Beschreibung
Trestolone Acetate (MENT, 7α-Methyl-19-Nortestosterone Acetate) ist ein synthetisches 19-Nortestosteron-Derivat mit zusätzlicher 7α-Methyl-Modifikation. Die Substanz wurde vom Population Council in den 1990er Jahren als potentielles männliches Kontrazeptivum entwickelt - Phase-II-Studien zeigten Spermien-Suppression bei niedrigen Test-Spiegeln.
Laut Studien bindet MENT mit hoher Affinität an den Androgen-Rezeptor. Die Substanz aromatisiert zu 7α-Methyl-Estradiol, was den klassischen Estrogen-Schutz-Effekt bringt aber auch Wasser-Retention und potentielle Gynaekomastie-Befunde ermöglicht. Die 7α-Methyl-Gruppe macht MENT resistent gegen 5α-Reduktion, was die Prostata-Effekte reduziert.
Eine wichtige Eigenschaft: MENT ist etwa 10x potenter als Testosteron als anabole Substanz. Die Kontrazeptiv-Studien nutzten 1-2mg/Tag transdermal um Spermien-Produktion zu supprimieren mit klinisch normalen Test-Spiegeln.
In der Recreational-Praxis ist MENT als Acetat-Ester nur kurz wirksam (Halbwertszeit ~24 Stunden), was tägliche Injektionen erforderlich macht. Das macht den Compound unpraktisch für Standard-Cycles - die meiste Anwendung beschränkt sich auf TRT-Setups oder kurze Pre-Contest-Phasen.
Bekannte Effekte in Studien: starke HPG-Suppression (das war das Kontrazeptiv-Designziel), moderate Aromatisierung, niedrige 5α-Reduktion. Das Lipid-Profil verschlechtert sich unter MENT in den verfügbaren Studien deutlich.
Trestolone steht auf der WADA-Verbotsliste.
Du erhältst Trestolone Acetate als ölige Injektions-Lösung in 10er-Packs mit 50mg/ml.
Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.
Risiken & Sicherheit
Trestolone Acetate ist etwa zehnmal potenter als Testosteron - die in der Literatur beschriebenen Effekte sind entsprechend ausgeprägt, die starke HPG-Suppression war sogar das Kontrazeptiv-Designziel der Substanz.
In Studien und der Anwendungs-Literatur dokumentiert:
- Starke HPG-Suppression: MENT wurde als männliches Kontrazeptivum entwickelt, die Unterdrückung der Spermien-Produktion und der endogenen Testosteron-Produktion ist in Phase-II-Studien dokumentiert. Erholung nach Absetzen ist nicht garantiert.
- Aromatisierung: MENT konvertiert zu 7α-Methyl-Östradiol, dokumentiert sind moderate Estrogen-Effekte mit Wassereinlagerung und potentiellem Gynäkomastie-Risiko.
- Progestagene Komponente: als 19-Nor-Derivat besteht eine progestagene Restwirkung, wie bei verwandten Nandrolon-Compounds beschrieben.
- Herz-Kreislauf: in den verfügbaren Studien verschlechtert sich das Lipid-Profil unter MENT deutlich. Die 7α-Methyl-Gruppe reduziert die 5α-Reduktion und damit Prostata-Effekte.
Baseline-Bluttests vor, während und nach einem Forschungsprotokoll sind dringend angeraten. Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.
Studien
- 7alpha-Methyl-19-nortestosterone (MENT): the optimal androgen for male contraception and replacement therapy - International Journal of Andrology 2000, Sundaram und Kumar: zentrale Übersichtsstudie zur MENT-Pharmakologie als Kontrazeptiv- und Substitutions-Kandidat.
- 7alpha-Methyl-19-nortestosterone (MENT): the Population Council’s contribution to research on male contraception and treatment of hypogonadism - Contraception 2013: Übersicht der Population-Council-Linie zu MENT inklusive klinischer Daten.
- Pharmacokinetics of 7alpha-methyl-19-nortestosterone (MENT) delivery using subdermal implants in healthy men - Contraception 1999: pharmakokinetische Studie zu MENT-Subdermal-Implantaten am Menschen.
- Prostate-Sparing Effects in Primates of the Potent Androgen 7-Methyl-19-Nortestosterone - Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 1998: Primaten-Studie zu MENT mit Fokus auf reduzierte Prostata-Effekte gegenüber Testosteron.
- Biological properties of 17-ethinyl-7alpha-methyl-19-nortestosterone (U-13,851) - Contraception 1970: frühe Charakterisierung der 7alpha-Methyl-19-Nor-Klasse aus der die MENT-Linie hervorging.




