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Lexikon

Teriparatide

Das aktive Teilstück des Parathormons (PTH 1-34), ein klinisch etabliertes Mittel, das den Knochenaufbau anregt.

2 Min. Lesezeit 8 Quellen

Teriparatid-Vial mit weißem Pulver und schwarzem TPD-Etikett auf einem weißen Podest mit leuchtendem Ring, daneben ein großes verknäueltes Molekülmodell aus blauen und weißen Kugeln
Wirkstoff zugelassen · zur Osteoporose seit 2002

Kurzfassung

Auf einen Blick

Quellen geprüft am 26.10.2026

Neue Wirbelbrüche
-65 %

Standarddosis gegen Placebo, relatives Risiko 0,35, 1.637 Frauen1

Knochendichte Lendenwirbel
+9 Pp.

Prozentpunkte mehr als unter Placebo, Standarddosis1

Halbwertszeit
~1 Stunde

nach Gabe unter die Haut, nach 3 Stunden nicht mehr messbar6

Bioverfügbarkeit
~95 %

unter die Haut gespritzt, Spitze nach rund 30 Minuten6

  • Teriparatid sind die ersten 34 Aminosäuren des körpereigenen Parathormons (PTH 1-34). Es bindet am PTH1-Rezeptor in Knochen und Niere.68
  • Entscheidend ist der Takt: einmal täglich kurz gegeben, regt es die knochenaufbauenden Zellen stärker an als die abbauenden. Dauerhaft erhöhtes Parathormon baut dagegen Knochen ab.6
  • In der Zulassungsstudie mit 1.637 Frauen nach den Wechseljahren traten neue Wirbelbrüche bei 5 statt 14 Prozent auf. Die Knochendichte der Lendenwirbel stieg um 9 Prozentpunkte mehr als unter Placebo.1
  • Gegen das Bisphosphonat Risedronat halbierte es neue Wirbelbrüche bei schwerer Osteoporose. Häufigste Effekte waren Übelkeit, Schwindel, Beinkrämpfe und ein kurzer Calcium-Anstieg.26
  • Zur Osteoporose ist Teriparatid zugelassen, meist für höchstens zwei Jahre. Alles hier ist Forschungsstand und keine Empfehlung.86
Steckbrief

Stand Mai 2026

Klasse
Parathormon-Fragment

PTH 1-34

Anwendung
Subkutan, täglich

in mcg

Halbwertszeit
kurz
Status
Klinisch zugelassen

Osteoporose

Größen
10 mg

1 Größe im Shop

Inhalt 15 Abschnitte
  1. Auf einen Blick
  2. Was ist Teriparatide?
  3. Wie es wirkt
  4. Was du brauchst
  5. Rekonstitution
  6. Dosierung
  7. Injektion
  8. Was die Forschung zeigt
  9. Studienlage
  10. Nebenwirkungen
  11. Lagerung
  12. Verwandte Wirkstoffe
  13. Häufige Fragen
  14. Begriffe
  15. Quellen

Zubehör

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Was ist Teriparatide?

Teriparatide ist das aktive Teilstück des körpereigenen Parathormons (die ersten 34 Aminosäuren, daher PTH 1-34). Es ist klinisch zur Behandlung von Osteoporose zugelassen und eines der wenigen Mittel, die den Knochen aktiv aufbauen statt nur den Abbau zu bremsen.

Vergleich

Zwei Wege zum Knochenaufbau über PTH1R

Teriparatid neben Abaloparatid, so wie im TPD-Lexikon beschrieben. Ein Klick öffnet den Eintrag.

PTH 1-34, Knochenaufbau Teriparatide PTH1R
PTHrP-Abkömmling, Knochenaufbau Abaloparatid PTH1R

Vereinfacht: Beide wirken am selben Rezeptor, Abaloparatid ist ein Abkömmling des PTH-verwandten Peptids. 8

Wie es wirkt

Der Trick liegt im Timing: Dauerhaft erhöhtes Parathormon baut Knochen ab, eine einmal tägliche, kurze Gabe dagegen regt die knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) stärker an als die abbauenden. Netto entsteht so neuer Knochen, vor allem an Wirbelsäule und Hüfte.

Wirkorte

Ein Rezeptor, mehrere Wirkorte

Punkt oder Karte antippen. Farbe = Rezeptor, grau = beobachtet.

