Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen. Produkte sind nicht zur Anwendung am Menschen freigegeben. Konsultiere bei gesundheitlichen Fragen einen Arzt.

Lexikon

Muskelaufbau & Performance

Trestolone Acetat (MENT)

Ein hochpotentes 19-Nortestosteron-Derivat mit androgener und anaboler Aktivität, das in Forschungen zur männlichen Verhütung untersucht wurde.

2 Min. Lesezeit 1 Quellen Titration Stand Juni 2026
Klasse
Anaboles Steroid (19-Nortestosteron)
Anwendung
Forschungssubstanz; Studien zu Muskelaufbau und Verhütung
Halbwertszeit
ca. 1 Tag (tägliche Dosierung erforderlich)
Status
WADA verboten; Kontrollierter Stoff in vielen Ländern

Einstieg

Übliche Dosierung (Research-Kontext)

Werte pro Tag in mg. Trestolone-Acetat: ölbasiert, tägliche intramuskuläre oder subkutane Injektion; Halbwertszeit ca. 1 Tag.

Nur für Mitglieder

Dosierempfehlungen sind nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar. Einloggen ist kostenlos.

Einloggen / Registrieren

Was ist Trestolone Acetat?

Trestolone Acetat (MENT) ist ein synthetisches anaboles Androgen, das aus der 19-Nortestosteron-Familie stammt. Es wurde ursprünglich als Kandidat für reversible männliche Verhütung entwickelt. Die kurze Halbwertszeit von etwa einem Tag erfordert tägliche Injektionen.

MENT bindet mit hoher Affinität an den Androgenrezeptor und zeigt starke anabole wie androgene Effekte. In Forschungskontexten wurde es auf Muskelaufbau, Fettabbau und endokrine Veränderungen untersucht.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Wie es wirkt

Trestolone wirkt primär durch Aktivierung des Androgenrezeptors (AR), was zu erhöhter Proteinbiosynthese, gesteigerter Stickstoffretention und Stimulation der Erythropoietin-Produktion führt. Im Vergleich zu Testosteron hat MENT eine etwa 10-mal höhere anabole Potenz.

  • Starke androgene Signalisierung - Kopfhaut- und Gesichtsöl, mögliche Akne
  • Hemmung der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse (HPTA) mit supprimierter endogener Testosteronproduktion
  • Aromatisierung zu Östradiolen möglich - östrogene Nebenwirkungen potenziell
  • Relativ schnelle Clearance (ca. 1 Tag) - tägliche Injektion nötig

Anwendung und Dosierung

Nur für Mitglieder

Dosierempfehlungen sind nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar. Einloggen ist kostenlos.

Einloggen / Registrieren

Was die Forschung zeigt

Klinische Studien zur männlichen Verhütung zeigten, dass Trestolone in Dosen von 100 mg/Woche eine signifikante Suppression der Spermienproduktion bewirkte. Nebeneffekte umfassten Brustempfindlichkeit, Gewichtszunahme und Stimmungsveränderungen.

  • Studien zur Muskelzusammensetzung deuten auf starken Muskelaufbau hin, aber die Datenlage zu Nebenwirkungen bei höheren Dosen ist begrenzt
  • Östrogene und androgene Effekte traten bei allen Dosen auf - ein Gleichgewicht ist schwierig
  • Seromkonversion (Antikörperbildung gegen das Öl) wurde in einigen Fällen berichtet
  • Rückkehr zur Fertilitätsnorm erfolgte nach Absetzen, aber mit variabler Zeitlinie (Wochen bis Monate)

Nebenwirkungen

Trestolone zeigt starke androge und östrogene Nebenwirkungen aufgrund seiner Potenz und teilweisen Aromatisierung.

  • Androgen: Akne, Alopezie (Haarausfall bei genetischer Prädisposition), Gesichts-/Kopföligkeit, Erethismus (Reizbarkeit)
  • Östrogen: Gynäkomastie (Brustgewebewachstum), Wassereinlagerungen, Blutdruckerhöhung
  • HPTA-Suppression: Testosteronabfall, Hodenschrumpfung möglich - Post-Cycle-Therapie üblich
  • Kardiovaskulär: Potenzielle Blutdrucksteigerung, Lipidprofil-Änderungen
  • Hepatisch: Minimal für Öl-Form; Leberwertveränderungen nicht typisch
  • Psychisch: Stimmungsschwankungen, Aggressivität (in seltenen Fällen)

Lagerung

Trestolone Acetat-Öl muss bei Raumtemperatur, vor Licht geschützt, gelagert werden. Ein Kühlschrank ist nicht erforderlich und kann tatsächlich Kristallisierung fördern.

  • Temperatur: 15-25°C ideal
  • Licht: Dunkel lagern (Originalflaschen oder Bernsteingläser)
  • Feuchtigkeit: Trocken halten
  • Haltbarkeit: Bei korrekter Lagerung mindestens 2-3 Jahre stabil
  • Nach Öffnung: Kanüle-Einstiche können Infektionsrisiko erhöhen - sterile Technik verwenden

Praxis

PCT / Nachsorge nach dem Absetzen

Anabole Substanzen unterdrücken im Forschungskontext die körpereigene Testosteron-Produktion. Wer einen Zyklus absetzt (statt ihn dauerhaft durchlaufen zu lassen), nutzt typischerweise eine Post-Cycle-Therapy (PCT), um die natürliche Achse (HPTA) wieder anzukurbeln.

Das Standard-Schema im Forschungs-/Literaturkontext kombiniert einen SERM (Tamoxifen und/oder Clomifen, alternativ Enclomiphen) über etwa vier Wochen, optional vorgeschaltetes HCG, um die Hoden vor dem SERM-Block wieder zu sensibilisieren. Ein Aromatasehemmer (Anastrozol/Exemestan) gehört eher on-cycle zur Östrogen-Kontrolle als in die PCT selbst.

Tipp: die PCT-Produkte am besten direkt mitbestellen, damit sie zum Absetz-Zeitpunkt schon da sind.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Evidenz

Quellen

  1. 1 Trestolone (MENT) as a Male Contraceptive: Efficacy and Safety. Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism

Weiterlesen

Weitere im Lexikon

Im Shop

Trestolone Acetat (MENT) im Katalog

Größen, Preise und Verfügbarkeit für den Forschungsgebrauch. Direkt vom Lexikon zur Produktseite.

Im Shop ansehen