Methylene Blue vial
Kognition Oral

Methylene Blue

Methylenblau - klassisches Phenothiazin-Farbstoff mit Anwendung in mitochondrialer Funktion und ZNS.

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Größen und Preise

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Inhalt pro Tablette 20mg × 100 Tabletten Gesamt-Inhalt 2 g Pro Dose 60 EUR

Wissen

Was du wissen solltest

Beschreibung

Methylenblau (Methylene Blue, Methylthioninium-Chlorid) ist ein klassischer Phenothiazin-Farbstoff der seit 1891 in der Medizin verwendet wird - als Antidot bei Methemoglobinämie ist Methylenblau klinisch zugelassen und steht auf der WHO-Liste essentieller Medikamente.

Laut Studien zeigt Methylenblau breite biologische Aktivität die über die klinische Indikation hinaus geht: Verbesserung der mitochondrialen Atmungsketten-Effizienz durch direkte Elektronen-Carrier-Funktion, neuroprotektive Effekte in Alzheimer- und Parkinson-Modellen, Monoaminoxidase-Hemmung mit potentiellen mood-Effekten, antimikrobielle Wirkung.

In der Community ist Methylenblau ein Mitochondrien-Compound der mit Niedrig-Dosen (0,5-2mg/kg) verwendet wird. Höhere Dosen sind nicht empfohlen - Methylenblau hat eine biphasische Dosis-Wirkungs-Kurve (Hormesis-ähnlich), bei der niedrige Dosen positive Effekte zeigen und höhere Dosen toxisch werden.

Pharmakokinetisch oral verfügbar mit guter Bioverfügbarkeit, Halbwertszeit etwa 5-6 Stunden. Eine sichtbare Färbung von Urin und teilweise Schleimhäuten ist bekannt.

Bekannte Effekte: bei korrekter Dosierung sehr gut verträglich. Bei höheren Dosen Methemoglobinämie-Risiko (paradoxer Effekt). Nicht mit serotonergen Wirkstoffen (SSRIs, MAO-Hemmer) kombinieren - Serotonin-Syndrom-Risiko dokumentiert.

Du erhältst Methylenblau als orale Tabletten in einer Dose mit 20mg pro Tablette.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Methylenblau wird laut Studien bei niedriger Dosierung als gut verträglich beschrieben, hat als oral verfügbarer Phenothiazin-Farbstoff aber relevante Interaktionen und Kontraindikationen, die es von reinen Peptid-Compounds abheben.

In Forschung und Literatur beschrieben:

  • Serotonerge Interaktionen: Methylenblau wirkt als Monoaminoxidase-Hemmer, in Kombination mit serotonergen Wirkstoffen wie SSRIs oder MAO-Hemmern ist ein Serotonin-Syndrom dokumentiert. Diese Kombination gilt als ernste Interaktion.
  • Biphasische Dosis-Wirkung: Methylenblau zeigt eine hormesis-ähnliche Kurve, niedrige Dosen werden mit positiven Effekten assoziiert, höhere Dosen werden toxisch und bergen ein paradoxes Methemoglobinämie-Risiko.
  • G6PD-Mangel: bei Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel ist Methylenblau in der Literatur kontraindiziert, da es eine hämolytische Reaktion auslösen kann.
  • Verfärbungen: eine sichtbare Blaufärbung von Urin und teilweise Schleimhäuten ist bekannt und harmlos.
  • Langzeitdaten begrenzt: die klinische Anwendung als Antidot ist etabliert, belastbare Langzeitdaten zur niedrig-dosierten Anwendung sind begrenzt.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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Lexikon Methylene Blue: ausführlicher Wissens-Artikel Wirkmechanismus, Rekonstitutions-Rechner, realistische Dosierung und die Studien.

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