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Lexikon

Abaloparatid

PTHrP-Analog für den Knochenaufbau, klinisch bei Osteoporose etabliert, aber ein Risikoprodukt: Knochentumoren bei Ratten, Kreislaufeffekte nach jeder Injektion und höchstens 18 bis 24 Monate im ganzen Leben.

10 Min. Lesezeit 6 Quellen

Abaloparatide, Produktfoto

Steckbrief

Stand Oktober 2026

Klasse
PTHrP-(1-34)-Analog, PTH1-Rezeptor-Agonist (Knochenaufbau)
Anwendung
Subkutan, 1x täglich (klinisch 80 mcg)
Halbwertszeit
rund 1 Stunde
Status
Zugelassenes Medikament (Tymlos in den USA, Eladynos in der EU), nur Osteoporose mit hohem Frakturrisiko
Anwendungsdauer
Höchstens 2 Jahre im ganzen Leben (USA), 18 Monate (EU)
Form
Lyophilisat (Pulver), 3-mg-Vial, mit BAC-Wasser rekonstituiert
Inhalt 11 Abschnitte
  1. Rechner
  2. Was ist Abaloparatid?
  3. Wie es wirkt
  4. Was du brauchst
  5. Rekonstitution
  6. Injektion
  7. Anwendung und Dosierung
  8. Was die Forschung zeigt
  9. Nebenwirkungen
  10. Lagerung
  11. Quellen

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Was ist Abaloparatid?

Abaloparatid ist ein synthetisches Peptid aus 34 Aminosäuren und ein Analog des Parathormon-verwandten Peptids PTHrP (1-34). Es stimmt zu rund 76 Prozent mit dem natürlichen PTHrP (1-34) überein und nur zu 41 Prozent mit dem Parathormon-Fragment PTH (1-34), aus dem Teriparatid besteht. Beide docken am selben Rezeptor an, dem PTH1-Rezeptor. Sie gehören zu den wenigen Substanzen, die Knochen aktiv aufbauen statt nur den Abbau zu bremsen. Entwickelt wurde es von Radius Health.

Zugelassen ist Abaloparatid als Medikament für Osteoporose mit hohem Frakturrisiko: als Tymlos in den USA für Frauen nach der Menopause und für Männer, als Eladynos in der EU nur für Frauen nach der Menopause. Die klinische Dosis ist eine einzige: 80 mcg einmal täglich subkutan aus einem Fertigpen, in den USA für höchstens zwei Jahre im ganzen Leben, in der EU für höchstens 18 Monate. Geliefert wird es hier als gefriergetrocknetes Pulver im 3-mg-Vial, das du mit bakteriostatischem Wasser auflöst.

Abaloparatid ist bei uns als Risikoprodukt eingestuft. Der Grund steht unten bei den Nebenwirkungen: In Rattenstudien löste es wie Teriparatid dosis- und zeitabhängig Knochentumoren aus, dazu kommen Herzklopfen, Schwindel und Blutdruckabfall in den Stunden nach der Injektion. Es ist nichts, womit man einfach mal anfängt.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Wie es wirkt

Parathormon und PTHrP steuern über den PTH1-Rezeptor den Calciumhaushalt und den Knochenumbau. Entscheidend ist dabei das Zeitmuster: Ein dauerhaft hoher Spiegel, wie bei einer überaktiven Nebenschilddrüse, baut Knochen ab und treibt das Calcium im Blut hoch. Ein kurzer Impuls einmal am Tag regt dagegen vor allem die knochenaufbauenden Osteoblasten an, der Abbau zieht erst verzögert und schwächer nach. In diesem Fenster entsteht netto neuer Knochen, vor allem an Wirbelsäule und Hüfte.

Abaloparatid ist dafür gebaut, diesen Impuls besonders kurz zu halten. Der PTH1-Rezeptor kann zwei Zustände einnehmen: Bindet ein Ligand an die sogenannte R0-Konformation, signalisiert der Rezeptor lange weiter, auch wenn der Wirkstoff schon aus dem Blut verschwunden ist. Bindet er bevorzugt an die RG-Konformation, bleibt das Signal kurz. Hattersley und Kollegen zeigten 2016 in Zellversuchen, dass Abaloparatid deutlich stärker die RG-Form bevorzugt als PTH (1-34) und dadurch kürzere cAMP-Antworten auslöst. Das ist eine plausible Erklärung dafür, dass es in den Studien mindestens so viel Knochendichte aufbaute wie Teriparatid, an der Hüfte sogar etwas mehr, aber seltener zu erhöhtem Calcium führte.

