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Lexikon

S-23 (SARM)

Ein sehr potenter SARM, der als Kandidat für die hormonelle Verhütung beim Mann entwickelt wurde: Daten gibt es fast nur von Ratten, die Unterdrückung der eigenen Testosteron-Achse ist dort der Hauptbefund.

4 Min. Lesezeit 6 Quellen

Weiße Tablettendose mit schwarzem TPD-Etikett für S-23 auf einem weißen Podest, daneben ein Molekülmodell aus blauen, weißen und grünlichen Glaskugeln in einem hellen Labor
Präklinisch · nicht zugelassen

Kurzfassung

Auf einen Blick

Quellen geprüft am 26.10.2026

Bindung am Androgen-Rezeptor (Ki)
1,7 nM

sehr feste Bindung, im Zellversuch ein voller Agonist1

Ohne Spermien im Hoden
4 von 6 Ratten

S-23 zusammen mit Östradiol, in den Paarungsversuchen keine Trächtigkeit1

Trächtigkeit nach der Erholung
100 %

100 Tage nach dem Absetzen war die Fruchtbarkeit der Ratten voll zurück1

Im Urin nachweisbar
28 Tage

nach einer einzigen Tablette bei einem Freiwilligen2

  • S-23 ist ein nicht-steroidaler SARM aus derselben Familie wie Ostarine. Er bindet sehr fest an den Androgen-Rezeptor und wirkt dort im Zellversuch als voller Agonist.16
  • Entwickelt wurde er als Verhütung für Männer: bei Ratten bremste S-23 LH und FSH so stark, dass zusammen mit Östradiol bei vier von sechs Tieren keine Spermien mehr gebildet wurden.1
  • Nach dem Absetzen kehrte die Fruchtbarkeit der Ratten voll zurück. Nebenbei stiegen Knochendichte und Magermasse, die Fettmasse sank.1
  • Am Menschen gibt es keine Studie zu Wirkung oder Sicherheit, nur Dopinglabor-Daten: nach einer einzigen Tablette war S-23 bis zu 28 Tage im Urin nachweisbar.2
  • S-23 ist nicht zugelassen und nie klinisch geprüft. Alles hier ist Forschungsstand und keine Empfehlung.52
Steckbrief

Stand Oktober 2026

Klasse
SARM

nicht-steroidal, voller Agonist am Androgen-Rezeptor

Form
Tablette

10 oder 20 mg

Halbwertszeit
Beim Menschen nicht bestimmt
Anwendung
Oral

täglich

WADA
Verboten

Kategorie S1.2

Status
Nie klinisch geprüft

keine Zulassung

Größen
10 bis 20 mg

2 Größen im Shop

Inhalt 13 Abschnitte
  1. Auf einen Blick
  2. Was ist S-23?
  3. Wie es wirkt
  4. Anwendung und Dosierung
  5. Was die Forschung zeigt
  6. Studienlage
  7. Nebenwirkungen
  8. Nachweis und Wettkampf
  9. Lagerung
  10. Verwandte Wirkstoffe
  11. Häufige Fragen
  12. Begriffe
  13. Quellen

Was ist S-23?

S-23 ist ein nicht-steroidaler selektiver Androgen-Rezeptor-Modulator (SARM) aus derselben chemischen Familie wie Ostarine. Entwickelt wurde er an der Ohio State University mit einem ungewöhnlichen Ziel: als orale Komponente einer hormonellen Verhütung für Männer. Die Idee dahinter war, über den Androgen-Rezeptor die Hormonachse so stark zu bremsen, dass die Spermienbildung aussetzt, während Muskel und Knochen versorgt bleiben.