  1. Knochen

    Neue Wirbelbrüche 5 statt 14 Prozent, Dichte der Lendenwirbel +9 Prozentpunkte über Placebo1

    PTH1R
  2. Niere

    Steuert die Rückholung von Calcium und Phosphat, mehr Calcium im Urin6

    PTH1R
  3. Blut

    Calcium 4 bis 6 Stunden nach der Gabe kurz erhöht, bei 11 Prozent der Frauen über der Norm6

    In Studien beobachtet
  4. Kreislauf

    Kurzer Blutdruckabfall beim Aufstehen bei 5 Prozent der Gesunden in den ersten Gaben6

    In Studien beobachtet

Ziele in der Datenbank ChEMBL8

Wirkstoff CHEMBL525610: ein erfasster Mechanismus, Agonist, bindet mit derselben Affinität wie das ganze Parathormon.

Parathormon-Rezeptor 1
Gen
PTH1R
UniProt
Q03431
ChEMBL
CHEMBL1793
Wirkung
Agonist, bindet mit derselben Affinität wie das ganze Parathormon
Schwammartiges Knochengerüst aus Glas, an zwei Streben docken große blaue Molekülmodelle an, die Stellen leuchten blau und kleine Glasperlen lagern sich an
Kurzer Reiz, mehr Knochenaufbau. Symbolbild.

Was du brauchst

  • Das Teriparatide-Vial (lyophilisiertes Pulver).
  • Bakteriostatisches Wasser, U-100-Insulinspritzen, Alkoholtupfer.
  • Ein steriles Leervial für die Verdünnung.
Teriparatid-Vial und bakteriostatisches Wasser in gleicher Größe mit schwarzem TPD-Etikett, daneben zwei U-100-Insulinspritzen, zwei Alkoholtupfer und ein Abwurfbehälter mit blauem Deckel
Das sterile Leervial für die Verdünnung ist nicht im Bild.

Rekonstitution

Teriparatide wird in mcg dosiert, die Standarddosis sind 20mcg (0,02mg). Aus einem 10mg-Vial lässt sich das mit der U-100-Spritze nicht direkt genau abmessen: Mit 2ml Wasser ergibt das Vial 5mg pro ml, 20mcg wären dann nur 0,004ml, also 0,4 Einheiten. Deshalb wird in zwei Schritten verdünnt:

  1. Das 10mg-Vial mit 2ml Wasser lösen. Das ergibt 5mg pro ml.
  2. Davon 0,1ml (10 Einheiten, also 0,5mg) in ein steriles Leervial geben.
  3. 2,4ml bakteriostatisches Wasser dazugeben. Im Leervial sind dann 0,5mg in 2,5ml, also 200mcg pro ml.

20mcg sind damit 0,1ml, also 10 Einheiten auf der U-100-Spritze. Ein verdünntes Leervial reicht für 25 Gaben. Der Peptid-Rechner bildet den zweiten Schritt nicht ab, deshalb zeigt er für Teriparatide keine Dosisstufen.

Schritt für Schritt

So löst du das Pulver

Vier Schritte, gleich für jede Vial-Größe.

  1. 1Deckel abwischen

    Den Gummistopfen mit einem Alkoholtupfer reinigen.

  2. 2BAC-Wasser zugeben

    Einfach reingeben, egal ob es direkt aufs Pulver trifft.

  3. 3Schwenken oder schütteln

    Bis sich alles gelöst hat, beides ist okay.

  4. 4Aufziehen

    Mit der U-100-Insulinspritze.

Weniger Wasser höhere Konzentration weniger Einheiten auf der Spritze Beispiel: 10 mg + 2 ml = 5 mg/ml

Dosierung

Dosierung

Dosierung, Titrationsplan und Spritze

Die Dosierung wird geladen …

  • Einstieg und Steigerung als Treppe
  • Einheiten auf der U-100-Spritze je Stufe
  • Wie lange ein Vial reicht

Injektion

Subkutan ins Unterhautfettgewebe (Bauch oder Vorder- und Innenseite des Oberschenkels). Einstichstelle desinfizieren, Hautfalte nehmen, im 90-Grad-Winkel einstechen (bei wenig Unterhautfett 45 Grad), Stellen wechseln.

Weiße Gliederpuppe mit blau leuchtenden Punkten an Bauch, Oberschenkeln und Oberarmen vor hellem Hintergrund
Subkutan ins Unterhautfettgewebe, Einstichstelle jedes Mal wechseln. Symbolbild.

