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Lexikon

AHK-CU

Ein Kupfer-Tripeptid mit Fokus auf Haarwachstum und Durchblutung der Kopfhaut, verwandt mit GHK-Cu.

2 Min. Lesezeit 5 Quellen

Standbild aus dem Erklärvideo zu diesem Eintrag
Präklinisch (Labor) · nicht zugelassenLaborgeprüft im Shop

Keine Lust, alles zu lesen? Schau dir das Video an: der ganze Eintrag in rund einer Minute, von der Wirkung über die Studien bis zur Lagerung.

Kurzfassung

Auf einen Blick

Quellen geprüft am 26.10.2026

Länge
3 Aminosäuren

Alanin, Histidin, Lysin, dazu ein gebundenes Kupfer-Ion5

Veröffentlichte Arbeit zum Haar
1 Studie

menschliche Haarfollikel und Papillenzellen im Labor1

Eigene Humanstudie im Register
0 Studien

nur als Bestandteil eines Hautserums mit fünf Peptiden, Stand 26.10.20264

  • AHK-Cu ist der Kupfer-Komplex des Tripeptids Alanin-Histidin-Lysin und eng mit GHK-Cu verwandt. Im Fokus steht das Haarwachstum.51
  • In einer Laborstudie wuchsen menschliche Haarfollikel außerhalb des Körpers mit AHK-Cu länger, die dermalen Papillenzellen teilten sich häufiger.1
  • In diesen Zellen stieg das Verhältnis der Schutzproteine Bcl-2 zu Bax, gespaltene Caspase-3 und PARP nahmen ab. Weniger Zelltod zeigte sich als Trend, aber nicht signifikant.1
  • Laut derselben Arbeit regt der Tripeptid-Kupfer-Komplex Bindegewebszellen der Haut an und erhöht ihre Bildung von VEGF, einem Signal für neue Blutgefäße.1
  • Eine Studie am Menschen zu AHK-Cu allein gibt es nicht (Stand Oktober 2026). Alles hier ist präklinischer Forschungsstand und keine Empfehlung.4
Steckbrief

Stand Mai 2026

Klasse
Kupfer-Tripeptid

Copper Tripeptide-3

Anwendung
Subkutan oder topisch

in mcg/mg

Fokus
Haarwachstum

Kopfhaut

Status
Präklinisch

in vitro

Größen
50 bis 100 mg

2 Größen im Shop

Inhalt 16 Abschnitte
  1. Auf einen Blick
  2. Was ist AHK-CU?
  3. Wie es wirkt
  4. Was du brauchst
  5. Rekonstitution
  6. Dosierung
  7. Injektion
  8. Was die Forschung zeigt
  9. Studienlage
  10. Auf der Haut
  11. Nebenwirkungen
  12. Lagerung
  13. Verwandte Wirkstoffe
  14. Häufige Fragen
  15. Begriffe
  16. Quellen

Was ist AHK-CU?

AHK-CU ist ein Kupfer-Tripeptid (Copper Tripeptide-3), eng verwandt mit dem bekannteren GHK-Cu. Während GHK-Cu eher auf Haut und Bindegewebe zielt, steht bei AHK-Cu das Haarwachstum und die Durchblutung der Kopfhaut im Vordergrund.

Vergleich

Kupfer-Tripeptide im Vergleich

Verwandte Tripeptide aus dem TPD-Lexikon, so wie dort beschrieben. Ein Klick öffnet den Eintrag.

Vereinfacht nach Aufbau und Schwerpunkt der Einträge. Einen direkten Vergleich in einer Studie gibt es nicht. 1

Wie es wirkt

Kupfer-Peptide fördern die Bildung neuer Blutgefäße und unterstützen die Zellen, die für das Haarwachstum wichtig sind (dermale Papillenzellen). AHK-Cu soll genau diese Zellen anregen und über bessere Durchblutung die Haarfollikel unterstützen.

Verwandtes zu Kupfer-Peptiden findest du im GHK-Cu-Eintrag.

Wirkorte

Wo AHK-Cu in Versuchen wirkte

Punkt oder Karte antippen. Grau = beobachtet. Alles aus Laborversuchen mit menschlichem Gewebe.