Über eine präklinische Phase ist S-23 nie hinausgekommen. Es gibt keine klinischen Studien am Menschen zu Wirkung oder Sicherheit. Die menschlichen Daten, die existieren, stammen aus Dopingkontroll-Laboren, die einzelne Gaben oder Mikrodosen untersucht haben, um den Nachweis im Urin zu verbessern. Im Sortiment liegt S-23 als Tablette mit 10 oder 20 mg vor.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Vergleich

Am Androgen-Rezeptor im Lexikon

SARMs und Testosteron nutzen denselben Rezeptor, so wie im TPD-Lexikon beschrieben. Ein Klick öffnet den Eintrag.

Vereinfacht: S-23 wurde gezielt als starke Bremse der Hormonachse entwickelt, die anderen SARMs nicht. 61

Wie es wirkt

S-23 bindet sehr fest an den Androgen-Rezeptor und wirkt dort in Zellversuchen als voller Agonist, also nicht nur als teilweiser Aktivator wie manche andere SARMs. In kastrierten Ratten lag die halbmaximal wirksame Dosis am Muskel deutlich niedriger als an der Prostata. Das ist die Gewebe-Bevorzugung, die SARMs ausmacht (Jones, Endocrinology 2008).

Die zweite Seite derselben Wirkung ist die Rückkopplung auf das Gehirn. Der Körper registriert ein starkes Androgen-Signal und fährt LH und FSH herunter, die beiden Hormone, die den Hoden zur Testosteron- und Spermienbildung antreiben. Bei S-23 ist diese Bremse kein Nebeneffekt, sondern war der eigentliche Entwicklungszweck.

S-23 wird weder zu Östrogen umgebaut noch zu DHT reduziert. Das eigene Testosteron sinkt trotzdem, weil die Achse gebremst wird. In der Rattenstudie musste den Tieren zusätzlich Östradiol gegeben werden, damit ihr Sexualverhalten erhalten blieb.

Wirkorte

Wo S-23 im Tierversuch wirkte

Punkt oder Karte antippen. Farbe = Androgen-Rezeptor, grau = beobachtet. Alles aus Versuchen an Ratten.

  1. Muskulatur

    Wirkte am Muskel schon in deutlich kleinerer Menge als an der Prostata1

    AR
  2. Hoden

    LH und FSH gebremst, Spermienbildung ausgesetzt, nach dem Absetzen zurück1

    In Studien beobachtet
  3. Knochen

    Knochendichte stieg mit der Dosis1

    In Studien beobachtet
  4. Fettgewebe

    Fettmasse sank, Magermasse stieg1

    In Studien beobachtet

Ziele in der Datenbank ChEMBL6

Wirkstoff CHEMBL512283: ein erfasster Mechanismus, Voller Agonist, Ki 1,7 nM.

Androgen-Rezeptor
Gen
AR
UniProt
P10275
ChEMBL
CHEMBL1871
Wirkung
Voller Agonist, Ki 1,7 nM
Gläserne Muskelfasern, an denen blaue Moleküle andocken und hell aufleuchten, darüber eine kleine Glaskugel mit einem schwach leuchtenden Lichtbogen
S-23 bindet fest an den Androgen-Rezeptor im Muskel, dazu kommt die Rückkopplung auf das Gehirn. Symbolbild.

Anwendung und Dosierung

Dosierung

Dosierung, Titrationsplan und Spritze

Die Dosierung wird geladen …

  • Einstieg und Steigerung als Treppe
  • Einheiten auf der U-100-Spritze je Stufe
  • Wie lange ein Vial reicht
Weiße Tablettendose mit schwarzem TPD-Etikett für S-23, daneben einige weiße Tabletten auf einem hellen Tisch
Oral mit etwas Wasser, am Menschen nie auf Wirkung geprüft. Symbolbild.

