Beschreibung
Pinealon ist ein synthetisches Tripeptid mit der Aminosäure-Sequenz Glu-Asp-Arg (Glutamin-Asparagin-Arginin), entwickelt im Rahmen des Khavinson-Programms am St. Petersburger Institut für Bioregulation und Gerontologie. Wladimir Khavinson und sein Team haben über mehrere Jahrzehnte eine Familie kurzer Peptide charakterisiert, die in präklinischen Studien gewebespezifische Effekte zeigen. Pinealon ist eines der bekanntesten Mitglieder dieser Tripeptid-Familie mit Fokus auf neuronale Funktion.
Im Kontext wird Pinealon mit der Pinealdrüsen-Achse und neuronalen Plastizitäts-Pfaden assoziiert. Die zentrale Hypothese in der Khavinson-Literatur: kurze Peptide können in den Zellkern eindringen, an spezifische DNA-Sequenzen binden und Gen-Expressions-Muster modulieren. Diese epigenetische Wirkungs-Hypothese ist in der internationalen Forschung umstritten, hat aber in russischen und osteuropäischen präklinischen Studien eine substantielle Datenbasis.
Beobachtete Effekte umfassen Modulation antioxidativer Pfade, Reduktion oxidativen Stresses in neuronalen Zellkulturen und Effekte auf das Verhalten in Tiermodellen. In Aging-Modellen wurde Pinealon mit verlängerter Anagen-Phase neuronaler Zellen und reduzierter altersbedingter neuronaler Apoptose assoziiert.
Pinealon wird in unserem Sortiment in der erweiterten Innopeptide-Variante geführt, mit höherer Wirkstoff-Konzentration als die ursprüngliche Standard-Form.
Du erhältst Pinealon in 50mg-Vials im 10er-Pack.
Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.
Risiken & Sicherheit
Pinealon gilt laut Studien als sehr gut verträglich. Wie andere kurze Khavinson-Peptide wird der Compound in der vorliegenden präklinischen Literatur als ausgesprochen nebenwirkungsarm beschrieben.
In Forschung und Anwender-Berichten beobachtet:
- Injektions-Stelle: leichte Rötung oder Druckgefühl an der Einstich-Stelle sind die häufigste Beobachtung, typisch für subkutan applizierte Peptide.
- Sehr mildes Profil: Khavinson-Tripeptide werden in Tiermodellen auch bei hohen Dosierungen ohne signifikante toxische Effekte beschrieben.
- Umstrittener Mechanismus: die epigenetische Wirkungs-Hypothese (Bindung kurzer Peptide an DNA-Sequenzen) ist in der internationalen Forschung umstritten, was die Bewertung der biologischen Effekte erschwert.
- Datenbasis und Langzeitdaten: die Evidenz stammt überwiegend aus russischen und osteuropäischen präklinischen Studien, belastbare Langzeit-Humandaten fehlen weitgehend.
Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.
Studien
- Peptidergic regulation of homeostasis - Bulletin of Experimental Biology and Medicine 2002: Khavinson-Übersicht zur Tripeptid-Familie.
- Pinealon: tripeptide modulator of neuronal aging - Molecular Neurobiology 2015: Mechanismus-Studie in neuronalen Zellkulturen.
- Short peptides and aging-related diseases - Advances in Gerontology 2014: Übersicht zu Khavinson-Peptiden in Aging-Forschung.




