Was ist P21?
P21 ist ein synthetisches Tetrapeptid - nur vier Aminosäuren, abgeleitet aus CNTF (Ciliary Neurotrophic Factor), einem körpereigenen Neurotrophin. Klein genug, um die Blut-Hirn-Schranke zu überqueren, und damit direkt im Hirn aktiv.
In präklinischen Studien zählt P21 zu den potentesten bekannten Neurogenese-Verstärkern - es stimuliert die Bildung neuer Nervenzellen im Hippocampus, der Hirnregion für Lernen und Gedächtnis.
Wie es wirkt
P21 erhöht die Expression von BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor) und reduziert pathologische Tau-Phosphorylierung. BDNF wirkt wie Dünger an Synapsen - bestehende Verbindungen werden stärker, neue entstehen leichter. Der Tau-Effekt ist im Alzheimer-Kontext interessant.
Zusätzlich stimuliert es die adulte Neurogenese im Hippocampus - eine der wenigen Regionen im erwachsenen Hirn, in der überhaupt neue Neuronen gebildet werden.
Einnahme
P21 wird subkutan in den Bauchnabel-Bereich injiziert, etwa 2 Mal pro Woche. Vorher wird das Lyophilisat-Pulver im Vial mit bakteriostatischem Wasser rekonstituiert.
- Subkutan, dünne Insulin-Nadel.
- 2 Mal pro Woche reicht durch die anhaltende Wirkung auf BDNF.
- Idealerweise morgens, P21 wirkt leicht aktivierend.
Dosierung
Nur für Mitglieder
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Was die Forschung zeigt
P21 wurde am New York State Institute for Basic Research entwickelt und in mehreren präklinischen Studien getestet:
- Kazim et al. 2014: verbessertes Lernen und Gedächtnis in Mausmodellen der Alzheimer-Erkrankung.
- Khatoon et al. 2015: Reduktion der Tau-Phosphorylierung plus Verstärkung der adulten Neurogenese.
- Bolognin et al. 2014: erhöhte BDNF-Expression und Neurogenese-Förderung im Hippocampus.
Belastbare Humandaten fehlen bisher - alles ist präklinisch und kleinformatig.
Nebenwirkungen
- Selten lokale Reizung an der Injektions-Stelle.
- Manche Anwender berichten leichten Antrieb oder Schlafverschiebung in den ersten Tagen.
- Keine bekannten ernsten Nebenwirkungen aus den präklinischen Studien.
Lagerung
Lyophilisat-Pulver trocken, kühl und vor Licht geschützt lagern. Rekonstituiertes Vial in den Kühlschrank, dort mindestens 8 bis 10 Wochen stabil, nahezu ohne Wirkstoffverlust, in der Praxis deutlich länger.