Was ist PEG-MGF?
PEG-MGF ist MGF mit angehängten PEG-Ketten (PEGylierung). Diese schützen das Molekül vor schnellem Abbau, dadurch hält PEG-MGF deutlich länger als das sehr kurzlebige normale MGF. Die Idee: eine systemische statt nur lokale Wirkung, mit weniger häufigen Injektionen.
Wie beim normalen MGF gilt: Die Datenlage beim Menschen ist dünn, das meiste stammt aus dem Mechanismus-Verständnis.
Wie es wirkt
PEG-MGF wirkt wie MGF über die Aktivierung von Satellitenzellen im Muskel, nur länger, weil die PEGylierung den Abbau bremst. Dadurch ist eine seltenere Gabe möglich (zum Beispiel zweimal pro Woche) statt der zeitkritischen Post-Workout-Gabe beim normalen MGF.
Was du brauchst
- Das PEG-MGF-Vial (lyophilisiertes Pulver).
- Bakteriostatisches Wasser, U-100-Insulinspritzen, Alkoholtupfer.
Rekonstitution
Nutze den Rechner oben. Ein 2mg-Vial mit 1ml Wasser ergibt 2000mcg pro ml, 200mcg sind dann 10 Einheiten auf der U-100-Spritze. Das Wasser einfach ins Vial geben und auflösen lassen.
Dosierung
Nur für Mitglieder
Dosierempfehlungen sind nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar. Einloggen ist kostenlos.
Injektion
Subkutan ins Unterhautfettgewebe. Einstichstelle desinfizieren, Hautfalte nehmen, Stellen wechseln.
Was die Forschung zeigt
Die Grundlage ist dieselbe wie bei MGF (Hill & Goldspink, 2003): MGF aktiviert nach Gewebeschaden Satellitenzellen. Die PEGylierung ist eine pharmakologische Modifikation, um die Wirkdauer zu verlängern. Eigenständige Humanstudien zu PEG-MGF gibt es nicht, es ist experimentell.
Nebenwirkungen
- Belastbare Humandaten fehlen.
- Lokale Reaktionen an der Einstichstelle.
- Wie bei IGF-verwandten Stoffen ist ein wachstumsförderndes Signal theoretisch bei vorbestehenden Wucherungen kritisch.
Praxis
- Erwartungen niedrig halten, die Wirkung beim Menschen ist nicht belegt.
- Vorteil gegenüber MGF ist nur die längere Wirkdauer (seltenere Gabe).
- In offiziellen Wettkämpfen verboten.
Lagerung
Vor dem Auflösen ist das Pulver robust, normale Raumtemperatur (rund 20 bis 25 Grad) reicht, am besten dunkel lagern. Nach dem Auflösen in den Kühlschrank (2 bis 8 Grad), nicht einfrieren. Dort hält die Lösung mindestens 8 bis 10 Wochen nahezu ohne Wirkstoffverlust, in der Praxis deutlich länger. Schwenken oder schütteln zum Mischen ist beides okay.