Dianabol, Produktfoto
Anabolika Oral

Dianabol

Dianabol - das klassische Bulker-Oral. Erste in den USA synthetisierte Anabolika-Substanz, seit den 1950er Jahren im Kontext.

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Dianabol in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon. Zieh den Punkt über die Kurve und sieh, wie viel nach einer Gabe rechnerisch noch da ist.

Ganzer Lexikon-Eintrag

Wie lange bleibt es im Körper?

Anteil nach einer Gabe, gerechnet mit ~4 Stunden Halbwertszeit

Halbwertszeit ~4 Stunden
Nach 8 Stunden noch 25 %
Stunde 4 · 50 %Stunde 8 · 25 %Stunde 12 · 12,5 %Stunde 20 · 3,1 %

Vereinfachtes Modell ohne Aufnahmephase, Halbwertszeit aus dem TPD-Lexikon. Das Lexikon nennt 3 bis 5 Stunden, gerechnet wird mit der Mitte.

Klasse
Orales Anabolikum

17a-alkyliert

Halbwertszeit
rund 3-5 Stunden
Anwendung
Oral

2-3x pro Tag

Größen
10 bis 20 mg

2 Größen im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu Dianabol

Beschreibung

Methandrostenolone (Dianabol, D-Bol, Methandienone) ist ein synthetisches Testosteron-Derivat mit 17α-Methyl-Gruppe und einer zusätzlichen Doppelbindung zwischen Position 1 und 2 des Steroid-Gerüsts. Die Substanz wurde 1958 vom amerikanischen Endokrinologen John Ziegler in Zusammenarbeit mit CIBA entwickelt, explizit zur Verbesserung der athletischen Leistung in der olympischen Anwendung.

Laut Studien bindet Dianabol an den Androgen-Rezeptor und wird zu einem leicht aromatisierenden Metaboliten umgebaut. Die Aromatisierung-Rate ist niedriger als bei Testosteron selbst, aber höher als bei DHT-Derivaten. Das ergibt das klassische Dianabol-Profil: schnelle Masse-Zunahme, deutliche Wasser-Retention, sichtbare Pumps innerhalb von 1-2 Wochen.

Pharmakokinetisch oral verfügbar mit Halbwertszeit von etwa 3-6 Stunden. Damit erfordern typische Protokolle 2-3 tägliche Dosen für stabile Plasma-Spiegel. Die Bioverfügbarkeit liegt bei rund 70-90% dank der 17α-Methyl-Gruppe die First-Pass-Hepatometabolismus reduziert.

Bekannte Effekte in Studien: hohe Hepatotoxizität (ALT/AST-Anstieg konsistent dokumentiert), Bluthochdruck, ungünstiges Lipid-Profil, Gynäkomastie-Befunde wegen Aromatisierung, HPG-Suppression. Bei längeren Cycles Leber-Schäden in Case-Reports.

In der Recreational-Praxis ist Dianabol das klassische Kickstart-Compound für Mass-Cycles. Typisch 4-6 Wochen am Anfang eines Test-basierten Protokolls, während die Test-Ester anfluten.

Dianabol steht auf der WADA-Verbotsliste.

Du erhältst Methandrostenolone als orale Tabletten in einer Dose mit 50mg pro Tablette.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Methandrostenolone hat eines der am längsten dokumentierten Risiko-Profile aller Anabolika und steht klar im oberen Bereich der Risiko-Skala. Die in der Literatur beschriebenen Effekte sind gut belegt und betreffen Leber, Blutdruck und Hormonhaushalt.