Was die Forschung zeigt

Jones und Kollegen (Endocrinology 2008) haben S-23 an männlichen Ratten als Verhütungsmittel geprüft. Allein gegeben senkte es über 14 Tage ab 0,1 mg pro Tag LH um mehr als die Hälfte. Zusammen mit Östradiol hatten in der 0,1-mg-Gruppe vier von sechs Tieren keine Spermien mehr im Hoden, in den Paarungsversuchen gab es keine Trächtigkeit. Nach dem Absetzen kam die Fruchtbarkeit vollständig zurück, 100 Tage später lag die Trächtigkeitsrate bei 100 Prozent. Nebenbei stiegen Knochendichte und Magermasse, die Fettmasse sank.

Ameline und Kollegen (J Pharm Biomed Anal 2022) gaben einem Freiwilligen einmalig rund 8 mg und fanden S-23 bis zu 28 Tage im Urin. Die Autoren halten fest, dass es keine veröffentlichten Daten zu Langzeitwirkungen gibt. Alhalabi und Kollegen (Biomed Chromatogr 2025) zeigten, dass schon 1 bis 50 Mikrogramm über Tage bis Wochen nachweisbar bleiben. Im Jahr 2022 war S-23 in fünf positiven Dopingproben aufgefallen.

Vignali und Kollegen (J Xenobiot 2023) fassen die Sicherheitsdaten zu SARMs bei Gesunden zusammen: Leberschäden in Fallberichten, Anstiege des Leberwerts ALT in klinischen Studien. Zu S-23 selbst gibt es solche Studien nicht.

Studienergebnisse

Was die Studien gemessen haben

Zum Ausprobieren: Reiter wechseln, Punkte antippen, Arme aus- und einblenden. Die Arme heißen relativ zueinander, keine Dosisempfehlung.

Fruchtbarkeit männlicher Ratten1

Bis zu 10 Wochen S-23 zusammen mit Östradiol, kleine Gruppe mit 6 Tieren

Keine Spermien im Hoden1 4 von 6 Tieren
S-23 plus Östradiol (Ratten) 67 %
Trächtigkeit in Paarungsversuchen1 0 von 6
S-23 plus Östradiol (Ratten) 0 %
Trächtigkeit nach 100 Tagen Erholung1
S-23 plus Östradiol (Ratten) 100 %

Östradiol allein änderte die Spermienbildung nicht, es war nötig, um das Sexualverhalten der Ratten zu erhalten. Allein gegeben senkte S-23 das LH um mehr als die Hälfte.

Wie viele Stunden S-23 im Urin nachweisbar bleibt23

Einzelgaben in Dopinglaboren, keine Wirkungsstudien

Eine Tablette2 1 Freiwilliger, bis zu 28 Tage
Eine Tablette (Mensch) 672 h
Größte Mikrodosis3 Mittelwert
Mikrodosis (Mensch) 544 h
Kleinste Mikrodosis3 Mittelwert
Mikrodosis (Mensch) 253 h

Die Mikrodosen lagen im Mikrogramm-Bereich, so wie sie über verunreinigte Nahrungsergänzung aufgenommen werden könnten. 2022 fiel S-23 in fünf positiven Dopingproben auf.

Draufsicht auf Petrischalen und Pipetten rund um ein Hodenmodell aus mattem Glas und eine kleine gläserne Hantel
An männlichen Ratten als Verhütungsmittel geprüft, die Fruchtbarkeit kam nach dem Absetzen zurück. Symbolbild.

Forschungsstand

Studienlage

Im Register ClinicalTrials.gov steht keine Studie zu S-23. Die Daten stammen aus Tierversuchen und aus Dopinglaboren. Stand 26.10.2026. 5

  1. Präklinik Präklinisch: umkehrbare Verhütung bei männlichen Ratten
  2. Phase 1 keine registrierte Studie
  3. Phase 2 keine registrierte Studie
  4. Phase 3 keine registrierte Studie
  5. Zulassung noch nicht
Nicht zugelassen und nie klinisch geprüft.5

Bisher gibt es keine registrierte Humanstudie. 5

Nebenwirkungen

Weil Humanstudien fehlen, beruht diese Liste auf den Tierdaten und auf dem, was für SARMs als Klasse beschrieben ist.

