Pinealon, Produktfoto

Laborbericht

PDF
99%
Reinheit
Probe
Pinealon 10mg
Labor
Analiza Białek
Datum
Oktober 2026
Ergebnis
99% Reinheit (10,25 mg gemessen)
Endotoxine
5,66 EU/Vial
Bestell-Nr.
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Kognition

Pinealon

Khavinson-Tripeptid (Glu-Asp-Arg). Wirkstoff für neuronale Plastizität und Pinealdrüsen-Achse.

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Auf einen Blick

Pinealon in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Kurzes Bioregulator-Peptid

Khavinson

Halbwertszeit
kurz
Anwendung
Subkutan

in mg

Größen
5 bis 20 mg

3 Größen im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

Wissen

Alles zu Pinealon

Beschreibung

Pinealon ist ein synthetisches Tripeptid mit der Aminosäure-Sequenz Glu-Asp-Arg (Glutamin-Asparagin-Arginin), entwickelt im Rahmen des Khavinson-Programms am St. Petersburger Institut für Bioregulation und Gerontologie. Wladimir Khavinson und sein Team haben über mehrere Jahrzehnte eine Familie kurzer Peptide charakterisiert, die in präklinischen Studien gewebespezifische Effekte zeigen. Pinealon ist eines der bekanntesten Mitglieder dieser Tripeptid-Familie mit Fokus auf neuronale Funktion.

Im Kontext wird Pinealon mit der Pinealdrüsen-Achse und neuronalen Plastizitäts-Pfaden assoziiert. Die zentrale Hypothese in der Khavinson-Literatur: kurze Peptide können in den Zellkern eindringen, an spezifische DNA-Sequenzen binden und Gen-Expressions-Muster modulieren. Diese epigenetische Wirkungs-Hypothese ist in der internationalen Forschung umstritten, hat aber in russischen und osteuropäischen präklinischen Studien eine substantielle Datenbasis.

Beobachtete Effekte umfassen Modulation antioxidativer Pfade, Reduktion oxidativen Stresses in neuronalen Zellkulturen und Effekte auf das Verhalten in Tiermodellen. In Aging-Modellen wurde Pinealon mit verlängerter Anagen-Phase neuronaler Zellen und reduzierter altersbedingter neuronaler Apoptose assoziiert.

Pinealon wird in unserem Sortiment in der erweiterten Innopeptide-Variante geführt, mit höherer Wirkstoff-Konzentration als die ursprüngliche Standard-Form.

Du erhältst Pinealon in 50mg-Vials im 10er-Pack.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Pinealon gilt laut Studien als sehr gut verträglich. Wie andere kurze Khavinson-Peptide wird der Compound in der vorliegenden präklinischen Literatur als ausgesprochen nebenwirkungsarm beschrieben.

In Forschung und Anwender-Berichten beobachtet:

  • Injektions-Stelle: leichte Rötung oder Druckgefühl an der Einstich-Stelle sind die häufigste Beobachtung, typisch für subkutan applizierte Peptide.
  • Sehr mildes Profil: Khavinson-Tripeptide werden in Tiermodellen auch bei hohen Dosierungen ohne signifikante toxische Effekte beschrieben.
  • Umstrittener Mechanismus: die epigenetische Wirkungs-Hypothese (Bindung kurzer Peptide an DNA-Sequenzen) ist in der internationalen Forschung umstritten, was die Bewertung der biologischen Effekte erschwert.
  • Datenbasis und Langzeitdaten: die Evidenz stammt überwiegend aus russischen und osteuropäischen präklinischen Studien, belastbare Langzeit-Humandaten fehlen weitgehend.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

Quellen zu jeder Antwort: Lexikon-Eintrag

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Ist Pinealon zugelassen oder am Menschen untersucht?

Im Register ClinicalTrials.gov steht am 26. Oktober 2026 keine Studie mit Pinealon. Eine Übersicht der Khavinson-Gruppe nennt Einsätze als Tablette bei älteren Menschen und bei 72 Patienten nach einer Schädel-Hirn-Verletzung. Diese Berichte sind nicht registriert und nicht unabhängig geprüft. Eine Zulassung als Arzneimittel ist nicht bekannt.

Woraus besteht Pinealon?

Aus drei Aminosäuren: Glutaminsäure, Asparaginsäure und Arginin, kurz EDR. Die Summenformel ist C15H26N6O8. Laut der Forschungsgruppe stammt die Folge aus einem Peptid-Gemisch aus Hirngewebe, das in Russland als Arzneimittel genutzt wird.

Was zeigten die Zellversuche?

In Nervenzellen des Kleinhirns, in neutrophilen Abwehrzellen und in PC12-Zellen bremste Pinealon je nach Menge die Bildung reaktiver Sauerstoffverbindungen unter oxidativem Stress. Weniger Zellen starben ab. Dazu kamen eine verzögerte Aktivierung des Signalwegs ERK 1/2 und ein veränderter Zellzyklus.

Was zeigten die Tierversuche?

Trächtige Ratten bekamen viel Methionin, das den Homocystein-Spiegel hebt. Bekamen sie zusätzlich Pinealon, orientierten sich ihre Jungen besser im Raum und lernten schneller, ihre Kleinhirn-Zellen hielten oxidativem Stress besser stand. In einem Alzheimer-Modell an Mäusen verhinderte EDR den Verlust von Synapsen-Dornen.

Wie soll so ein kurzes Peptid wirken?

Die Khavinson-Gruppe vermutet, dass EDR in die Zelle gelangt und an Histone oder die DNA bindet. Am Computer fand sie Bindungsstellen in den Steuerabschnitten von Genen wie CASP3, SOD2, APOE und PPARA. Ein weiteres Modell zeigt, dass EDR in die Transporter PepT1 und LAT1 passt. Ob das im Körper so abläuft, ist nicht gezeigt.

Was ist mit Nervenzellen älterer Menschen?

Eine Arbeit von 2024 wandelte Hautzellen älterer Spender im Labor in Nervenzellen um. EDR förderte dort die Verzweigung der Dendriten und senkte oxidative Schäden an der DNA. Auf Mitochondrien, Lysosomen und den Alterungsmarker p16 hatte es keinen Einfluss.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Belastbare Daten gibt es nicht, weil Pinealon nie in einer registrierten Studie am Menschen geprüft wurde. Aussagen zur guten Verträglichkeit stammen aus der Forschungsgruppe selbst.

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