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MENT (Trestolone Acetate)

MENT - 7α-Methyl-19-Nortestosterone. Hochpotent, ursprünglich als männliches Kontrazeptivum entwickelt, kurze Halbwertszeit.

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Halbwertszeit ~24 Stunden
Nach 48 Stunden noch 25 %
Stunde 24 · 50 %Stunde 48 · 25 %Stunde 72 · 12,5 %Stunde 120 · 3,1 %

Vereinfachtes Modell ohne Aufnahmephase, Halbwertszeit aus dem TPD-Lexikon.

Klasse
Anaboles Steroid

19-Nortestosteron

Halbwertszeit
ca. 1 Tag

tägliche Dosierung erforderlich

Anwendung
Forschungssubstanz

Studien zu Muskelaufbau und Verhütung

Größen
100mg/ml

1 Größe im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu MENT (Trestolone Acetate)

Beschreibung

Trestolone Acetate (MENT, 7α-Methyl-19-Nortestosterone Acetate) ist ein synthetisches 19-Nortestosteron-Derivat mit zusätzlicher 7α-Methyl-Modifikation. Die Substanz wurde vom Population Council in den 1990er Jahren als potentielles männliches Kontrazeptivum entwickelt - Phase-II-Studien zeigten Spermien-Suppression bei niedrigen Test-Spiegeln.

Laut Studien bindet MENT mit hoher Affinität an den Androgen-Rezeptor. Die Substanz aromatisiert zu 7α-Methyl-Estradiol, was den klassischen Estrogen-Schutz-Effekt bringt aber auch Wasser-Retention und potentielle Gynaekomastie-Befunde ermöglicht. Die 7α-Methyl-Gruppe macht MENT resistent gegen 5α-Reduktion, was die Prostata-Effekte reduziert.

Eine wichtige Eigenschaft: MENT ist etwa 10x potenter als Testosteron als anabole Substanz. Die Kontrazeptiv-Studien nutzten 1-2mg/Tag transdermal um Spermien-Produktion zu supprimieren mit klinisch normalen Test-Spiegeln.

In der Recreational-Praxis ist MENT als Acetat-Ester nur kurz wirksam (Halbwertszeit ~24 Stunden), was tägliche Injektionen erforderlich macht. Das macht den Compound unpraktisch für Standard-Cycles - die meiste Anwendung beschränkt sich auf TRT-Setups oder kurze Pre-Contest-Phasen.

Bekannte Effekte in Studien: starke HPG-Suppression (das war das Kontrazeptiv-Designziel), moderate Aromatisierung, niedrige 5α-Reduktion. Das Lipid-Profil verschlechtert sich unter MENT in den verfügbaren Studien deutlich.

Trestolone steht auf der WADA-Verbotsliste.

Du erhältst Trestolone Acetate als ölige Injektions-Lösung in 10er-Packs mit 50mg/ml.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Trestolone Acetate ist etwa zehnmal potenter als Testosteron - die in der Literatur beschriebenen Effekte sind entsprechend ausgeprägt, die starke HPG-Suppression war sogar das Kontrazeptiv-Designziel der Substanz.

In Studien und der Anwendungs-Literatur dokumentiert:

  • Starke HPG-Suppression: MENT wurde als männliches Kontrazeptivum entwickelt, die Unterdrückung der Spermien-Produktion und der endogenen Testosteron-Produktion ist in Phase-II-Studien dokumentiert. Erholung nach Absetzen ist nicht garantiert.
  • Aromatisierung: MENT konvertiert zu 7α-Methyl-Östradiol, dokumentiert sind moderate Estrogen-Effekte mit Wassereinlagerung und potentiellem Gynäkomastie-Risiko.
  • Progestagene Komponente: als 19-Nor-Derivat besteht eine progestagene Restwirkung, wie bei verwandten Nandrolon-Compounds beschrieben.
  • Herz-Kreislauf: in den verfügbaren Studien verschlechtert sich das Lipid-Profil unter MENT deutlich. Die 7α-Methyl-Gruppe reduziert die 5α-Reduktion und damit Prostata-Effekte.

Baseline-Bluttests vor, während und nach einem Forschungsprotokoll sind dringend angeraten. Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

Dosierung

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FAQ

Häufige Fragen

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Was ist Trestolon Acetat (MENT)?

Ein synthetisches Androgen aus der 19-Nortestosteron-Familie mit einer zusätzlichen Methylgruppe. Der Population Council entwickelte es als Ersatz bei Testosteronmangel und für die hormonelle Verhütung beim Mann. In den Studien wurde das Acetat in Implantaten verwendet, im Körper wird es schnell zu MENT gespalten.

Warum gilt MENT als prostataschonend?

Testosteron wird in der Prostata durch die 5-Alpha-Reduktase zum stärkeren DHT umgebaut, MENT nicht. Bei Ratten wirkte MENT zehnmal so stark wie Testosteron auf den Muskel, an Prostata und Samenblase nur viermal so stark. Bei Affen war es beim Körpergewicht zehnmal, an der Prostata nur doppelt so stark. Bei Männern mit Hormonmangel sank der PSA-Wert unter MENT.

Was passiert mit Spermien und Hormonachse?

Mit zwei oder vier Implantaten fielen Testosteron im Mittel um 93 Prozent, LH um 97 und FSH um 95 Prozent, nach dem Entfernen erholten sich alle Werte vollständig. In der Verhütungsstudie hatten mit der höchsten Stufe 8 von 12 Männern keine Spermien mehr, mit der niedrigsten keiner. Zusammen mit Gestagen-Implantaten lagen nach 12 Wochen 8 von 10 Männern unter 1 Million Spermien je ml.

Kann MENT Testosteron ersetzen?

Bei 20 Männern mit Hormonmangel wirkte MENT auf sexuelles Interesse, Erektionen und Stimmung ähnlich wie Testosteron Enanthat. In einer 24-Wochen-Studie erhielten zwei Implantate die meisten androgenabhängigen Funktionen, ein Implantat reichte nicht. Die Knochendichte der Lendenwirbel sank in beiden Gruppen. Die Autoren sehen darin einen Hinweis, dass genug Östrogen-Wirkung wichtig ist.

An welche Rezeptoren bindet MENT?

Im Zellversuch aktivierte MENT den Androgen-Rezeptor rund zehnmal so stark wie Testosteron und DHT und den Progesteron-Rezeptor etwa so effizient wie Progesteron. Sein Abbauprodukt 7α-Methyl-Estradiol wirkte an beiden Östrogen-Rezeptoren ähnlich wie Estradiol.

Welche Nebenwirkungen wurden beobachtet?

In der Verhütungsstudie traten die für Androgene typischen Änderungen auf: mehr rote Blutkörperchen, höherer Hämatokrit und Hämoglobin, weniger SHBG, alles umkehrbar. Die Blutfette änderten sich mäßig und vorübergehend, die Leberwerte leicht. In einer zweiten Studie stieg Hämoglobin und HDL-Cholesterin sank. 6 Männer berichteten dort über weniger Libido.

Ist MENT zugelassen?

Nein. Im Register ClinicalTrials.gov steht eine abgeschlossene Phase-1-Studie (Blutdruck, MENT als Gel), die Implantat-Studien stehen dort nicht. ChEMBL führt Trestolon Acetat mit höchster Phase 2, ohne Zulassung. Alles hier ist Forschungsstand und keine Empfehlung.

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