  • Unterdrückung der Testosteron-Achse. Der Hauptbefund der Forschung. LH und FSH sinken deutlich, das eigene Testosteron fällt ab. Bei S-23 ist mit einer stärkeren Bremse zu rechnen als bei milderen SARMs.
  • Fruchtbarkeit. Bei Ratten setzte die Spermienbildung aus. Die Erholung dauerte dort Monate. Ob und wie schnell sie beim Menschen zurückkehrt, ist nicht untersucht.
  • Libido und Stimmung. Sinkt das eigene Testosteron und fehlt Östradiol, sind Libidoverlust, Antriebslosigkeit und Erektionsprobleme naheliegend. In der Rattenstudie war Östradiol nötig, um das Sexualverhalten zu erhalten.
  • Leber und Blutfette. Für SARMs sind Leberschäden in Fallberichten und sinkendes HDL beschrieben.
  • Unbekannte Langzeitfolgen. Dazu gibt es keine Daten.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung.

Nachweis und Wettkampf

S-23 fällt bei der WADA unter S1.2 (andere anabole Wirkstoffe) und ist im und außerhalb des Wettkampfs verboten. Die Nachweisfenster sind lang: nach einer einzelnen Tablette fanden Labore den Stoff bis zu vier Wochen im Urin, selbst Mikrogramm-Mengen über mehr als eine Woche.

Wer Dopingkontrollen unterliegt, sollte wissen, dass auch verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel zu positiven Proben geführt haben. Genau deshalb untersuchen die Labore inzwischen, wie sich eine versehentliche Aufnahme von gezieltem Gebrauch unterscheiden lässt.

Lagerung

Trocken, bei Raumtemperatur und vor Licht geschützt lagern, Dose verschlossen halten. Nicht im Bad aufbewahren, die Feuchtigkeit dort setzt Tabletten zu.

Außer Reichweite von Kindern aufbewahren und das Verfallsdatum beachten. Tabletten nicht in unbeschriftete Behälter umfüllen.

Drei weiße Tablettendosen in einem hellen Regal neben einem gefalteten hellblauen Handtuch
Trocken, bei Raumtemperatur und vor Licht geschützt. Symbolbild.

Verwandt

Verwandte Wirkstoffe

Gleiche Rezeptoren oder ein anderer Weg: alles im TPD-Lexikon.

FAQ

Häufige Fragen zu S-23 (SARM)

Kurze Antworten, jede mit den Quellen unten belegt.

Wofür wurde S-23 entwickelt?

Als orale Verhütung für Männer. Die Idee: über den Androgen-Rezeptor die Hormonachse so stark bremsen, dass die Spermienbildung aussetzt, während Muskel und Knochen versorgt bleiben. Über Versuche an Ratten ist S-23 nie hinausgekommen.1

Ist S-23 zugelassen oder am Menschen geprüft?

Nein. Im Register ClinicalTrials.gov steht keine Studie zu S-23 (Stand 26. Oktober 2026). Die einzigen Daten am Menschen stammen aus Dopinglaboren, die Einzel- und Mikrodosen gaben, um den Nachweis zu verbessern. Alles hier ist Forschungsstand und keine Empfehlung.523

Was zeigte der Rattenversuch?

S-23 band mit einem Ki von 1,7 nM sehr fest an den Rezeptor. Allein gegeben senkte es über 14 Tage das LH um mehr als die Hälfte. Zusammen mit Östradiol hatten in einer Gruppe vier von sechs Ratten keine Spermien, es gab keine Trächtigkeit. 100 Tage nach dem Absetzen lag die Trächtigkeitsrate wieder bei 100 Prozent.1

Warum bekamen die Ratten zusätzlich Östradiol?

