neurotrophic compound - Alzheimer’s Research and Therapy 2017, Baazaoui et al: P021 verhindert dendritische und synaptische Defizite im AD-Mausmodell.
- Neurotrophic Treatment Initiated During Early Postnatal Development Prevents the Alzheimer-Like Behavior and Synaptic Dysfunction - Journal of Alzheimer’s Disease 2021, Wei et al: früh begonnene P021-Behandlung verhindert AD-ähnliches Verhalten und synaptische Dysfunktion.