Im Blut sieht man das an den Umbaumarkern: Der Aufbaumarker PINP stieg in der Zulassungsstudie nach einem Monat um rund 93 Prozent und lag nach 18 Monaten noch 45 Prozent über dem Ausgangswert, der Abbaumarker CTX stieg nur um 26 Prozent und war nach 18 Monaten wieder auf dem Ausgangsniveau. Die Pharmakokinetik passt dazu: Nach der subkutanen Injektion ist der Spitzenspiegel nach etwa einer halben Stunde erreicht, die Bioverfügbarkeit liegt bei rund 36 Prozent, die Halbwertszeit bei etwa einer Stunde. Nach wenigen Stunden ist der Wirkstoff praktisch weg, der Knochen arbeitet aber weiter.

Was du brauchst

Die Liste ist dieselbe wie bei anderen täglich dosierten Peptiden, mit einem Zusatz wegen der kleinen Dosis:

  • Das Abaloparatid-Vial mit 3 mg gefriergetrocknetem Pulver
  • Bakteriostatisches Wasser, 3 ml davon brauchst du für die unten beschriebene Konzentration
  • U-100-Insulinspritzen, am besten mit halben Einheiten oder einer feinen Skala
  • Alkoholtupfer für den Vial-Deckel und die Hautstelle
  • Einen verschließbaren Behälter für gebrauchte Nadeln

Weil die klinische Dosis in Mikrogramm liegt, entscheidet die Wassermenge darüber, ob sich die Dosis überhaupt sauber ablesen lässt. Mit 1 ml wäre sie nur knapp 3 Einheiten groß, das ist auf der Spritze nicht mehr genau.

Rekonstitution

Das Pulver wird mit bakteriostatischem Wasser aufgelöst, die Wassermenge bestimmt die Konzentration. Das 3-mg-Vial enthält 3.000 mcg. Mit 3 ml Wasser ergibt das 1.000 mcg pro ml, also 1 mg pro ml. Die klinische Dosis von 80 mcg sind dann 0,08 ml, das sind 8 Einheiten auf der U-100-Spritze. Ein Vial reicht für 37 Gaben. Zum Vergleich: Der Fertigpen der Zulassung enthält 2.000 mcg pro ml und gibt 80 mcg als 40 Mikroliter ab.

Mit 2 ml kämst du auf 1.500 mcg pro ml, 80 mcg wären dann 5,3 Einheiten, das lässt sich nicht genau aufziehen. Mit 1 ml wären es 2,7 Einheiten. Deshalb ist 3 ml hier die einzige Wassermenge, die zu einer glatten Zahl führt. Der Rechner oben zeigt dir nur die Konzentration, bewusst aber keine Dosisstufen, weil wir für Abaloparatid keine eigene Dosis vorgeben (siehe Dosierung).

Das BAC-Wasser einfach ins Vial geben, es ist egal, ob es direkt aufs Pulver trifft. Danach schwenken oder schütteln, bis alles klar gelöst ist, beides ist in Ordnung. Wird die Lösung gelartig oder klumpig, das Vial nicht verwenden. Eine leichte Trübung allein ist kein Grund dafür.

Injektion

In den Studien und in der Fachinformation wird Abaloparatid subkutan in den Bauch gespritzt, rund um den Nabel, einmal täglich etwa zur selben Zeit. Nicht in den Muskel und nicht in die Vene.

  • Hautstelle mit einem Alkoholtupfer reinigen und kurz trocknen lassen
  • Eine kleine Hautfalte abheben, die Nadel im Winkel von 45 bis 90 Grad einstechen
  • Injizieren, kurz warten, Nadel zurückziehen und sofort in den Sammelbehälter geben
  • Einstichstelle jeden Tag wechseln

Eine Besonderheit, die direkt aus der Fachinformation stammt: Die ersten Injektionen gehören an einen Ort, an dem du dich hinsetzen oder hinlegen kannst. Innerhalb von etwa vier Stunden nach der Injektion kann der Blutdruck im Stehen abfallen, mit Schwindel, Herzklopfen oder Übelkeit. Hinlegen lässt die Symptome meist abklingen. Wer das weiß, spritzt nicht kurz vor dem Autofahren oder dem Training.

Anwendung und Dosierung

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Was die Forschung zeigt

Die Zulassungsstudie ACTIVE (Miller 2016, JAMA) verglich an 2.463 Frauen nach der Menopause mit Osteoporose 18 Monate lang 80 mcg Abaloparatid täglich mit Placebo und mit 20 mcg Teriparatid. Neue Wirbelbrüche und Brüche außerhalb der Wirbelsäule traten unter Abaloparatid seltener auf als unter Placebo, die Knochendichte stieg an Wirbelsäule, Hüfte und Schenkelhals. Erhöhtes Calcium im Blut kam unter Abaloparatid bei 3,4 Prozent vor, unter Teriparatid bei 6,4 Prozent. Die Verlängerung ACTIVExtend (Bone 2018) gab beiden Gruppen danach 24 Monate Alendronat: Über die gesamten 43 Monate hatten 0,9 Prozent der Frauen nach Abaloparatid einen neuen Wirbelbruch, nach Placebo 5,6 Prozent, eine Senkung um 84 Prozent. Hüftbrüche: null gegen fünf.

