Was ist AHK-CU?
AHK-CU ist ein Kupfer-Tripeptid (Copper Tripeptide-3), eng verwandt mit dem bekannteren GHK-Cu. Während GHK-Cu eher auf Haut und Bindegewebe zielt, steht bei AHK-Cu das Haarwachstum und die Durchblutung der Kopfhaut im Vordergrund.
Vergleich
Kupfer-Tripeptide im Vergleich
Verwandte Tripeptide aus dem TPD-Lexikon, so wie dort beschrieben. Ein Klick öffnet den Eintrag.
Vereinfacht nach Aufbau und Schwerpunkt der Einträge. Einen direkten Vergleich in einer Studie gibt es nicht. 1
Wie es wirkt
Kupfer-Peptide fördern die Bildung neuer Blutgefäße und unterstützen die Zellen, die für das Haarwachstum wichtig sind (dermale Papillenzellen). AHK-Cu soll genau diese Zellen anregen und über bessere Durchblutung die Haarfollikel unterstützen.
Verwandtes zu Kupfer-Peptiden findest du im GHK-Cu-Eintrag.
Wirkorte
Wo AHK-Cu in Versuchen wirkte
Punkt oder Karte antippen. Grau = beobachtet. Alles aus Laborversuchen mit menschlichem Gewebe.
- Haarfollikel (Kopfhaut)
Längere Haarfollikel und mehr Teilung der Papillenzellen, im Labor außerhalb des Körpers1
In Studien beobachtet
Was du brauchst
Material
2 Teile, nummeriert wie im Bild
Hak ab, was du schon hast. Vial und BAC-Wasser sind unsere echten Shop-Fotos in gleicher Größe.
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AHK-CU-Vial
Das AHK-CU-Vial (lyophilisiertes Pulver).
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Wasser und Zubehör
Bakteriostatisches Wasser, U-100-Insulinspritzen, Alkoholtupfer.
Rekonstitution
Nutze den Peptid-Rechner. Ein 100mg-Vial mit 3ml Wasser ergibt rund 33mg pro ml. Das Wasser einfach ins Vial geben und auflösen lassen. Viele nutzen AHK-Cu auch topisch auf der Kopfhaut.
Schritt für Schritt
So löst du das Pulver
Vier Schritte, gleich für jede Vial-Größe.
- 1Deckel abwischen
Den Gummistopfen mit einem Alkoholtupfer reinigen.
- 2BAC-Wasser zugeben
Einfach reingeben, egal ob es direkt aufs Pulver trifft.
- 3Schwenken oder schütteln
Bis sich alles gelöst hat, beides ist okay.
- 4Aufziehen
Mit der U-100-Insulinspritze.
Dosierung
Dosierung
Dosierung, Titrationsplan und Spritze
Die Dosierung wird geladen …
- Einstieg und Steigerung als Treppe
- Einheiten auf der U-100-Spritze je Stufe
- Wie lange ein Vial reicht
Injektion
Gespritzt wird subkutan, also ins Unterhautfettgewebe. Typische Stellen sind der Bauch (etwa zwei Finger breit rund um den Nabel aussparen), die Vorderseite und die Innenseite des Oberschenkels oder die Rückseite des Oberarms.
Der Ablauf in Kurzform:
Injektion
Wo und in welchem Winkel
Stelle antippen oder Winkel umschalten. Subkutan heißt: ins Unterhautfett, nicht in den Muskel.
Stelle jedes Mal wechseln, nie zweimal hintereinander dieselbe.
Faustregel: Wo mehr Unterhautfett ist, gerade im 90-Grad-Winkel einstechen. Bei schlanken Personen mit wenig Fett im 45-Grad-Winkel, damit die Nadel im Unterhautfett bleibt. Vereinfachtes Schema.
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Hautstelle mit einem Alkoholtupfer reinigen und kurz trocknen lassen
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Eine kleine Hautfalte abheben
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Die Nadel einstechen: im 90-Grad-Winkel, wenn an der Stelle mehr Unterhautfett ist, im 45-Grad-Winkel bei schlanken Personen mit wenig Fett
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Langsam injizieren, kurz warten, dann die Nadel zurückziehen
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Die Nadel sofort in den Sammelbehälter geben
Wechsle die Einstichstelle von Mal zu Mal, damit sich das Gewebe nicht reizt. Nie zweimal hintereinander dieselbe Stelle.
Alternativ wird AHK-Cu topisch angewendet, dann entfällt die Injektion.
Was die Forschung zeigt
Eine In-vitro-Studie (Pyo, 2007) zeigte, dass der AHK-Kupfer-Komplex das Wachstum menschlicher Haarfollikel und die Vermehrung der dermalen Papillenzellen anregte. Das ist eine interessante Zell-Grundlage, aber keine klinische Studie am Menschen.
Forschungsstand
Studienlage
Im Register ClinicalTrials.gov steht keine Studie zu AHK-Cu allein. Eine frühe Studie (Early Phase 1, ab Oktober 2026) prüft ein Hautserum mit fünf kleinen Peptiden, darunter AHK-Cu, zusammen mit Medikamenten und Nahrungsergänzung. Sie ist hier nicht als eigene Studie gezählt. Stand 26.10.2026. 4
Auf der Haut
AHK-Cu wird oft direkt auf die Kopfhaut aufgetragen statt gespritzt. Die Pyo-Studie hat Haarfollikel im Labor behandelt. Eine Studie, in der AHK-Cu am Menschen auf Haut oder Kopfhaut aufgetragen wurde, gibt es bisher nicht. Für das verwandte GHK gibt es eine: In einer kleinen placebokontrollierten Studie sprühten Männer mit erblichem Haarausfall sechs Monate lang eine Lösung aus GHK und 5-Aminolävulinsäure auf die Kopfhaut. Die Zahl der Haare stieg stärker als unter Placebo (Lee 2016).
Nebenwirkungen
- In der Regel gut verträglich, vor allem lokale Reaktionen an der Anwendungsstelle.
- Belastbare Humandaten sind begrenzt.
Lagerung
Vor dem Auflösen ist das Pulver robust, normale Raumtemperatur (rund 20 bis 25 Grad) reicht, am besten dunkel lagern. Nach dem Auflösen in den Kühlschrank (2 bis 8 Grad), nicht einfrieren. Dort hält die Lösung mindestens 4 bis 6 Monate nahezu ohne Wirkstoffverlust, in der Praxis deutlich länger. Schwenken oder schütteln zum Mischen ist beides okay.
Haltbarkeit
Wie lange es hält
Robust, ein Kühlschrank ist nicht nötig. Am besten dunkel lagern.
Mindestens 4 bis 6 Monate nahezu ohne Wirkstoffverlust. Das bakteriostatische Wasser bringt einen Konservierungsstoff mit. Die blaue Farbe kommt vom Kupfer.
- Dunkel lagern
- Gelöst: 2 bis 8 Grad
- Anmischdatum notieren