  1. Haarfollikel (Kopfhaut)

    Längere Haarfollikel und mehr Teilung der Papillenzellen, im Labor außerhalb des Körpers1

    In Studien beobachtet
Gläserne Haarwurzel in geschichteten Hautschichten aus Glas, umgeben von feinen kupferroten Gefäßen, daneben kleine blaue Moleküle
Kupfer-Peptide sollen die Zellen am Haarfollikel und die Durchblutung unterstützen. Symbolbild.

Was du brauchst

Material

2 Teile, nummeriert wie im Bild

Hak ab, was du schon hast. Vial und BAC-Wasser sind unsere echten Shop-Fotos in gleicher Größe.

AHK-CU-Vial mit blauem Pulver und bakteriostatisches Wasser in gleicher Größe mit schwarzem TPD-Etikett, daneben zwei U-100-Insulinspritzen, zwei Alkoholtupfer und ein Abwurfbehälter mit blauem Deckel
  1. AHK-CU-Vial

    Das AHK-CU-Vial (lyophilisiertes Pulver).

    Im Shop
  2. Wasser und Zubehör

    Bakteriostatisches Wasser, U-100-Insulinspritzen, Alkoholtupfer.

    Im Shop

Rekonstitution

Nutze den Peptid-Rechner. Ein 100mg-Vial mit 3ml Wasser ergibt rund 33mg pro ml. Das Wasser einfach ins Vial geben und auflösen lassen. Viele nutzen AHK-Cu auch topisch auf der Kopfhaut.

Schritt für Schritt

So löst du das Pulver

Vier Schritte, gleich für jede Vial-Größe.

  1. 1Deckel abwischen

    Den Gummistopfen mit einem Alkoholtupfer reinigen.

  2. 2BAC-Wasser zugeben

    Einfach reingeben, egal ob es direkt aufs Pulver trifft.

  3. 3Schwenken oder schütteln

    Bis sich alles gelöst hat, beides ist okay.

  4. 4Aufziehen

    Mit der U-100-Insulinspritze.

Weniger Wasser höhere Konzentration weniger Einheiten auf der Spritze Beispiel: 100 mg + 3 ml = 33,33 mg/ml

Dosierung

Dosierung

Dosierung, Titrationsplan und Spritze

Die Dosierung wird geladen …

  • Einstieg und Steigerung als Treppe
  • Einheiten auf der U-100-Spritze je Stufe
  • Wie lange ein Vial reicht

Injektion

Gespritzt wird subkutan, also ins Unterhautfettgewebe. Typische Stellen sind der Bauch (etwa zwei Finger breit rund um den Nabel aussparen), die Vorderseite und die Innenseite des Oberschenkels oder die Rückseite des Oberarms.

Der Ablauf in Kurzform:

Injektion

Wo und in welchem Winkel

Stelle antippen oder Winkel umschalten. Subkutan heißt: ins Unterhautfett, nicht in den Muskel.

Stelle jedes Mal wechseln, nie zweimal hintereinander dieselbe.

90°Mehr Unterhautfett

Faustregel: Wo mehr Unterhautfett ist, gerade im 90-Grad-Winkel einstechen. Bei schlanken Personen mit wenig Fett im 45-Grad-Winkel, damit die Nadel im Unterhautfett bleibt. Vereinfachtes Schema.

  1. Hautstelle mit einem Alkoholtupfer reinigen und kurz trocknen lassen

  2. Eine kleine Hautfalte abheben

  3. Die Nadel einstechen: im 90-Grad-Winkel, wenn an der Stelle mehr Unterhautfett ist, im 45-Grad-Winkel bei schlanken Personen mit wenig Fett

  4. Langsam injizieren, kurz warten, dann die Nadel zurückziehen

  5. Die Nadel sofort in den Sammelbehälter geben

Wechsle die Einstichstelle von Mal zu Mal, damit sich das Gewebe nicht reizt. Nie zweimal hintereinander dieselbe Stelle.

Alternativ wird AHK-Cu topisch angewendet, dann entfällt die Injektion.

Was die Forschung zeigt

Eine In-vitro-Studie (Pyo, 2007) zeigte, dass der AHK-Kupfer-Komplex das Wachstum menschlicher Haarfollikel und die Vermehrung der dermalen Papillenzellen anregte. Das ist eine interessante Zell-Grundlage, aber keine klinische Studie am Menschen.

