Beschreibung
Fluoxymesterone (Halotestin, Halo, Stenox) ist ein fluoriertes Methyltestosteron-Derivat mit 17α-Methyl-Gruppe und 11β-Hydroxyl-Gruppe. Die Fluor-Modifikation am C9 macht die Substanz extrem potent und resistent gegen metabolischen Abbau.
Laut Studien bindet Halotestin hochaffin an den Androgen-Rezeptor mit Werten die deutlich über Testosteron liegen. Die Substanz aromatisiert nicht zu Estradiol, was Wasser-Retention ausschließt. Das Pharmakologie-Profil ist scharf androgen mit niedriger anaboler Komponente - Halotestin wirkt primär auf Kraft, Aggression und subjektive Härte ohne signifikanten Masse-Gewinn.
In der Recreational-Praxis hat Halotestin zwei klare Use-Cases: Pre-Contest-Bodybuilding-Forschung in den letzten 2-4 Wochen vor dem Wettkampf (für trockene Härte und gesteigertes Aggressions-Profil) und Powerlifting-Meet-Days (Kraft-Spike ohne Gewichtszunahme).
Pharmakokinetisch oral verfügbar mit Halbwertszeit von etwa 9 Stunden. Bioverfügbarkeit gut dank der 17α-Methyl-Gruppe.
Bekannte Effekte in Studien: extrem hohe Hepatotoxizität - Halotestin gehört zu den hepatotoxischsten Anabolika überhaupt. ALT/AST-Anstiege sind unter Halo-Cycles regelmäßig dokumentiert, Cholestase-Berichte sind häufiger als bei anderen Oralen. Cycle-Dauer wird in der Praxis auf 2-4 Wochen begrenzt.
Weitere Effekte: ausgeprägte Aggressions-Steigerung in der Recreational-Berichterstattung, Bluthochdruck, ungünstiges Lipid-Profil mit massivem HDL-Drop.
Halotestin steht auf der WADA-Verbotsliste.
Du erhältst Fluoxymesterone als orale Tabletten in einer Dose mit 10mg pro Tablette.
Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.
Risiken & Sicherheit
Fluoxymesterone gehört zu den aggressivsten und hepatotoxischsten oralen Anabolika überhaupt und steht damit klar im oberen Bereich der Risiko-Skala. Die in der Literatur beschriebenen Effekte sind ausgeprägt und betreffen vor allem die Leber.
In Studien und der Anwendungs-Literatur dokumentiert:
- Extrem hohe Leberbelastung: Halotestin gehört zu den hepatotoxischsten 17α-Methyl-Steroiden. ALT/AST-Anstiege sind regelmäßig dokumentiert, Cholestase-Berichte häufiger als bei anderen Oralen.
- Lipid-Profil: in Studien beschrieben ist ein ungünstiges Lipid-Profil mit massivem HDL-Abfall.
- Aggression und Blutdruck: in der Anwendungs-Literatur dokumentiert sind ausgeprägte Aggressions-Steigerung und Bluthochdruck.
- Unterdrückung der eigenen Produktion: als stark androgener Compound ist eine Suppression der HPG-Achse in der Literatur belegt.
Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.
Studien
- Fluoxymesterone in the treatment of advanced breast cancer - Cancer 1957, Kennedy et al: Klassische Onkologie-Studie zur Anwendung bei metastasiertem Mammakarzinom.
- Tamoxifen and fluoxymesterone versus tamoxifen and danazol in metastatic breast cancer - A randomized study - Breast Cancer Research and Treatment 1988, Swain et al: Randomisierter Vergleich von Hormon-Kombinationstherapien bei metastasiertem Mammakarzinom.
- Antitumor Efficacy of Fluoxymesterone - Archives of Internal Medicine 1961, Lowe et al: Frühe klinische Studie zur antitumoralen Wirksamkeit.
- The Anabolic Androgenic Steroid Fluoxymesterone Inhibits 11-Hydroxysteroid Dehydrogenase 2-Dependent Glucocorticoid Inactivation - Toxicological Sciences 2012, Furstenberger et al: Mechanismus-Studie zur Glucocorticoid-Inaktivierungs-Hemmung.
- Ataxia Caused by Fluoxymesterone Therapy in Breast Cancer - Archives of Internal Medicine 1981, Agrawal et al: Fallbericht zu neurologischer Nebenwirkung unter Fluoxymesterone.




