Beschreibung
Drostanolone Propionate (Masteron P, Masteron) ist ein 2α-methyliertes Dihydrotestosteron-Derivat mit Propionsäure-Esterung. Die strukturelle Modifikation am C2 macht die Substanz resistent gegen 5α-Reduktion (zu DHT) und gegen Aromatisierung (zu Estradiol).
Laut Studien bindet Masteron an den Androgen-Rezeptor und hat zusätzlich eine schwache Anti-Estrogen-Wirkung als kompetitiver Antagonist am Estrogen-Rezeptor. Diese duale Wirkung macht Masteron in der Recreational-Praxis zum bevorzugten Compound für Cutting-Phasen, in denen sowohl Muskelerhalt als auch trockene Optik wichtig sind.
Die Propionat-Ester-Form hat eine Halbwertszeit von etwa 2-3 Tagen. Protokolle erfordern Injektionen alle 1-2 Tage für stabile Plasma-Spiegel. In der Praxis wird Masteron P oft mit anderen Propionat-Estern (Test P, Tren A) kombiniert für synchronisierte Injektionsfrequenzen.
Klinisch wurde Drostanolone in den 1960er-1980er Jahren zur Brustkrebs-Behandlung eingesetzt, dort als adjuvante Therapie. Die Anti-Estrogen-Wirkung war der relevante Mechanismus in diesem Setting.
Bekannte Effekte in Studien: niedrige Hepatotoxizität (kein 17α-Methyl), keine Wasser-Retention, milde androgene Effekte (Akne, Haarausfall bei Veranlagung), HPG-Suppression moderat. Lipid-Profil-Verschlechterung dokumentiert.
Drostanolone steht auf der WADA-Verbotsliste.
Du erhältst Drostanolone Propionate als ölige Injektions-Lösung in 10er-Packs mit 100mg/ml.
Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.
Risiken & Sicherheit
Drostanolone Propionate gilt im Vergleich zu anabolen Schwergewichten als milder verträglich - die in der Literatur beschriebenen Effekte sind überschaubar, das DHT-Derivat bleibt aber ein wirksames Anabolikum mit klarem Risiko-Profil.
In Studien und der Anwendungs-Literatur dokumentiert:
- Keine Aromatisierung: das 2α-methylierte DHT-Derivat ist resistent gegen Aromatisierung, Östrogen-vermittelte Effekte und Wassereinlagerung sind nicht dokumentiert. Eine schwache Anti-Estrogen-Restwirkung ist beschrieben.
- Androgene Effekte: als DHT-Derivat sind milde androgene Effekte wie Akne und beschleunigter Haarausfall bei genetischer Veranlagung dokumentiert.
- Unterdrückung der eigenen Produktion: Masteron supprimiert die HPG-Achse moderat. Dokumentiert ist eine reduzierte endogene Testosteron-Produktion, eine Test-Basis ist in der Praxis üblich.
- Herz-Kreislauf: in der Literatur beschrieben ist eine Verschlechterung des Lipid-Profils, kardiale Effekte bei langfristiger Anwendung sind dokumentiert. Die Hepatotoxizität ist niedrig, weil keine 17α-Methyl-Gruppe vorliegt.
Baseline-Bluttests vor, während und nach einem Forschungsprotokoll sind dringend angeraten. Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.
Studien
- Effect of drostanolone propionate on the binding of oestradiol and dihydrotestosterone by normal and malignant target tissues - European Journal of Cancer 1977: Rezeptor-Bindungs-Studie zu Drostanolon-Propionat an Östradiol- und DHT-Targets.
- Antitumor efficacy of 2alpha-methyl dihydrotestosterone propionate in advanced breast cancer - Cancer 1962: historische Onkologie-Studie zur Wirksamkeit von Drostanolon-Propionat im fortgeschrittenen Mammakarzinom.
- Drostanolone and norethisterone in disseminated breast cancer - Drug and Therapeutics Bulletin 1969: klinische Auswertung von Drostanolon-Propionat beim metastasierten Mammakarzinom.
- Identification of drostanolone and 17-methyldrostanolone metabolites produced by cryopreserved human hepatocytes - Steroids 2009: hepatischer Metabolismus von Drostanolon, charakterisiert in humanen Hepatozyten-Kulturen.
- Intracerebroventricular Self-Administration of Commonly Abused Anabolic-Androgenic Steroids in Male Hamsters - Behavioral Neuroscience 2005: Verhaltens-pharmakologische Studie zum Reinforcement-Profil von Drostanolon und anderen AAS.