Regale eines Brutschranks mit gestapelten Petrischalen, in der Mitte eine Haarwurzel aus mattem Glas mit feinen Haaren
Bisher nur Laborversuche. Symbolbild.

Forschungsstand

Studienlage

Im Register ClinicalTrials.gov steht keine Studie zu AHK-Cu allein. Eine frühe Studie (Early Phase 1, ab Oktober 2026) prüft ein Hautserum mit fünf kleinen Peptiden, darunter AHK-Cu, zusammen mit Medikamenten und Nahrungsergänzung. Sie ist hier nicht als eigene Studie gezählt. Stand 26.10.2026. 4

  1. Präklinik Haarfollikel und Zellkultur im Labor
  2. Phase 1 keine registrierte Studie
  3. Phase 2 keine registrierte Studie
  4. Phase 3 keine registrierte Studie
  5. Zulassung noch nicht
Keine Zulassung als Arzneimittel und keine eigene Studie am Menschen.4

Bisher gibt es keine registrierte Humanstudie. 4

Auf der Haut

AHK-Cu wird oft direkt auf die Kopfhaut aufgetragen statt gespritzt. Die Pyo-Studie hat Haarfollikel im Labor behandelt. Eine Studie, in der AHK-Cu am Menschen auf Haut oder Kopfhaut aufgetragen wurde, gibt es bisher nicht. Für das verwandte GHK gibt es eine: In einer kleinen placebokontrollierten Studie sprühten Männer mit erblichem Haarausfall sechs Monate lang eine Lösung aus GHK und 5-Aminolävulinsäure auf die Kopfhaut. Die Zahl der Haare stieg stärker als unter Placebo (Lee 2016).

Hand tippt auf einen Klecks weißer Creme auf einer hellen Marmorplatte mit Wassertropfen und weißen Blüten
Symbolbild.

Nebenwirkungen

  • In der Regel gut verträglich, vor allem lokale Reaktionen an der Anwendungsstelle.
  • Belastbare Humandaten sind begrenzt.

Lagerung

Vor dem Auflösen ist das Pulver robust, normale Raumtemperatur (rund 20 bis 25 Grad) reicht, am besten dunkel lagern. Nach dem Auflösen in den Kühlschrank (2 bis 8 Grad), nicht einfrieren. Dort hält die Lösung mindestens 4 bis 6 Monate nahezu ohne Wirkstoffverlust, in der Praxis deutlich länger. Schwenken oder schütteln zum Mischen ist beides okay.

Haltbarkeit

Wie lange es hält

Ungelöst (Pulver) Raumtemperatur, rund 20 bis 25 Grad, dunkel

Robust, ein Kühlschrank ist nicht nötig. Am besten dunkel lagern.

Gelöst (angemischt) Kühlschrank, 2 bis 8 Grad, nicht einfrieren

Mindestens 4 bis 6 Monate nahezu ohne Wirkstoffverlust. Das bakteriostatische Wasser bringt einen Konservierungsstoff mit. Die blaue Farbe kommt vom Kupfer.

  • Dunkel lagern
  • Gelöst: 2 bis 8 Grad
  • Anmischdatum notieren
Neun Vials mit weißem Pulver und blauen Kappen im Türfach eines hellen Kühlschranks
Pulver dunkel bei Raumtemperatur, gelöst in den Kühlschrank (2 bis 8 Grad), dort mindestens 4 bis 6 Monate haltbar. Symbolbild.

Verwandt

Verwandte Wirkstoffe

Gleiche Merkmale oder ein anderer Weg: alles im TPD-Lexikon.

FAQ

Häufige Fragen zu AHK-CU

Kurze Antworten, jede mit den Quellen unten belegt.

Wurde AHK-Cu am Menschen untersucht?

Nicht allein. Im Register steht nur eine frühe Studie ab Oktober 2026, die ein Hautserum mit fünf kleinen Peptiden prüft, darunter AHK-Cu. Was AHK-Cu darin beiträgt, wird sich so nicht trennen lassen.43

Was zeigt die Laborstudie zum Haar?

Menschliche Haarfollikel wuchsen außerhalb des Körpers mit AHK-Cu länger, die dermalen Papillenzellen teilten sich häufiger. Das Verhältnis der Schutzproteine Bcl-2 zu Bax stieg, gespaltene Caspase-3 und PARP nahmen ab. Weniger absterbende Papillenzellen waren als Trend zu sehen, der Unterschied war nicht signifikant.1

Was unterscheidet AHK-Cu von GHK-Cu?

