KPV, Produktfoto

Laborbericht

PDF
99%
Reinheit
Probe
KPV 5mg
Labor
Analiza Białek
Datum
Oktober 2026
Ergebnis
99% Reinheit (6,34 mg gemessen)
Endotoxine
4,98 EU/Vial
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Immunsystem

KPV

C-terminales Alpha-MSH-Tripeptid. Anti-inflammatorische Forschung über NF-kB-Pfad.

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Auf einen Blick

KPV in Zahlen

Die wichtigsten Werte aus unserem Lexikon.

Ganzer Lexikon-Eintrag
Klasse
Entzündungshemmendes Tripeptid

aus Alpha-MSH

Halbwertszeit
kurz
Anwendung
Subkutan oder oral

in mcg

Größen
5 bis 60 mg

5 Größen im Shop

Nur für Forschungs- und Bildungszwecke. Werte aus dem TPD-Lexikon, Quellen dort verlinkt.

Wissen

Alles zu KPV

Beschreibung

KPV ist ein synthetisches Tripeptid, bestehend aus den Aminosäuren Lysin-Prolin-Valin. Es entspricht dem C-terminalen Tripeptid des natürlichen Alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormons (Alpha-MSH) und gehört zu den am besten charakterisierten anti-inflammatorischen Peptiden in der wissenschaftliche Literatur. Die kurze Sequenz und die konservierte Aktivität machen KPV zu einem mechanistisch eleganten Werkzeug.

Der Mechanismus liegt primär in der Inhibition pro-inflammatorischer Signal-Pfade. In präklinischen Studien wurde KPV mit der Suppression der NF-kB-Aktivierung assoziiert, einem zentralen Transkriptionsfaktor in inflammatorischen Kaskaden. Über diese Inhibition werden in Studienmodellen Zytokine wie TNF-Alpha, IL-1, IL-6 und andere pro-inflammatorische Mediatoren reduziert. Die Mechanismus-Coverage ist gut dokumentiert.

Eine Besonderheit von KPV: trotz der strukturellen Verwandtschaft zu Alpha-MSH zeigt das Tripeptid keine signifikante Bindung an die klassischen Melanocortin-Rezeptoren. Stattdessen scheint die anti-inflammatorische Aktivität intrazellulär vermittelt zu werden, vermutlich durch direkte Modulation der NF-kB-Kaskade. Dieser Mechanismus unterscheidet KPV von rezeptor-vermittelten Anti-Inflammations-Compounds.

Im Setup ist KPV besonders in Modellen chronischer Darm-Inflammation, Haut-Inflammation und atopischer Dermatitis etabliert. Die Datenlage in der Inflammations-wissenschaftliche Literatur ist substantiell.

Du erhältst KPV in 5mg-, 10mg-, 20mg-, 30mg- und 60mg-Vials im 10er-Pack.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

KPV gilt laut Studien als gut verträglich und gehört zu den am besten charakterisierten anti-inflammatorischen Peptiden in der Literatur.

In Forschung und Anwender-Berichten beobachtet:

  • Injektions-Stelle: leichte Rötung oder Druckgefühl an der Einstich-Stelle sind die häufigste lokale Beobachtung, typisch für subkutan applizierte Peptide.
  • Mildes Profil: als kurzes Tripeptid ohne signifikante Bindung an klassische Melanocortin-Rezeptoren wird KPV in präklinischen Studien als nebenwirkungsarm beschrieben.
  • Immun-Modulation: KPV supprimiert die NF-kB-Aktivierung und reduziert pro-inflammatorische Zytokine, ein aktiver Eingriff in inflammatorische Pfade.
  • Langzeitdaten fehlen: die Datenlage in der Inflammations-Forschung ist substantiell, stammt aber überwiegend aus präklinischen Modellen. Belastbare Langzeit-Humandaten existieren nicht.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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FAQ

Häufige Fragen

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Ist KPV zugelassen oder am Menschen untersucht?

Nein. Es gibt keine Zulassung und am 25. Oktober 2026 steht im Register ClinicalTrials.gov keine einzige Studie mit KPV. Alle Daten stammen aus Zellversuchen und Tiermodellen.

Was unterscheidet KPV von Alpha-MSH und den Melanotanen?

KPV sind die letzten drei Bausteine von Alpha-MSH. Alpha-MSH und die Melanotane wirken über Melanocortin-Rezeptoren und bräunen die Haut. KPV fehlt die Wirkung auf die Pigmente. Seine Entzündungshemmung lief in Studien auch ohne funktionierenden MC1R und ohne den typischen cAMP-Anstieg der Melanocortin-Rezeptoren.

Wie wirkt KPV in der Zelle?

Der Transporter PepT1 schleust KPV in Darm- und Immunzellen. Dort hemmt es schon in nanomolaren Konzentrationen die Signalwege NF-κB und MAP-Kinase, die Zellen schütten weniger Entzündungs-Botenstoffe aus. PepT1 ist im gesunden Dickdarm kaum vorhanden, bei chronischer Darmentzündung aber vermehrt.

Was zeigen die Darm-Modelle?

In zwei Kolitis-Modellen an Mäusen senkte KPV im Trinkwasser den Entzündungsmarker MPO (um rund 50 und 30 Prozent des Anstiegs) und den Gewichtsverlust. Eine zweite Gruppe sah eine schnellere Erholung. In Mäusen ohne funktionierenden MC1R überlebten alle Tiere der KPV-Gruppe die Kolitis. In einem Modell für Darmkrebs nach Entzündung bildeten sich weniger Tumoren, aber nur, wenn PepT1 vorhanden war.

Warum forschen Gruppen an Nanopartikeln mit KPV?

Um KPV gezielt in den entzündeten Dickdarm zu bringen. In Nanopartikeln reichte eine 12.000-fach niedrigere Konzentration für eine ähnliche Wirkung wie in freier Lösung. Neuere Träger brachten 3,8-mal mehr KPV in den Dickdarm und wirkten bei Mäusen schon mit einer 20-fach kleineren Menge stärker.

Was ist zu Haut und Augen bekannt?

Schon 1989 hemmte KPV bei Mäusen eine Schwellung am Ohr nach Kontakt mit einem Reizstoff, abhängig von der Menge. Menschliche Hautzellen reagierten in der Zellkultur mit einem Calcium-Signal. Bei Kaninchen schlossen sich Wunden der Hornhaut mit KPV-Tropfen in allen 8 Augen innerhalb von 60 Stunden. Im Labor bremste KPV außerdem das Wachstum von Staphylokokken und Hefepilzen (Candida).

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Belastbare Daten gibt es nicht, weil KPV nie in einer registrierten Studie am Menschen geprüft wurde. In Zellversuchen sahen einzelne Arbeiten keine Schädigung der Zellen. Das lässt sich nicht auf den Menschen übertragen.

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