Bei Männern lief die ATOM-Studie (Czerwinski 2022): 228 Männer mit Osteoporose, 12 Monate, 80 mcg gegen Placebo. Die Knochendichte der Lendenwirbelsäule stieg um 8,5 Prozent gegenüber 1,2 Prozent, an der Hüfte um 2,1 gegenüber 0 Prozent. Für Brüche war die Studie zu klein und zu kurz. Die Dosisfindung (Leder 2015) zeigt die Dosis-Wirkungs-Kurve von 20 bis 80 mcg. Die Rezeptorarbeit (Hattersley 2016) liefert den Mechanismus hinter dem kürzeren Signal.

Was die Forschung nicht zeigt: Es gibt keine belastbaren Daten zu Menschen mit normaler Knochendichte, keine über zwei Jahre Anwendung hinaus und keine zu Sportlern. Zur Bruchheilung gibt es bisher nur eine kleine Studie an 48 älteren Menschen mit Beckenbruch (Nieves 2026). Dort heilten die Brüche nach drei Monaten unter Abaloparatid nicht besser als unter Placebo. Die Rattenstudie zur Krebsentstehung (Jolette 2017) ist dafür umso wichtiger, sie steht unten bei den Nebenwirkungen. Die Studien mit Links findest du unten im Quellenblock.

Nebenwirkungen

Das größte Thema ist das Osteosarkom-Signal. In der Rattenstudie von Jolette 2017 bekamen Fischer-Ratten bis zu zwei Jahre lang täglich 10, 25 oder 50 mcg pro kg Abaloparatid oder 30 mcg pro kg PTH (1-34) als Vergleich. Unter beiden Substanzen entwickelten sich dosis- und zeitabhängig Knochentumoren, überwiegend Osteosarkome, bei vergleichbarer Exposition in vergleichbarer Häufigkeit. Laut Fachinformation entsprechen die Rattendosen dem 4- bis 28-fachen der menschlichen Exposition bei 80 mcg. Beim Menschen ist unter PTH-Analoga in Beobachtungsstudien bisher kein erhöhtes Osteosarkom-Risiko aufgefallen, gemeldet wurden aber Einzelfälle. Deshalb führt die aktuelle US-Fachinformation das Risiko als Warnhinweis und nicht mehr als umrahmte Boxed Warning, die diese Substanzklasse früher trug. Die Warnung selbst steht aber weiter drin und die Zweijahresgrenze bleibt. Die EU erlaubt ohnehin nur 18 Monate. Für jemanden mit offenen Wachstumsfugen, Knochenmetastasen oder früherer Strahlentherapie am Skelett ist Abaloparatid tabu.

Die häufigen Nebenwirkungen aus der Zulassungsstudie (Abaloparatid gegen Placebo): vermehrte Calciumausscheidung im Urin 11 gegen 9 Prozent, Schwindel 10 gegen 6, Übelkeit 8 gegen 3, Kopfschmerzen 8 gegen 6, Herzklopfen 5 gegen 0,4, Müdigkeit 3 gegen 2, Oberbauchschmerzen 3 gegen 2. Wegen Nebenwirkungen abgebrochen haben 10 Prozent gegenüber 6 Prozent unter Placebo, am häufigsten wegen Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Herzklopfen. Erhöhtes Calcium im Blut trat bei 3,4 Prozent auf, nur halb so oft wie unter Teriparatid, aber nicht null. Bei Männern standen Reaktionen an der Einstichstelle, Schwindel und Gelenkschmerzen vorn.

Herz und Kreislauf: Innerhalb der ersten Stunde nach der Injektion steigt die Herzfrequenz, in der Zulassungsstudie nach der ersten Injektion im Mittel um rund 8 Schläge pro Minute (unter Placebo um gut 1), in der Herzrhythmus-Studie an Gesunden im Mittel um 15 Schläge, gemessen 15 Minuten nach der Injektion. Gleichzeitig sinkt der Blutdruck leicht, bei etwa 1 Prozent kam es zu orthostatischem Blutdruckabfall mit Schwindel. Meist ist das nach rund vier Stunden vorbei, bei einzelnen hielt der Pulsanstieg bis zu sechs Stunden an. In einer eigenen Herz-Kreislauf-Auswertung der Zulassungsstudie waren schwere Herzereignisse nicht häufiger als unter Placebo. Die EU-Fachinformation verlangt trotzdem vor dem Start eine Kontrolle von Blutdruck, Herz und EKG und die erste Injektion unter ärztlicher Aufsicht. Und ganz praktisch: nicht spritzen und dann aufs Rad steigen. Dazu kommen Überempfindlichkeitsreaktionen bis zur Anaphylaxie (selten, aber beschrieben) und das Risiko von Nierensteinen bei vermehrter Calciumausscheidung.

