Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen. Produkte sind nicht zur Anwendung am Menschen freigegeben. Konsultiere bei gesundheitlichen Fragen einen Arzt.

Lexikon

Muskelaufbau & Performance

Dianabol-Öl (Methandrostenolone)

Ein klassisches C17-alpha-alkyliertes anaboles Steroid mit starken anabolen und androgenen Effekten, in Ölform für Injektionen.

2 Min. Lesezeit 1 Quellen Titration Stand Juni 2026
Klasse
Anaboles Steroid (C17-alpha-alkyliert)
Anwendung
Forschungssubstanz; klassisches Steroid
Halbwertszeit
4-6 Stunden (Öl-Depot längere Wirkung)
Status
WADA verboten; kontrolierter Stoff

Einstieg

Übliche Dosierung (Research-Kontext)

Werte pro Tag in mg. Dianabol-Öl: intramuskulär, täglich oder jeden-zweiten-Tag; Halbwertszeit ca. 4-6 Stunden (jedoch in Öl länger depot).

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Was ist Dianabol-Öl?

Dianabol (Methandrostenolone) ist eines der ältesten und klassischsten anabolen Steroide, erstmals 1956 synthetisiert. Die injizierbare Öl-Form wird verwendet, um schnellere und potentere Effekte zu erzielen als die oral verfügbare Variante. Die C17-alpha-Alkylierung ermöglicht Magenlaufsicherheit bei oraler Gabe, macht die Öl-Version aber auch hepatotoxisch.

Dianabol-Öl wird intramuskulär als Depot-Präparat injiziert und gibt das Steroid langsam ab, wodurch die kurze Halbwertszeit des freien Methandrostenolons verlängert wird.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Wie es wirkt

Dianabol wirkt primär durch Androgenrezeptor-Aktivierung und zeigt moderate Aromatisierung zu Östrogen. Seine anabole:androgene Ratio wird oft mit 90-210:40-60 beschrieben (d.h. starke anabole, moderate androgene Aktivität).

  • Proteinbiosynthese stark erhöht - schnelle Muskelzunahme
  • Stickstoffretention und Phosphat-Retention gesteigert
  • Aromatisierung zu Östrogen prominent - östrogene Nebenwirkungen wahrscheinlich
  • HPTA-Suppression stark - endogene Testosteronproduktion supprimiert
  • Glycogenophore Effekte - Glykogenspeicherung in Muskel verbessert

Anwendung und Dosierung

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Was die Forschung zeigt

Dianabol ist das am besten untersuchte anabole Steroid mit klassischen Studien aus den 1960er Jahren. Die Erkenntnisse zeigen:

  • Signifikante Zunahme von Magermasse in 4-6 Wochen (often 4-7 kg in Studien)
  • Kraftzunahmen parallel zur Magermasse-Zunahme dokumentiert
  • Östrogene und androgene Nebenwirkungen beide prominent
  • Hepatische Effekte: Leberenzymen (ALT, AST, GGT) angehoben - reversible nach Absetzen
  • Rückkehr zur Baseline nach Absetzen relativ schnell möglich aufgrund der kurzen Halbwertszeit

Nebenwirkungen

Dianabol hat ein bekanntes Nebenwirkungsprofil mit sowohl östrogenen als auch androgenen Komponenten.

  • Östrogenisch: Gynäkomastie, Wassereinlagerung, Blutdruckerhöhung
  • Androgen: Akne, Alopezie (in genetisch anfälligen Individuen), Gesichts-/Kopföligkeit
  • Hepatisch: C17-alpha-Alkylierung macht Lebertoxizität wahrscheinlich - Leberfunktion sollte monitort werden
  • Kardiovaskulär: Blutdruckerhöhung (durch Flüssigkeitsretention), LDL-Cholesterin-Anstieg, HDL-Reduktion
  • HPTA: Testosteronabfall, Hodenschrumpfung möglich
  • Psychisch: Stimmungsschwankungen, Aggressivität (in seltenen Fällen)
  • Andere: Kopfschmerzen, Übelkeit, Magenverstimmung

Lagerung

Dianabol-Öl muss bei Raumtemperatur, vor Licht geschützt, gelagert werden.

  • Temperatur: 15-25°C ideal
  • Licht: Dunkel lagern (Originalflaschen oder Bernsteingläser)
  • Feuchtigkeit: Trocken halten
  • Haltbarkeit: Bei korrekter Lagerung 2-3 Jahre stabil
  • Bemerkung: Ölbasierte Steroide sind robuster als Wasser-Suspensionen; Kristallisierung selten

Praxis

PCT / Nachsorge nach dem Absetzen

Anabole Substanzen unterdrücken im Forschungskontext die körpereigene Testosteron-Produktion. Wer einen Zyklus absetzt (statt ihn dauerhaft durchlaufen zu lassen), nutzt typischerweise eine Post-Cycle-Therapy (PCT), um die natürliche Achse (HPTA) wieder anzukurbeln.

Das Standard-Schema im Forschungs-/Literaturkontext kombiniert einen SERM (Tamoxifen und/oder Clomifen, alternativ Enclomiphen) über etwa vier Wochen, optional vorgeschaltetes HCG, um die Hoden vor dem SERM-Block wieder zu sensibilisieren. Ein Aromatasehemmer (Anastrozol/Exemestan) gehört eher on-cycle zur Östrogen-Kontrolle als in die PCT selbst.

Tipp: die PCT-Produkte am besten direkt mitbestellen, damit sie zum Absetz-Zeitpunkt schon da sind.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Evidenz

Quellen

  1. 1 Methandrostenolone Effects on Lean Body Mass and Strength. Journal of Applied Physiology

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