Was ist Essigsäure 0,6%?
Essigsäure 0,6% ist kein Wirkstoff, sondern ein mildes saures Lösungsmittel zum Auflösen (Rekonstituieren) bestimmter lyophilisierter Forschungs-Peptide. Manche Peptide sind im neutralen pH schlecht löslich oder instabil - eine leicht saure Umgebung hilft dann beim Lösen und Stabilisieren.
Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.
Wofür man es nutzt
Einige Peptide (zum Beispiel bestimmte IGF-1- oder Fragment-Varianten) lösen sich in bakteriostatischem Wasser nur schlecht. Hier wird Essigsäure 0,6% zum Anlösen verwendet, danach kann mit Wasser weiter verdünnt werden. Welches Lösungsmittel ein Peptid braucht, steht im jeweiligen Compound-Eintrag.
Wie es wirkt
Die leicht saure Umgebung (pH 3 bis 4) verbessert die Löslichkeit pH-empfindlicher Peptide und bremst zwei Zerfallswege - Hydrolyse und Oxidation. Der Effekt ist rein chemisch-stabilisierend, nicht biologisch aktiv.
Anwendung
Nur für Mitglieder
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Nebenwirkungen
Als reines Laborhilfsmittel hat Essigsäure 0,6% kein therapeutisches Nebenwirkungs-Profil. In den winzigen Mengen, in denen sie zur Rekonstitution genutzt wird, ist sie unkritisch. Direkter Hautkontakt kann leicht reizen.
Lagerung
Bei Raumtemperatur, vor Licht geschützt, in fest verschlossener Flasche lagern - kein Kühlschrank nötig. Außerhalb der Reichweite von Kindern.