17a-Methyl-1-Testosterone, Produktfoto
Anabolika Oral

17a-Methyl-1-Testosterone

M1T - eines der potentesten oralen Anabolika überhaupt. Extreme Wirkung pro Milligramm, extreme Hepatotoxizität als Kehrseite.

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Auf einen Blick

17a-Methyl-1-Testosterone in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Orales Anabolikum

17a-alkyliert, hochpotent

Halbwertszeit
kurz
Anwendung
Oral

1-2x pro Tag

Größen
10 mg

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Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

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Wissen

Alles zu 17a-Methyl-1-Testosterone

Beschreibung

17α-Methyl-1-Testosterone (M1T, Methyl-1-Test) ist ein synthetisches Testosteron-Derivat mit 17α-Methyl-Gruppe und einer zusätzlichen 1-Dehydro-Modifikation. Die Substanz tauchte in den 2000er Jahren als Prohormon-Supplement im US-Markt auf und wurde schnell wegen extremer Hepatotoxizität verboten.

Laut Studien bindet M1T mit sehr hoher Affinität an den Androgen-Rezeptor - in Tierstudien wurde ein anaboler Wirkfaktor von 12-19x Testosteron berichtet, mit androgenem Wirkfaktor 2-9x. Die Substanz aromatisiert nicht zu Estradiol, ist also “trocken” im Wirkungs-Profil.

Die zentrale Eigenschaft die M1T berühmt-berüchtigt machte: extreme Potenz bei winzigen Dosen. 5-10mg/Tag entsprechen in der Wirkung 50-100mg/Tag Dianabol. Berichte aus der Recreational-Community sprechen von 4-6kg Magermasse-Zuwachs in 3-4 Wochen.

Die Hepatotoxizität ist entsprechend extrem. M1T gehört zusammen mit Methasterone und Halotestin zu den toxischsten oralen Anabolika überhaupt. Case-Reports zu schweren Leber-Schäden sind in der medizinischen Literatur dokumentiert.

Pharmakokinetisch oral verfügbar mit Halbwertszeit von etwa 8-10 Stunden. Bioverfügbarkeit hoch wegen 17α-Methyl-Gruppe.

Bekannte Effekte in Studien und Case-Reports: massive ALT/AST-Erhöhungen oft schon in der zweiten Woche, Cholestase, Lethargie und allgemeines Krankheitsgefühl (“M1T-Lethargie” als Phänomen in der Praxis), Appetit-Verlust, Bluthochdruck. Cycle-Dauer wird strikt auf 2-3 Wochen limitiert.

M1T steht auf der WADA-Verbotsliste.

Du erhältst Methyl-1-Testosterone als orale Tabletten in einer Dose mit 10mg pro Tablette.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Methyl-1-Testosterone zählt zu den toxischsten oralen Anabolika überhaupt und steht damit am oberen Ende der Risiko-Skala. Die in der Literatur beschriebenen Effekte sind schwerwiegend und treten oft schon früh im Protokoll auf.

In Studien und der Anwendungs-Literatur dokumentiert:

  • Schwere Leberbelastung: als 17α-Methyl-Steroid ist M1T extrem hepatotoxisch. Massive ALT/AST-Erhöhungen oft schon in der zweiten Woche und Cholestase sind in Case-Reports dokumentiert.
  • Lethargie und Krankheitsgefühl: in der Anwendungs-Literatur dokumentiert sind ausgeprägte Lethargie, allgemeines Krankheitsgefühl und Appetit-Verlust.
  • Herz-Kreislauf: in Studien beschrieben ist Bluthochdruck.
  • Unterdrückung der eigenen Produktion: in der Literatur dokumentiert ist eine ausgeprägte HPG-Suppression mit verzögerter Recovery.

Baseline-Bluttests vor, während und nach einem Forschungsprotokoll sind dringend angeraten. Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

Dosierung

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FAQ

Häufige Fragen

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Gibt es Studien am Menschen?

Nein, keine registrierte. ClinicalTrials.gov führt keine Studie mit M1T (Stand 26. Oktober 2026). Am Menschen gibt es einen Fallbericht und Arbeiten von Dopinglaboren, die untersucht haben, welche Abbauprodukte nach der Einnahme im Urin auftauchen. Alles hier ist Forschungsstand und keine Empfehlung.

Wie wirkt M1T?

Es aktiviert den Androgen-Rezeptor. Im Hefe-Zelltest war M1T ein starkes Androgen. An Ratten ließ es nach Spritzen unter die Haut Prostata und Levator-ani-Muskel je nach Menge wachsen. Geschluckt änderte es die Gewichte nicht, steigerte aber die Zellteilung in der Prostata und veränderte IGF-1 und Androgen-Rezeptor im Wadenmuskel. Die Autoren fanden keine selektive Wirkung wie bei einem SARM.

Was hat M1T mit 1-Testosteron zu tun?

M1T ist eine Abwandlung von 1-Testosteron, die auch geschluckt wirkt: Am Kohlenstoff 17 sitzt zusätzlich eine Methylgruppe. 1-Testosteron selbst band in Zellversuchen sehr selektiv an den Androgen-Rezeptor. An Ratten wirkte es in gleicher molarer Menge so stark wie Testosteronpropionat auf Prostata, Samenbläschen und Levator-ani-Muskel, anders als darunter stieg das Lebergewicht.

Was ist über Leber und Nieren bekannt?

An Ratten zeigte ein Leberenzym (Tyrosin-Aminotransferase) eine starke Wirkung in der Leber, nach dem Schlucken deutlich stärker. Im Fallbericht nahm ein 29-jähriger Mann M1T neben dem Arzneistoff Ciclosporin: Kreatinin stieg von 93 auf 266 µmol/l, ALT von 31 auf 304 U/l, Bilirubin von 12 auf 37 µmol/l. Binnen einer Woche nach dem Absetzen beider Mittel waren die Werte normal.

Welche Nebenwirkungen nennen Übersichtsarbeiten zu Anabolika?

Für M1T selbst gibt es keine Häufigkeiten. Übersichten zu Anabolika allgemein nennen eine gebremste eigene Testosteronbildung, die Monate anhalten kann, steigenden Blutdruck und sinkendes HDL-Cholesterin. Bei Frauen besteht ein hohes Risiko der Vermännlichung.

Wie wird M1T im Sport nachgewiesen?

Über den Urin. Eine Methode von 2010 erkennt M1T ab 2 ng/ml. Dopinglabore fanden neben M1T vor allem zwei Abbauprodukte mit 17α-Methylgruppe sowie weitere, deren Ausscheidung sie über die Zeit verfolgten. 2025 kamen mit einer neuen Messtechnik 23 Kandidaten für bisher unbekannte Abbauprodukte dazu.

Wie ist M1T rechtlich eingestuft?

Nie als Arzneimittel zugelassen. In den USA nennt das Anabolika-Gesetz von 2004 M1T als einen von 59 Stoffen, seit dem 20. Januar 2005 ist es dort ein kontrolliertes Anabolikum in Schedule III. Im Sport steht es auf der Verbotsliste.

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