Was ist Enclomiphene?
Clomifen besteht aus zwei Isomeren: Zuclomifen (langwirksam, estrogen) und Enclomiphene (kurzwirksam, anti-estrogen). Enclomiphene ist das isolierte, "saubere" trans-Isomer von Clomifen - es übernimmt die HPTA-stimulierende Wirkung, lässt aber den estrogenen, stimmungsdrückenden Anteil (das Zuclomifen) weg.
Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.
Wie es wirkt
Wie Clomifen blockiert Enclomiphene die Estrogen-Rezeptoren im Hypothalamus und treibt dadurch LH und FSH hoch - das kurbelt die körpereigene Testosteron-Produktion an. Der Unterschied: ohne das langwirksame Zuclomifen treten estrogene Nebenwirkungen (Stimmung, Sehstörungen) seltener auf, und die Substanz klingt schneller ab.
Enclomiphene vs Clomid
- Enclomiphene: reineres Wirkprofil, weniger Stimmungs- und Seh-Nebenwirkungen, kürzere Halbwertszeit - dadurch auch als laufende TRT-Alternative beliebt, weil die Fertilität erhalten bleibt.
- Clomid: günstiger und breiter verfügbar, aber mit dem estrogenen Zuclomifen-Anteil.
Dosierung
Nur für Mitglieder
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Was die Forschung zeigt
Wiehle et al. zeigten in mehreren Studien (BJU International 2013, Fertility and Sterility 2014), dass Enclomiphene bei sekundärem Hypogonadismus das Testosteron zuverlässig anhebt und dabei - anders als topisches Testosteron - die Spermien-Produktion erhält. Das macht es zur interessanten Option, wenn Fertilität ein Thema ist.
Nebenwirkungen
- Insgesamt milder als Clomid wegen des fehlenden Zuclomifen.
- Selten Kopfschmerzen, Übelkeit.
- Sehstörungen deutlich seltener als bei Clomifen.
Lagerung
Trocken und vor Licht geschützt lagern. Außerhalb der Reichweite von Kindern.