Weil S-23 die Hormonachse bremst, sinkt das eigene Testosteron und damit auch das Östradiol, das daraus entsteht. Ohne Östradiol ging das Sexualverhalten der Ratten verloren. Östradiol allein änderte die Spermienbildung nicht.1

Wie lange ist S-23 nachweisbar?

Nach einer einzigen Tablette fanden Ameline und Kollegen S-23 bis zu 28 Tage im Urin. Alhalabi und Kollegen gaben nur Mikrogramm-Mengen: auch die kleinste blieb im Mittel rund 253 Stunden nachweisbar, die größte rund 544 Stunden. 2022 fiel S-23 in fünf positiven Dopingproben auf.23

Was weiß man über Nebenwirkungen?

Zu S-23 selbst gibt es keine Sicherheitsdaten am Menschen. Eine systematische Übersicht zu SARMs bei Gesunden fand 15 Fallberichte über Leberschäden und in klinischen Studien im Mittel bei 7,1 Prozent erhöhtes ALT. Das gilt für die Klasse, nicht gezielt für S-23.4

Glossar

Begriffe kurz erklärt

Gepunktet unterstrichene Wörter im Text zeigen diese Erklärungen direkt an.

ALT
Leberwert im Blut. Steigt er, gehen Leberzellen zugrunde.
Androgen-Rezeptor
Andockstelle in der Zelle, über die Testosteron und verwandte Stoffe wirken.
FSH
Follikelstimulierendes Hormon. Beim Mann nötig für die Spermienbildung.
Ki
Maß für die Bindungsstärke im Labor. Je kleiner der Wert, desto fester bindet der Stoff.
LH
Luteinisierendes Hormon aus der Hirnanhangdrüse. Treibt im Hoden die Testosteronbildung an.
Magermasse
Körpergewicht ohne Fett, also vor allem Muskeln, Organe und Wasser.
Mikrodosis
Sehr kleine Menge im Mikrogramm-Bereich, hier um eine versehentliche Aufnahme nachzustellen.
Östradiol
Wichtigstes Östrogen. Entsteht beim Mann zum Teil aus Testosteron und wird für Libido und Knochen gebraucht.
SARM
Selektiver Androgen-Rezeptor-Modulator: soll den Rezeptor vor allem in Muskel und Knochen aktivieren.
Voller Agonist
Stoff, der einen Rezeptor bis zur vollen Wirkung aktiviert, nicht nur teilweise.

Evidenz

Quellen

Alle 6 Quellen anzeigenQuellen ausblenden 4 Studien1 Studienregister1 Datenbank geprüft am 26.10.2026

Studien

  1. Präklinische Charakterisierung als Verhütung für Männer an Ratten

    Jones et al., Endocrinology, 2008

    Geprüft am 26.10.2026 über doi.org, Crossref, PubMed
  2. Abbauprodukte im Urin nach einer einzelnen Gabe

    Ameline et al., Journal of Pharmaceutical and Biomedical Analysis, 2022

    Geprüft am 26.10.2026 über doi.org, Crossref, PubMed
  3. Nachweis von Mikrodosen im Urin für die Dopingkontrolle

    Alhalabi et al., Biomedical Chromatography, 2025

    Geprüft am 26.10.2026 über doi.org, Crossref, PubMed
  4. Systematische Übersicht zur Sicherheit von SARMs bei Gesunden

    Vignali et al., Journal of Xenobiotics, 2023

    Geprüft am 26.10.2026 über doi.org, Crossref, PubMed

Studienregister

  1. Suche nach S-23 im Register ClinicalTrials.gov (0 Treffer)

    ClinicalTrials.gov, U.S. National Library of Medicine

    Geprüft am 26.10.2026 über ClinicalTrials.gov API v2

Datenbank

  1. Bindung am Androgen-Rezeptor in ChEMBL

    ChEMBL, EMBL-EBI (CHEMBL512283, per Struktur-Suche, Androgen-Rezeptor CHEMBL1871)

    Geprüft am 26.10.2026 über ChEMBL

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