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ACP-105

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ACP-105 in Zahlen

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Ist ACP-105 zugelassen oder am Menschen untersucht?

Nein. Es gibt keine Zulassung und am 26. Oktober 2026 steht im Register ClinicalTrials.gov keine Studie mit ACP-105. Am Menschen existiert nur eine Dopingkontroll-Arbeit, in der eine Person einmalig eine Mikrodosis einnahm, um die Abbauprodukte im Urin zu bestimmen.

Wie wirkt ACP-105?

ACP-105 bindet an den Androgen-Rezeptor und aktiviert ihn nur teilweise, schwächer als Testosteron. Gefunden wurde es in einem Hochdurchsatz-Screening. Bei kastrierten Ratten verbesserte es über zwei Wochen anabole Messwerte.

Was zeigen die Studien zum Gehirn?

Bei kastrierten Mäusen eines Alzheimer-Modells senkte ACP-105 allein das Angstverhalten. Erst zusammen mit einem Agonisten am Östrogen-Rezeptor beta stiegen Amyloid-abbauende Enzyme, Amyloid sank und das Gedächtnis wurde besser. Bei bestrahlten weiblichen Mäusen blieb mit ACP-105 die Bewegungskoordination erhalten.

Wie lange bleibt ACP-105 im Körper?

Gemessen wurde das beim Menschen nie. Eine Arbeit mit sieben Computer-Modellen sagt eine kurze Halbwertszeit von rund 1,2 Stunden voraus und einen Abbau vor allem über das Leberenzym CYP3A4. Das sind Vorhersagen, keine Messwerte.

Was ist über die Sicherheit bekannt?

Zu ACP-105 selbst gibt es keine Sicherheitsdaten am Menschen. Eine systematische Übersicht zu SARMs bei Gesunden fand 15 Fallberichte mit Leberschäden, in klinischen Studien stieg der Leberwert ALT im Mittel bei 7,1 Prozent der Teilnehmenden. Wie stark ACP-105 die eigene Hormonachse bremst, ist nicht gemessen.

Lässt sich ACP-105 bei Dopingkontrollen nachweisen?

Ja. Schon nach einer einmaligen Mikrodosis fanden sich sieben Abbauprodukte im Urin. Die Autoren schlagen die beiden Hauptprodukte mit einer zusätzlichen Hydroxy-Gruppe als Nachweis-Ziele vor.

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