Unterm Strich ist Abaloparatid ein hochwirksames Medikament für einen klar umrissenen Zweck, mit einem Krebssignal aus dem Tierversuch, einer harten Zeitgrenze und einem Kreislaufeffekt direkt nach jeder Injektion. Das ist der Grund für die Einstufung als Risikoprodukt.

Lagerung

Das ungelöste Pulver ist robust: bei Raumtemperatur, dunkel und trocken gelagert, hält es mehrere Monate, ein Kühlschrank ist nicht nötig. Der Fertigpen der Zulassung wird vor dem ersten Gebrauch ebenfalls gekühlt gelagert und darf danach 30 Tage bei Raumtemperatur stehen, das zeigt, dass das Molekül in Lösung robuster ist, als man bei einem PTH-Analog vermuten würde.

Nach dem Auflösen kommt die Lösung in den Kühlschrank und hält dort mehrere Monate, das bakteriostatische Wasser bringt einen Konservierungsstoff mit. Bei 80 mcg täglich ist ein 3-mg-Vial ohnehin nach rund fünf Wochen leer, die Haltbarkeit ist also nicht der Engpass. Nicht einfrieren und nicht in die Sonne legen. Wird die Lösung gelartig oder klumpig, das Vial nicht mehr verwenden. Eine leichte Trübung allein ist kein Grund dafür.

Evidenz

Quellen

  1. 1 DOI Zulassungsstudie ACTIVE an 2.463 Frauen nach der Menopause mit Osteoporose: 18 Monate 80 mcg täglich gegen Placebo und Teriparatid 20 mcg, weniger neue Wirbelbrüche und Brüche außerhalb der Wirbelsäule, mehr Knochendichte, erhöhtes Calcium im Blut bei 3,4 gegen 6,4 Prozent unter Teriparatid Miller et al., JAMA, 2016 Quelle öffnen
  2. 2 DOI Verlängerung ACTIVExtend: nach 18 Monaten Abaloparatid oder Placebo 24 Monate Alendronat, über 43 Monate 0,9 gegen 5,6 Prozent neue Wirbelbrüche (84 Prozent weniger), keine Hüftbrüche gegen fünf, Nebenwirkungen in beiden Gruppen ähnlich Bone et al., Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 2018 Quelle öffnen
  3. 3 PubMed ATOM-Studie an 228 Männern mit Osteoporose: 12 Monate 80 mcg täglich gegen Placebo, Knochendichte der Lendenwirbelsäule plus 8,5 gegen plus 1,2 Prozent, Hüfte plus 2,1 gegen 0 Prozent, häufigste Nebenwirkungen Einstichstelle, Schwindel und Gelenkschmerzen Czerwinski et al., Journal of Bone and Mineral Research, 2022 Quelle öffnen
  4. 4 DOI Dosisfindung über 24 Wochen an 222 Frauen: 20, 40 und 80 mcg täglich gegen Placebo und Teriparatid, Knochendichte der Wirbelsäule plus 2,9, 5,2 und 6,7 Prozent gegen 1,6 Prozent unter Placebo, nur 40 und 80 mcg signifikant besser als Placebo Leder et al., Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 2015 Quelle öffnen
  5. 5 DOI Rezeptorstudie: Abaloparatid bindet bevorzugt die RG-Konformation des PTH1-Rezeptors und löst in Zellen kürzere cAMP-Signale aus als PTH (1-34), eine mögliche Erklärung für Knochenaufbau mit weniger Calciumanstieg Hattersley et al., Endocrinology, 2016 Quelle öffnen
  6. 6 DOI Zweijahresstudie an Ratten: 10, 25 und 50 mcg pro kg Abaloparatid täglich gegen 30 mcg pro kg PTH (1-34), dosis- und zeitabhängig Knochentumoren (vor allem Osteosarkome) unter beiden Substanzen, vergleichbare Häufigkeit bei vergleichbarer Exposition, keine Zunahme anderer Tumoren Jolette et al., Regulatory Toxicology and Pharmacology, 2017 Quelle öffnen

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