Beide sind Kupfer-Komplexe aus drei Aminosäuren. Sie unterscheiden sich im ersten Baustein: Alanin bei AHK, Glycin bei GHK. GHK-Cu ist deutlich besser untersucht, vor allem an der Haut.51

Hilft AHK-Cu gegen Haarausfall?

Das ist nicht belegt. Es gibt nur Versuche mit Gewebe und Zellen im Labor. Ob die Wirkung an der Kopfhaut eines Menschen ankommt, wurde nie in einer Studie geprüft.14

Kann man AHK-Cu auf die Kopfhaut auftragen?

Viele tragen es direkt auf die Kopfhaut auf, geprüft ist das am Menschen nicht. Die einzige Studie zu AHK-Cu hat Haarfollikel im Labor behandelt. Beim verwandten GHK gab es eine kleine placebokontrollierte Studie mit einem Kopfhaut-Spray aus GHK und 5-Aminolävulinsäure bei Männern mit erblichem Haarausfall. Dort stieg die Zahl der Haare stärker als unter Placebo.12

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Belastbare Daten gibt es nicht, weil AHK-Cu nie allein in einer Studie am Menschen geprüft wurde.4

Glossar

Begriffe kurz erklärt

Gepunktet unterstrichene Wörter im Text zeigen diese Erklärungen direkt an.

Bcl-2 und Bax
Gegenspieler beim programmierten Zelltod: Bcl-2 schützt die Zelle, Bax treibt den Zelltod an. Ein höheres Verhältnis heißt mehr Schutz.
Caspase-3
Enzym, das den programmierten Zelltod ausführt. Seine gespaltene Form zeigt an, dass der Vorgang läuft.
Dermale Papillenzellen
Spezialisierte Bindegewebszellen am Grund des Haarfollikels. Sie steuern Aufbau und Wachstum des Haars.
Haarfollikel
Die kleine Hauttasche, in der ein Haar wächst.
Kupfer-Komplex
Verbindung, in der ein Kupfer-Ion fest an das Peptid gebunden ist. Daher die blaue Farbe des Pulvers.
Lyophilisat
Gefriergetrocknetes Pulver. Ohne Wasser ist ein Peptid so deutlich länger haltbar.
Präklinisch
Forschung vor dem ersten Einsatz am Menschen, also in Zellkulturen, Gewebe und Tiermodellen.
Subkutan
In das Fettgewebe direkt unter der Haut.
Tripeptid
Kette aus genau drei Aminosäuren. Bei AHK sind das Alanin, Histidin und Lysin.
VEGF
Wachstumsfaktor, der die Bildung neuer Blutgefäße anstößt.

Evidenz

Quellen

Alle 5 Quellen anzeigenQuellen ausblenden 2 Studien2 Studienregister1 Datenbank geprüft am 26.10.2026

Studien

  1. AHK-Cu und das Wachstum menschlicher Haarfollikel im Labor

    Pyo et al., Archives of Pharmacal Research, 2007

    Geprüft am 26.10.2026 über doi.org, Crossref, PubMed
  2. Kopfhaut-Spray aus GHK und 5-Aminolävulinsäure bei erblichem Haarausfall

    Lee et al., Annals of Dermatology, 2016

    Geprüft am 26.10.2026 über doi.org, Crossref, PubMed, PubMed Central

Studienregister

  1. Frühe Studie mit einem Hautserum aus fünf Peptiden (darunter AHK-Cu)

    ClinicalTrials.gov, Early Phase 1, Start Oktober 2026

    Geprüft am 26.10.2026 über ClinicalTrials.gov API v2
  2. Suche im Register ClinicalTrials.gov (keine Studie mit AHK-Cu allein)

    ClinicalTrials.gov, U.S. National Library of Medicine

    Geprüft am 26.10.2026 über ClinicalTrials.gov API v2

Datenbank

  1. Struktur von Ala-His-Lys in PubChem

    PubChem, U.S. National Library of Medicine (CID 7408502)

    Geprüft am 26.10.2026 über PubChem

Im Shop

AHK-CU im Katalog

Größen, Preise und Versandzeiten stehen auf der Produktseite.

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