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Dianabol Oil

Dianabol als ölige Injektion. Umgeht den First-Pass-Hepatometabolismus - milder als die orale Variante bei gleicher Wirkpharmakologie.

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Auf einen Blick

Dianabol Oil in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Anaboles Steroid

C17-alpha-alkyliert

Halbwertszeit
4-6 Stunden

Öl-Depot längere Wirkung

Anwendung
Forschungssubstanz

klassisches Steroid

Größen
30mg/ml

1 Größe im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu Dianabol Oil

Beschreibung

Dianabol Oil ist die ölige Injektions-Form von Methandrostenolone (Dianabol). Das gleiche Compound wie das klassische orale Dianabol, nur in oligem Vehikel zur intramuskulären Verabreichung statt als Tablette. Die Injektion umgeht den First-Pass-Hepatometabolismus, was die hepatische Belastung reduziert.

Laut Studien bleibt die Wirkpharmakologie identisch zum oralen Dianabol: Bindung an den Androgen-Rezeptor, moderate Aromatisierung zu Estradiol, schnelle Wirkbeginn-Zeiten, deutliche Wasser-Retention und Pump-Effekte. Die anabole Wirkung pro Milligramm bleibt gleich, aber die Bioverfügbarkeit ist bei der Injektion höher (95%+ vs 70-90% oral).

Der Hauptvorteil der injizierbaren Form: deutlich reduzierte Hepatotoxizität. Klassisches orales Dianabol wandert durch die Leber bei jedem Schlucken, die Injektion verteilt sich systemisch ohne diesen First-Pass-Effekt. ALT/AST-Anstiege unter Dianabol-Injektion sind in den verfügbaren Daten messbar niedriger als unter der oralen Form.

Pharmakokinetisch hat die ölige Injektion eine längere effektive Halbwertszeit als die Tablette (~6-8 Stunden statt ~3-6 Stunden), weil die Freisetzung aus dem Öl-Depot verzögert ist. Damit reichen oft 1-2 Injektionen pro Tag.

Bekannte Effekte sind dieselben wie unter oralem Dianabol: schnelle Masse-Zunahme, Wasser-Retention, Estrogen-vermittelte Effekte (Gynäkomastie-Befunde möglich), Bluthochdruck, HPG-Suppression. Lipid-Profil-Verschlechterung weniger ausgeprägt als bei oraler Form.

Methandrostenolone steht auf der WADA-Verbotsliste.

Du erhältst Dianabol Oil als ölige Injektions-Lösung in 10er-Packs mit 50mg/ml.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Dianabol Oil umgeht den First-Pass-Hepatometabolismus und ist dadurch in den verfügbaren Daten leberschonender als die orale Tablette - die Substanz bleibt aber 17α-methyliert und greift breit in den Hormonhaushalt ein.

In Studien und der Anwendungs-Literatur dokumentiert:

  • Hepatotoxizität: Methandrostenolone ist 17α-methyliert und damit auch in Injektions-Form lebertoxisch. Dokumentiert sind ALT/AST-Erhöhungen, die laut Klassenvergleich messbar niedriger ausfallen als unter der oralen Form, aber nicht vernachlässigbar sind.
  • Östrogen-Umwandlung: Methandrostenolone aromatisiert moderat zu Östradiol. Dokumentiert sind ausgeprägte Wassereinlagerung, Pump-Effekte und Gynäkomastie-Befunde bei höheren Dosen.
  • Unterdrückung der eigenen Produktion: Dianabol supprimiert die HPG-Achse. Dokumentiert sind eine reduzierte endogene Testosteron-Produktion und Hodenatrophie, eine Test-Basis ist in der Praxis üblich.
  • Herz-Kreislauf: in der Literatur beschrieben sind Bluthochdruck und ungünstige Verschiebungen im Lipid-Profil, letztere weniger ausgeprägt als bei der oralen Form.

Baseline-Bluttests vor, während und nach einem Forschungsprotokoll sind dringend angeraten. Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

Dosierung

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FAQ

Häufige Fragen

Quellen zu jeder Antwort: Lexikon-Eintrag

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Was ist der Unterschied zwischen Dianabol-Öl und Dianabol zum Schlucken?

Der Wirkstoff ist derselbe, Methandienon. Die bekannten Studien am Menschen liefen mit täglicher Gabe, eine Studie zur Injektion als Öl gibt es nicht, auch nicht im Register ClinicalTrials.gov. Wie lange das Öl-Depot wirkt, ist deshalb nicht gemessen.

Ist Methandienon zugelassen?

Nicht mehr. Die Datenbank ChEMBL führt Methandienon als Arzneistoff, der 1982 in Frankreich, den USA, Großbritannien und Deutschland wegen Missbrauchs vom Markt genommen wurde. Neue Studien stehen im Register nicht (Stand 25. Oktober 2026).

Was haben die Studien mit Sportlern gezeigt?

1976 nahmen 11 Männer im Krafttraining 6 Wochen lang Methandienon, im Wechsel mit einer Placebo-Phase. Mit dem Wirkstoff kamen im Mittel 3,3 kg dazu, nur im fettfreien Anteil, die Muskeln wurden größer. Kraft und Leistung stiegen aber nicht stärker als unter Placebo. 1981 stiegen bei 7 Gewichthebern Gewicht (2,3 kg), Muskelumfang, Kraft und Leistung der Beine nur unter dem Wirkstoff. In einer Studie mit 13 Gewichthebern und zwei niedrigeren Stufen war die Leistung ebenfalls besser als unter Placebo.

Ist die Zunahme echter Muskel?

Das blieb offen. 1976 hielten die Autoren auch mehr Flüssigkeit in den Zellen für möglich. 1981 stiegen Körperkalium um 436 mmol und Körperstickstoff um 255 g, beides zu viel für 2,3 kg normales Gewebe; sie schließen auf eine stickstoffreiche, phosphatarme Substanz und schreiben, die Zunahme sei kein normaler Muskel. In der Studie mit Gewichthebern hing der Gewichtsanstieg offenbar mit Wassereinlagerung zusammen.

Welche Nebenwirkungen wurden beobachtet?

In der Studie mit 13 Gewichthebern verursachte Methandienon viele Nebenwirkungen, 3 Teilnehmer mussten deshalb aufhören, der systolische Blutdruck stieg signifikant. Alle Nebenwirkungen verschwanden nach dem Absetzen. 1976 sank das Testosteron im Blut, Cortisol stieg.

Was weiß man zur Leber?

Ein Fallbericht beschreibt einen 50-jährigen Mann, der nach 8 Wochen Methandienon mit Gallenstau und Gelbsucht, akutem Nierenversagen und einer akuten Entzündung der Bauchspeicheldrüse ins Krankenhaus kam. In Leberzellen stieg der Anteil absterbender Zellen auf 25,08 statt 4,94 Prozent, bei Mäusen verfettete die Leber und ALT und AST stiegen.

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