Was die Forschung zeigt

Die Zulassungs-Studie (Neer, NEJM 2001) zeigte bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose eine deutliche Senkung neuer Wirbelfrakturen und einen Anstieg der Knochendichte. Teriparatide ist damit ein gut belegtes, klinisch etabliertes Mittel mit solider Studienlage.

Studienergebnisse

Was die Studien gemessen haben

Zum Ausprobieren: Reiter wechseln, Punkte antippen, Arme aus- und einblenden. Die Arme heißen relativ zueinander, keine Dosisempfehlung.

Neue Brüche in der Zulassungsstudie1

Anteil der Frauen mit neuem Bruch, im Median 21 Monate beobachtet

Neue Wirbelbrüche (Röntgen)1
Placebo 14 %
Teriparatid, Standarddosis 5 %
Teriparatid, höchste Studiendosis 4 %
Andere Brüche durch Knochenschwäche1
Placebo 6 %
Teriparatid, Standarddosis 3 %
Teriparatid, höchste Studiendosis 3 %

Die höhere Dosis hob die Knochendichte stärker, senkte das Bruchrisiko aber nicht weiter und hatte häufiger Nebenwirkungen. Zugelassen ist deshalb die Standarddosis.

Knochendichte mehr als unter Placebo1

Unterschied zu Placebo in Prozentpunkten, Messung per DXA

Lendenwirbelsäule1
Teriparatid, Standarddosis 9 Pp.
Teriparatid, höchste Studiendosis 13 Pp.
Schenkelhals1
Teriparatid, Standarddosis 3 Pp.
Teriparatid, höchste Studiendosis 6 Pp.

Am Unterarm (Speiche) sank die Dichte unter der höheren Dosis um 2 Prozentpunkte mehr als unter Placebo.

Brüche nach 24 Monaten bei schwerer Osteoporose2

Anteil mit neuem Bruch, je 680 Frauen, doppelt verblindet

Neue Wirbelbrüche2
Risedronat (Vergleich) 12,0 %
Teriparatid 5,4 %
Klinische Brüche2
Risedronat (Vergleich) 9,8 %
Teriparatid 4,8 %
Andere Brüche durch Knochenschwäche2
Risedronat (Vergleich) 6,1 %
Teriparatid 4,0 %

Wirbel- und klinische Brüche unterschieden sich signifikant. Bei den übrigen Brüchen war der Unterschied nicht signifikant.

Osteoporose durch Cortison, 18 Monate3

428 Frauen und Männer, Teriparatid gegen Alendronat

Zuwachs Knochendichte Lendenwirbel3
Alendronat (Vergleich) 3,4 %
Teriparatid 7,2 %
Neue Wirbelbrüche3
Alendronat (Vergleich) 6,1 %
Teriparatid 0,6 %

Andere Brüche waren in beiden Gruppen ähnlich häufig. Unter Teriparatid hatten mehr Teilnehmende mindestens einmal ein erhöhtes Calcium im Blut.

Wirbel aus mattem Material mit sichtbarem schwammartigem Knocheninneren in einer Petrischale auf dem Tisch eines Mikroskops, darüber die Objektive
Zulassungsstudie mit 1.637 Frauen. Symbolbild.

Forschungsstand

Studienlage

Auswahl aus 182 Registereinträgen, darunter 32 in Phase 3 und 48 in Phase 4. Gezeigt sind die Zulassungsstudie, große Vergleichsstudien und Studien zu neuen Formen. Stand 26.10.2026. 7

  1. Präklinik Knochenaufbau und Langzeit-Sicherheit bei Ratten
  2. Phase 1 2 Studien, 2 abgeschlossen
  3. Phase 2 keine registrierte Studie
  4. Phase 3 5 Studien, 5 abgeschlossen
  5. Zulassung zur Osteoporose seit 2002
3.106 Teilnehmende in Phase 3 Zugelassen zur Osteoporose, laut ChEMBL erstmals 2002. Die Fachinformation rät, Teriparatid nicht länger als zwei Jahre im Leben zu nutzen, außer das Bruchrisiko bleibt hoch.8
Alle 6 Studien aus Phase 3 und 4 im ZeitverlaufZeitverlauf ausblenden 6 abgeschlossen 0 laufend 3 mit Ergebnissen
Phase 3
Phase 4

Balken: Start bis Hauptendpunkt (bei laufenden Studien geplant). Grün = abgeschlossen, blau = Fortschritt bis 26.10.2026. Phase 1: 2 Studien zu Verträglichkeit und Pharmakokinetik, nicht als Balken gezeigt.

