PNC 27, Produktfoto
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PNC 27

PNC-27 - 32-Aminosäure-Peptid mit Anwendung in Cancer-Cell-Selective-Apoptosis-Modellen.

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Auf einen Blick

PNC 27 in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
p53-abgeleitetes Peptid

HDM-2-bindend

Halbwertszeit
kurz
Anwendung
Subkutan

in mg

Größen
5 bis 10 mg

2 Größen im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu PNC 27

Beschreibung

PNC-27 ist ein 32-Aminosäure-Peptid das aus zwei Domänen besteht: einer p53-abgeleiteten Tumor-suppressor-Sequenz und einer Membran-bindenden Domäne. Die Substanz wurde von Teams der State University of New York entwickelt mit Schwerpunkt auf selektive Tumorzell-Membran-Disruption.

Laut Studien bindet PNC-27 selektiv an HDM-2 (Human Double Minute 2), ein Protein das in vielen Cancer-Zelltypen überexprimiert ist. Die Bindung führt zu Membran-Störung und Nekrose der HDM-2-positiven Zellen, während gesunde Zellen mit niedrigem HDM-2-Level unbeeinflusst bleiben. Präklinische Studien beschreiben Wirkung gegen Pankreas-, Brust- und Leukämie-Zelllinien.

PNC-27 ist explizit ein Wirkstoff der onkologischen Grundlagenforschung. Die Substanz wurde nie für humane Anwendung entwickelt, klinische Studien fehlen. Die Recreational-Anwendung ist limitiert auf das onkologische Setting.

Die typische Anwendung in Settings ist parenteral. Halbwertszeit der nicht-modifizierten Form ist mit etwa 30 Minuten kurz.

Du erhältst PNC-27 als lyophilisiertes Peptid in 10er-Packs mit 5mg pro Vial.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

PNC-27 ist ein reiner Grundlagenforschungs-Compound der Onkologie. Die Substanz wurde nie für humane Anwendung entwickelt, klinische Studien fehlen vollständig, womit das Sicherheits-Profil beim Menschen schlicht nicht charakterisiert ist.

In der präklinischen Literatur dokumentiert:

  • Membran-disruptiver Wirkmechanismus: PNC-27 wirkt durch Membran-Störung und Nekrose HDM-2-positiver Zellen. Die Selektivität für Tumorzellen wurde in Zell-Modellen beschrieben, ist beim Menschen jedoch nicht validiert.
  • Keine Humandaten: es existieren keine klinischen Sicherheits-Studien. Aussagen zu Verträglichkeit, Dosierung oder Nebenwirkungen beim Menschen sind aus der Literatur nicht ableitbar.
  • Injektions-Stelle: als parenteral angewendetes Peptid ist eine Reizung an der Einstich-Stelle zu erwarten, dokumentiert ist dies in der wissenschaftliche Literatur nicht systematisch.
  • Eng begrenzter Kontext: PNC-27 ist außerhalb des onkologischen Grundlagen-Settings nicht etabliert, jede Anwendung darüber hinaus bewegt sich vollständig außerhalb der Datenlage.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

Quellen zu jeder Antwort: Lexikon-Eintrag

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Ist PNC 27 zugelassen oder am Menschen untersucht?

Nein. Es gibt keine Zulassung und am 26. Oktober 2026 keine Studie mit PNC-27 im Register ClinicalTrials.gov. Die veröffentlichten Arbeiten sind Zellversuche, Gewebeproben und Mausmodelle.

Wie soll PNC 27 wirken?

Das p53-Stück bindet an HDM-2, das in der Membran vieler Krebszellen sitzt. Danach bildet das ganze Peptid Poren in der Membran und die Zelle zerfällt. Das ist Nekrose, nicht der geordnete Zelltod (Apoptose).

Warum sollen normale Zellen verschont bleiben?

In den Versuchen trugen normale Zellen kaum HDM-2 in der Membran. Brachten Forschende HDM-2 künstlich in die Membran solcher Zellen, wurden auch sie angreifbar. Die Selektivität hängt also am Membran-HDM-2.

Was zeigen die Tierversuche?

In zwei Mausmodellen akuter myeloischer Leukämie lebten die Tiere mit PNC-27 im Median länger: 54 gegen 42 Tage bei Leukämie der Maus, 136,5 gegen 111 Tage bei menschlichen Leukämie-Zellen. Gesunde blutbildende Stammzellen nahmen keinen messbaren Schaden. Bei Darmkrebs-Zellen starben Tumorknoten in Mäusen ab.

Wer forscht an PNC 27?

Fast alle Arbeiten kommen aus einer Gruppe in New York und ihrem Umfeld, einige Autorinnen und Autoren halten Patente auf das Peptid. Eine unabhängige Gruppe in Kalifornien hat die Leukämie-Daten erhoben, das Peptid stellte ihr eine Firma zur Verfügung.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Zum Menschen gibt es keine Daten. Ein Peptid, das Membranen durchlöchert, ist nicht harmlos. Wer eine Krebsdiagnose hat, gehört in ärztliche Behandlung.