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Haut & Haare

PTD-DBM

PTD-DBM - Peptid zur Wnt-Pfad-Aktivierung. Anwendung in Haar-Follikel-Regenerations-Modellen.

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Auf einen Blick

PTD-DBM in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Wnt-aktivierendes Peptid

CXXC5-Disruptor

Anwendung
Topisch auf die Kopfhaut
Größen
5 mg

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Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu PTD-DBM

Beschreibung

PTD-DBM ist ein synthetisches Peptid das die CXXC5-Dishevelled-Interaktion blockiert und damit den Wnt/beta-Catenin-Signalweg aktiviert. Die Substanz wurde von koreanischen Teams entwickelt mit primärem Schwerpunkt auf Haar-Follikel-Regeneration in Alopezie-Modellen.

Laut Studien blockiert PTD-DBM die negative Wnt-Regulation durch CXXC5. Wnt-Aktivierung im Haar-Follikel-Bulge ist einer der zentralen Pfade für die anagen-Phase des Haarzyklus - die Aktivierung in Studienmodellen zeigt Stimulation der Follikel-Neogenese und beschleunigte Wundheilung im Hautmodell.

Eine wegweisende Publikation in Journal of Investigative Dermatology 2017 dokumentierte topische PTD-DBM-Anwendung in Mausen mit dramatischer Haar-Regeneration in alopezischen Bereichen. Die Substanz ist heute in der Community ein junger aber spannender Compound im Haar-Restorations-Bereich.

Die typische Anwendung ist topisch (Microneedling-Setup) - die Injektion oder systemische Anwendung ist in der wissenschaftliche Literatur nicht etabliert.

Du erhältst PTD-DBM als lyophilisiertes Peptid in 10er-Packs mit 5mg pro Vial.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

PTD-DBM ist ein junger Wirkstoff, der primär topisch angewendet wird. Die systemische Belastung ist bei topischer Anwendung gering, die Datenlage insgesamt aber dünn.

In der Literatur und Anwender-Berichten beobachtet:

  • Lokale Hautreaktionen: bei topischer Anwendung, vor allem in Kombination mit Microneedling, sind Rötung, Reizung oder vorübergehende Empfindlichkeit der behandelten Hautareale die häufigste Beobachtung.
  • Wnt-Pfad-Aktivierung: der Compound aktiviert den Wnt/beta-Catenin-Signalweg. Dieser Pfad ist breit in Zellproliferation eingebunden, die längerfristigen Effekte einer wiederholten lokalen Aktivierung sind in der Literatur nicht abschließend charakterisiert.
  • Anwendungs-Route: Injektion oder systemische Anwendung ist in der wissenschaftliche Literatur nicht etabliert, womit es für nicht-topische Routen keine Datengrundlage gibt.
  • Langzeitdaten fehlen: belastbare Humanstudien existieren nur eingeschränkt. Das Profil stützt sich auf eine kleine Zahl dermatologischer Studien und Erfahrungswerte.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

Quellen zu jeder Antwort: Lexikon-Eintrag

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Ist PTD-DBM zugelassen oder am Menschen untersucht?

Nein. Es gibt keine Zulassung und am 26. Oktober 2026 keine Studie mit PTD-DBM im Register ClinicalTrials.gov. Die veröffentlichten Arbeiten sind Zellkulturen, Kopfhaut-Proben und Mausmodelle.

Wie soll PTD-DBM wirken?

CXXC5 ist eine körpereigene Bremse des Wnt-Signalwegs: Es bindet an Dishevelled und dämpft so das Signal. PTD-DBM trägt genau das Bindestück von CXXC5 und besetzt die Stelle. CXXC5 kann nicht mehr bremsen, Beta-Catenin steigt an.

Was zeigen die Haar-Versuche?

In kahlen Stellen menschlicher Kopfhaut fand sich mehr CXXC5. Bei Mäusen ließ PTD-DBM das Haar schneller nachwachsen und in Wunden neue Haarfollikel entstehen. Auch Haarausfall durch das Hormon PGD2 ließ sich bei Mäusen damit aufheben.

Was zeigen die Wund-Versuche?

Auf Hautwunden von Mäusen beschleunigte PTD-DBM die Heilung etwa so stark wie der Wachstumsfaktor EGF. Zusammen mit Valproinsäure waren die Wunden nach 3 Tagen zu 42,8 Prozent neu mit Haut bedeckt, ohne Behandlung zu 4,9 Prozent.

Warum wird es auf die Haut aufgetragen?

In den Mausversuchen wurde PTD-DBM auf die enthaarte Haut oder direkt auf die Wunde aufgetragen. Die Transport-Sequenz soll helfen, dass es in die Zellen gelangt. Wie viel bei Menschen in der Kopfhaut ankommt, ist nicht untersucht.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Belastbare Daten am Menschen gibt es nicht. Der Eintrag nennt gelegentlich leichte Reizungen der Kopfhaut, eine Studie dazu gibt es nicht.

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