Nebenwirkungen

  • Schwindel, Beinkrämpfe, Übelkeit, vor allem zu Beginn.
  • Vorübergehender Anstieg von Calcium im Blut.
  • Lokale Reaktionen an der Einstichstelle.

Verträglichkeit

Häufigkeit in den zwei Hauptstudien

Von 100 Teilnehmenden je Gruppe: wie viele das Ereignis in den zwei Hauptstudien bei Frauen und Männern hatten.

8 von 100 Placebo
10 von 100 Teriparatid
Ereignis PlaceboTeriparatid
Gelenkschmerzen6 8 %10 %
Übelkeit6 7 %9 %
Schwindel6 5 %8 %
Beinkrämpfe6 1 %3 %
Kurz erhöhtes Calcium (Frauen)6 2 %11 %

Calcium stieg 4 bis 6 Stunden nach der Gabe kurz an, nach 16 Stunden war es wieder wie vorher. Bei Gesunden kam es in den ersten Gaben bei 5 Prozent zu kurzem Schwindel beim Aufstehen.6

Lagerung

Empfindlich: durchgehend im Kühlschrank (2 bis 8 Grad) lagern, nicht einfrieren und vor Licht schützen. Angemischt im Kühlschrank (2 bis 8 Grad) mindestens 4 bis 6 Monate haltbar.

Haltbarkeit

Wie lange es hält

Ungelöst (Pulver) Kühlschrank, 2 bis 8 Grad, dunkel

Empfindlich: auch ungelöst durchgehend gekühlt lagern, nicht einfrieren.

Gelöst (angemischt) Kühlschrank, 2 bis 8 Grad, vor Licht geschützt

Mindestens 4 bis 6 Monate haltbar.

  • Dunkel lagern
  • Gelöst: 2 bis 8 Grad
  • Anmischdatum notieren
Neun Vials mit weißem Pulver und blauen Kappen im Türfach eines hellen Kühlschranks
Durchgehend im Kühlschrank (2 bis 8 Grad), gelöst mindestens 4 bis 6 Monate haltbar, nicht einfrieren, vor Licht schützen. Symbolbild.

Verwandt

Verwandte Wirkstoffe

Gleiche Rezeptoren: alles im TPD-Lexikon.

FAQ

Häufige Fragen zu Teriparatide

Kurze Antworten, jede mit den Quellen unten belegt.

Was ist Teriparatid?

Die ersten 34 Aminosäuren des körpereigenen Parathormons, gentechnisch hergestellt. Dieses Teilstück bindet laut Fachinformation mit derselben Stärke an den Rezeptor wie das ganze Hormon aus 84 Aminosäuren und hat dieselbe Wirkung auf Knochen und Niere.6

Warum baut es Knochen auf, wenn Parathormon Knochen abbaut?

Es kommt auf das Muster an. Einmal täglich gegeben, steigt der Spiegel kurz an und ist nach rund drei Stunden nicht mehr messbar. Das regt vor allem die knochenaufbauenden Zellen an. Dauerhaft erhöhtes Parathormon überwiegt dagegen beim Abbau.6

Was zeigte die Zulassungsstudie?

Bei 1.637 Frauen nach den Wechseljahren mit früheren Wirbelbrüchen traten neue Wirbelbrüche bei 14 Prozent unter Placebo und bei 5 bzw. 4 Prozent unter Teriparatid auf. Andere Brüche durch Knochenschwäche halbierten sich von 6 auf 3 Prozent.1

Wie schneidet es gegen andere Osteoporose-Mittel ab?

Bei schwerer Osteoporose traten neue Wirbelbrüche unter Teriparatid bei 5,4 Prozent auf, unter Risedronat bei 12,0 Prozent. Bei Osteoporose durch Cortison stieg die Knochendichte der Lendenwirbel stärker als unter Alendronat (7,2 gegen 3,4 Prozent).23

Warum ist die Anwendung zeitlich begrenzt?

