Beschreibung
Methylstenbolone (M-Sten, Ultradrol) ist ein synthetisches Dihydrotestosteron-Derivat mit 17α-Methyl-Gruppe und 2,2-Dimethyl-Modifikation. Die Substanz tauchte 2011-2012 als Prohormon-Supplement auf, wurde in den USA über die Designer Anabolic Steroid Control Act 2014 verboten.
Laut Studien bindet Methylstenbolone an den Androgen-Rezeptor und ist resistent gegen Aromatisierung. Die Wirkpharmakologie ähnelt Methasterone (Superdrol) - hohe anabole Potenz, niedrige Wasser-Retention, ausgeprägte Hepatotoxizität. Tier-Studien zeigen anabole Wirkfaktoren im Bereich 6-12x Testosteron.
Pharmakokinetisch oral verfügbar mit Halbwertszeit von etwa 8 Stunden. Bioverfügbarkeit gut wegen 17α-Methyl-Gruppe.
Bekannte Effekte in Studien und Case-Reports: ALT/AST-Erhöhungen schon nach 2-3 Wochen, Cholestase-Berichte, ungünstiges Lipid-Profil, HPG-Suppression, milde Müdigkeit. Hepatotoxizität gehört zu den höheren der Klasse.
In der Recreational-Praxis ist Methylstenbolone in der Designer-Steroid-Welle der 2010er Jahre populär gewesen, heute wegen besser charakterisierter Alternativen weniger verbreitet. Cycle-Dauer in der Praxis 3-4 Wochen.
Methylstenbolone steht auf der WADA-Verbotsliste.
Du erhältst Methylstenbolone als orale Tabletten in einer Dose mit 10mg pro Tablette.
Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.
Risiken & Sicherheit
Methylstenbolone gehört zu den hepatotoxischeren Vertretern der oralen Anabolika und steht damit am oberen Ende der Risiko-Skala. Die in der Literatur beschriebenen Effekte ähneln dem Profil von Methasterone und sind ausgeprägt.
In Studien und der Anwendungs-Literatur dokumentiert:
- Schwere Leberbelastung: als 17α-Methyl-Steroid ist Methylstenbolone deutlich hepatotoxisch. ALT/AST-Erhöhungen schon nach 2-3 Wochen und Cholestase-Berichte sind in Case-Series dokumentiert.
- Lipid-Profil: in Studien beschrieben ist ein ungünstiges Lipid-Profil.
- Unterdrückung der eigenen Produktion: in der Literatur dokumentiert ist eine HPG-Suppression.
- Müdigkeit: in der Anwendungs-Literatur beschrieben ist milde Müdigkeit unter Anwendung.
Baseline-Bluttests vor, während und nach einem Forschungsprotokoll sind dringend angeraten. Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.
Studien
- Cholestatic Jaundice With the Use of Methylstenbolone and Dymethazine, Designer Steroids Found in Super DMZ Rx 2.0 “Nutritional Supplement”: A Case Report - Journal of Investigative Medicine High Impact Case Reports 2014, Agbenyefia et al: Case-Report eines 26-jährigen zuvor gesunden Patienten mit cholestatischem Ikterus nach 30 Tagen Methylstenbolone-Dymethazine-Stack.
- Detection of designer steroid methylstenbolone in “nutritional supplement” using gas chromatography and tandem mass spectrometry: Elucidation of its urinary metabolites - Steroids 2013: humane Exkretions-Studie an vier Probanden zur Identifikation der urinären Methylstenbolone-Metaboliten nach oraler Einzeldosis.
- Studies on the in vivo metabolism of methylstenbolone and detection of novel long term metabolites for doping control analysis - Drug Testing and Analysis 2019, Piper et al: in-vivo Metabolisierungs-Studie mit Detektion von bis zu 40 deuterierten Methylstenbolone-Metaboliten über bis zu 29 Tage post-Administration.
- Designer steroids - over-the-counter supplements and their androgenic component: review of an increasing problem - Andrology 2015, Rahnema et al: Review-Artikel zu Designer-Steroiden inklusive Methylstenbolone mit Fokus auf Hepatotoxizität, Cholestase und endokrine Nebenwirkungen.