In Studien und der Anwendungs-Literatur dokumentiert:

  • Hohe Leberbelastung: als 17α-Methyl-Steroid ist Dianabol hepatotoxisch, ALT/AST-Anstiege sind konsistent dokumentiert, bei längeren Cycles finden sich Leber-Schäden in Case-Reports.
  • Östrogen-Umwandlung: Dianabol aromatisiert teilweise zu Estradiol. Dokumentiert sind Wasser-Retention und Gynäkomastie-Befunde.
  • Herz-Kreislauf: in Studien beschrieben sind Bluthochdruck und ein ungünstiges Lipid-Profil.
  • Unterdrückung der eigenen Produktion: in der Literatur dokumentiert ist eine Suppression der HPG-Achse.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

Dosierung

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Mehr dazu im Lexikon

FAQ

Häufige Fragen

Quellen zu jeder Antwort: Lexikon-Eintrag

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Wie wirkt Methandienon?

Laut ChEMBL bindet Methandienon direkt an den Androgen-Rezeptor und aktiviert ihn. Übersichten beschreiben bei Anabolika außerdem den Umbau zu Östrogen durch das Enzym Aromatase und eine mögliche Bremse auf den Cortisol-Rezeptor, die den Abbau von Muskeleiweiß dämpfen könnte. Das Letzte ist bisher eine Hypothese.

Ist Methandienon zugelassen?

Nicht mehr. Die Datenbank ChEMBL führt Methandienon als Arzneistoff, der 1982 in Frankreich, den USA, Großbritannien und Deutschland wegen Missbrauchs vom Markt genommen wurde. Neue Studien stehen im Register nicht (Stand 26. Oktober 2026).

Was haben die Studien mit Sportlern gezeigt?

1976 bekamen 11 Männer im Krafttraining 6 Wochen lang täglich Methandienon, im Wechsel mit einer Placebo-Phase. Mit dem Wirkstoff kamen im Mittel 3,3 kg dazu, nur im fettfreien Anteil, die Muskeln wurden größer. Kraft und Leistung stiegen aber nicht stärker als unter Placebo. 1981 stiegen bei 7 Gewichthebern Gewicht (2,3 kg), Muskelumfang, Kraft und Leistung der Beine nur unter dem Wirkstoff. In einer Studie mit 13 Gewichthebern und zwei niedrigeren Stufen war die Leistung ebenfalls besser als unter Placebo.

Ist die Zunahme echter Muskel?

Das blieb offen. 1976 hielten die Autoren auch mehr Flüssigkeit in den Zellen für möglich. 1981 stiegen Körperkalium um 436 mmol und Körperstickstoff um 255 g, beides zu viel für 2,3 kg normales Gewebe; sie schließen auf eine stickstoffreiche, phosphatarme Substanz und schreiben, die Zunahme sei kein normaler Muskel. In der Studie mit Gewichthebern hing der Gewichtsanstieg offenbar mit Wassereinlagerung zusammen.

Welche Nebenwirkungen wurden beobachtet?

In der Studie mit 13 Gewichthebern verursachte Methandienon viele Nebenwirkungen, 3 Teilnehmer mussten deshalb aufhören, der systolische Blutdruck stieg signifikant. Alle Nebenwirkungen verschwanden nach dem Absetzen. 1976 sank das Testosteron im Blut, Cortisol stieg. Für Anabolika allgemein nennt eine Übersicht höheren Blutdruck, niedrigeres HDL-Cholesterin und eine gebremste eigene Hormonbildung, die noch Monate nach dem Absetzen anhalten kann.

Was weiß man zur Leber?

Ein Fallbericht beschreibt einen 50-jährigen Mann, der nach 8 Wochen Methandienon zum Schlucken mit Gallenstau und Gelbsucht, akutem Nierenversagen und einer akuten Entzündung der Bauchspeicheldrüse ins Krankenhaus kam. In Leberzellen stieg der Anteil absterbender Zellen auf 25,08 statt 4,94 Prozent, bei Mäusen verfettete die Leber und ALT und AST stiegen.

Was ist der Unterschied zum Öl zur Injektion?

Der Wirkstoff ist derselbe. Die bekannten Studien am Menschen liefen mit täglicher Gabe, der Fallbericht zur Leber betrifft die Einnahme über den Mund. Zur Injektion als Öl gibt es keine Studie, auch nicht im Register ClinicalTrials.gov.

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