Bei Ratten, die zwei Jahre lang täglich Teriparatid bekamen, traten Knochentumoren (Osteosarkome) auf, abhängig von Dosis und Dauer. Beim Menschen zeigten Beobachtungsstudien kein erhöhtes Risiko, Daten über zwei Jahre hinaus sind aber begrenzt. Deshalb die Grenze von meist zwei Jahren.56

Wirkt es auch bei Männern?

In einer Studie mit 437 Männern stieg die Knochendichte der Lendenwirbel in im Median 11 Monaten um 5,9 Prozent mit der Standarddosis und um 9,0 Prozent mit der höheren Dosis. Die Studie wurde wegen der Befunde bei Ratten vorzeitig beendet.45

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Am häufigsten Gelenkschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Beinkrämpfe, jeweils nur wenige Prozentpunkte häufiger als unter Placebo. Calcium steigt nach jeder Gabe für einige Stunden an. In den ersten Gaben kann beim Aufstehen kurz der Kreislauf absacken.6

Glossar

Begriffe kurz erklärt

Gepunktet unterstrichene Wörter im Text zeigen diese Erklärungen direkt an.

Bisphosphonat
Gruppe von Osteoporose-Mitteln wie Alendronat und Risedronat. Sie bremsen den Knochenabbau, bauen aber keinen Knochen auf.
Erhöhtes Calcium
Calcium über dem Normbereich im Blut. Unter Teriparatid meist kurz und nach einigen Stunden vorbei.
Knochendichte
Mineralgehalt des Knochens, gemessen per Röntgen-Verfahren (DXA). Ein Maß für die Bruchfestigkeit.
Lyophilisat
Gefriergetrocknetes Pulver. Ohne Wasser ist ein Peptid so deutlich länger haltbar.
Osteoblasten
Zellen, die neuen Knochen bilden. Ihre Gegenspieler, die Osteoklasten, bauen Knochen ab.
Osteoporose
Knochenschwund: Die Knochen werden dünner und brechen leichter, oft an Wirbeln und Hüfte.
Osteosarkom
Bösartiger Knochentumor. Bei Ratten trat er unter Langzeitgabe auf, beim Menschen wurde kein erhöhtes Risiko beobachtet.
Parathormon (PTH)
Hormon der Nebenschilddrüsen aus 84 Aminosäuren. Es regelt Calcium und Phosphat in Knochen, Niere und Darm.
PTH1-Rezeptor
Andockstelle für Parathormon an Knochen- und Nierenzellen.
Subkutan
In das Fettgewebe direkt unter der Haut.

Evidenz

Quellen

Alle 8 Quellen anzeigenQuellen ausblenden 5 Studien1 Studienregister2 Datenbank geprüft am 26.10.2026

Studien

  1. Zulassungsstudie: Brüche und Knochendichte bei Frauen nach den Wechseljahren

    Neer et al., New England Journal of Medicine, 2001

    Geprüft am 26.10.2026 über doi.org, Crossref, PubMed
  2. VERO: Teriparatid gegen Risedronat bei schwerer Osteoporose

    Kendler et al., The Lancet, 2018

    Geprüft am 26.10.2026 über doi.org, Crossref, PubMed
  3. Teriparatid gegen Alendronat bei Osteoporose durch Cortison

    Saag et al., New England Journal of Medicine, 2007

    Geprüft am 26.10.2026 über doi.org, Crossref, PubMed
  4. Knochendichte bei Männern mit Osteoporose

    Orwoll et al., Journal of Bone and Mineral Research, 2003

    Geprüft am 26.10.2026 über doi.org, Crossref, PubMed
  5. Knochenveränderungen bei Ratten nach zwei Jahren täglicher Gabe

    Vahle et al., Toxicologic Pathology, 2002

    Geprüft am 26.10.2026 über doi.org, Crossref, PubMed

Studienregister

  1. Studien zu Teriparatid im Register ClinicalTrials.gov

    ClinicalTrials.gov, U.S. National Library of Medicine

    Geprüft am 26.10.2026 über ClinicalTrials.gov API v2

Datenbank

  1. US-Fachinformation zu Teriparatid (Generikum)

    DailyMed, U.S. National Library of Medicine (Stand 08/2026)

    Geprüft am 26.10.2026 über DailyMed
  2. Teriparatid in ChEMBL (Mechanismus, Zulassung)

    ChEMBL, EMBL-EBI (CHEMBL525610)

    Geprüft am 26.10.2026 über ChEMBL

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